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Valtice 11.11.2017


Eigentlich wollten wir ja gar nicht fahren, doch hätten wir das nicht gemacht, wäre uns ein total schöner Abend entgangen.

Ein Ball von einer ganz besonderen Art, hübsche Frauen in schicken Abendkleidern mit den passenden Herren dazu und tolle Musik zu der getanzt wurde.

Der Höhepunkt des Abends, kam allerdings erst gegen 22 Uhr und solange mussten wir uns die Zeit vertreiben.

Als Karel dann endlich nach lang ersehnten Stunden kam, sah man einen in bester Laune und gut aussehenden Karel auf der Bühne.

Er kam zu uns an den Bühnenrand und gab auch uns mit einem freudigen Lächeln uns zu sehen, die Hand.
Fast eine Stunde sang er alt bekannte Lieder, bekam Geschenke, Blumen usw.
Er genoss seine tobenden Fans, die applaudierten, jubelten und kreischten.
Karel machte seine Späße und hatte seine Freude daran, wenn die Fans mit sangen.

Natürlich ging alles viel zu schnell vorbei und Karel wollte schon wieder gehen, doch die tobende Menge wollte ihn nicht gehen lassen.

Pavel animierte uns noch dazu lauter zu werden, Karel blieb und gab noch und noch ein Lied zum Besten, bis er dann mit einem Strahlen in den Augen seine Geschenke einsammelte, noch mal neugierig in die Tüten schaute, lachte , uns zuwinkte und dann endgültig ging.

Wir machten uns auch auf dem nach Draußen, in der Hoffnung Karel noch kurz HALLO sagen zu können.
Wir gingen einmal um das Schloss herum bis ich Karel in der Garderobe sah. Erst wollte man uns verjagen, aber wir blieben hartnäckig und hatten dann doch noch Glück uns bei Karel für den schönen Abend zu bedanken.
Er freute sich das es uns gefallen hat, bedankte und verabschiedete  sich mit einem Bussi bei uns, schickte uns noch einen lieben Gruß an alle mit auf dem Weg und dann war er schon auf dem Weg zum Auto.
Vor dem Schloss hatten wir dann noch mal die Gelegenheit Karel im Auto zu zu winken.

Ein toller Abend ging zu Ende, mit der Hoffnung, Karel bald wieder zu sehen.  

 

 

 

 

Pardubice 04.10.17


Lange haben wir uns auf diesen Moment gefreut.
Mit etwas zittern in den Knien, ob Karel aus gesundheitlichen Gründen nicht wieder absagen muss, drückten wir Monate lang die Daumen, das es Karel wieder gut geht und wir ihn endlich auf der Bühne wieder sehen.


Gäste wie Dascha, Monika Absolovona, Petr Kolarsch gaben sich in der ersten Hälfte die Ehre und brachten die Halle in Stimmung, als Karel dann angesagt wurde, brach schon ein Jubeln aus, als er dann die Bühne betrat, standen alle auf, tosender Beifall, Jubelschrei und Pfeifen.


Karel war sichtlich gerührt, er sah gut aus und war bei bester Stimmung. Fast eine Stunde lang gab er alles, witzig wie immer und voller Freude.
Blumen und Geschenke  wollten nicht abreißen. Doch wie immer geht auch das schönste einmal zu Ende, aber  Karel wollte noch nicht gehen.

Es war heiß in der Halle und die Schweißtropfen rinnen nur so über sein Gesicht. Er bekam ein Handtuch um sich abzutrocknen, danach faltete er es sorgfältig, erst legte er es um den Hals, like Udo Jürgens, doch dann viel ihm ein, man könnte es auch wie ein Schal um den Hals schwingen. Er tänzelte dazu wie ein Boxer vor dem Kampf.
Alle lachten und auch Karel hatte seinen Spaß dabei.

Es folgten noch einige Zugaben, es kamen noch mal alle auf die Bühne um sich zu verabschieden.
Die Band hatte die Bühne schon verlassen, doch Karel blieb bei uns, er genoss seine Fans und wollte irgendwie gar nicht gehen.
Doch Dascha und Monika kamen schließlich, nahmen Karel in die Mitte, sagten „ gute Nacht“ und entführten Karel von der Bühne.

Es war ein so schöner Abend und hoffentlich folgt bald wieder einer

 

 

 

Es gibt wieder was zum erzählen


Lange war es um Karel ruhig, wir zitterten alle um seine Gesundheit und drückten ihm die Daumen das es bald wieder aufwärts geht.


2017 war  es nun wieder so weit und es gab einige Ereignisse, bei denen wir Karel wieder begrüßen durften.


Im April fand in Prag ein Geburtstag von Karel Stredy statt, Karel war nach lange Zeit als Gast wieder auf der Bühne.
Emotionen nicht nur bei den Fans

Am nächsten Tag hatten wir das Glück, Karel noch kurz zu Hause anzutreffen, bevor er in Urlaub fuhr

Am 08.06.17 eröffnete in Prag die Ausstellung, Gott my live, auf einem Schiff. Natürlich durften wir auch dort nicht fehlen.


Eine Woche später, gab Karel Autogramme auf dem Schiff, Ingrid und ich machten uns erneut auf dem Weg nach Prag.

Es war unglaublich schön Karel wieder zu sehen und nach dem ersten Staunen das wir da sind, freute Karel sich sehr über unseren Besuch.

 

München 10.12.2014

Da soll doch noch mal einer sagen es gibt keine Zufälle. Kaum meint man, auch das letzte Konzert ist nun vorbei, schade, wer weiß wann es wieder was gibt, da steht schon der nächste Termin vor der Tür.
München BR Abendschau , Gast, na wer wohl, unser lieber Karel. Mittwoch, hab ich frei und am Donnerstag auch noch. Trixi, ich sowieso also Karten bestellen. Bis ich am Montag in München anrufen konnte waren wir zu viert.
Super, Vorfreude, Zugverbindung gesucht mit Anschluss zum Sender und die Aufregung steigt. Doch nicht lange und schon gab es den ersten Dämpfer, Eva krank liegt, am Dienstag, Trixi, krank, Fieber. Am Mittwoch ist es bei beiden nicht besser, Ingrid was machen wir? Keiner weiß so recht was wir machen sollen, es fehlt auf einmal der Schwung. Doch dann kam uns gleichzeitig die Idee, wenn wir keine Lust haben dann wird es meistens besonders schön, also ab in den Zug nach München. Gesagt getan, nur kurz vorher gab es dann die nächste Horrornachricht aus Stuttgart, Eisregen. Aber Gott sei Dank nicht tragisch, alles ging gut und wir kamen nur mit wenigen Minuten Verspätung in München an.
Am Bahnhof haben wir noch zwei Lebkuchenherzen gekauft, Ingrid mit der Aufschrift, „du bist der Hammer“ und ich „ gib mia a Bussi“. Wenn wir ihn nicht treffen futtern wir es selber.....
Ab in die U Bahn zum Sender.

Also die Abendschau war wie immer, wir haben uns einen Platz geangelt wo wir wussten da steht Karel zum Singen, also müsste er uns sehen.
Als er kam wirkte er etwas nervös, wäre ich auch,  er ging zu dem roten Sofa und zupfte sich sein Sakko zu recht, zog noch mal seinen Spickzettel und wartete bis es los ging. Kamera läuft, Karel lächelt.
Schade finde ich, das die Unterhaltungen immer der gleiche Zopf sind, Bushido, Biene Maja, Las Vegas usw., nur die neue CD war neu, es gibt so viele Sachen die man erzählen kann, zum Beispiel die Herbsttournee auch wenn sie in Tschechien war, aber nein, es muss immer das gleiche sein.
Dann zum Schluss kam das Lied „sag einfach ja“ er ging an uns vorbei zum Auftritt, sah uns und lächelte. Nach dem Lied drehte er sich zu uns und ging wieder mit einem netten Begrüßungslächeln an uns vorbei.
So nun hieß es für uns irgendwie handeln. Da sprang ein Fotograf rum und wir bekamen mit das es noch für drei TZ Lesersieger ein Foto mit Karel geben soll. Ingrid sprach den Mann an und sagte ihm das wir Karel schon sehr lange kennen und ob es noch eine Möglichkeit gebe ihn auch zu sprechen. Er schaute uns an und meinte, wissen sie was, sie kommen mit sind nun auch Sieger. Schön wir freuten uns und dackelten hinter ihm her. Natürlich an der anderen Truppe vorbei so dass wir die ersten in der Garderobe waren. Als Karel uns sah lächelte er und meinte, ah lange nicht gesehen... er schaute den Mann an und sagte, sie waren erst bei mir in Prag am Sa, dann schaute er mich wieder an und schmunzelte, woher kommen sie ...... und lachte. Er begrüßte uns herzlich und der Mann meinte, sie kennen sich ja wirklich sehr gut, Karel, aber ja wir sind alte Bekannte, ne nicht alt, so nicht, sondern...... lange Jahre sagte ich, jo, viele Jahre schon. Der Typ war richtig begeistert. Karel: was machen wir nun? Foto mit den Sieger... aha, ihr auch, ne ihr habt doch schon genug, ich, na von dir bekommen wir doch nie genug... Karel jaaa?

Es wurde Aufstellung genommen, ich schnell neben Karel, Ingrid hinter uns so zwischen drin und die andren irgendwo daneben. Dann stand ich vor Karel und zeigte ihm mein Herz, je schön, kannst du das lesen, ja und Karel las in seinem bähmischen Dialekt das bayerische, zu schön, gib mia a Bussi, er schaute mich an, jaa, na und???? Doch Karel der Lump schweifte total ins zweideutige ab, Bussi und Pussi und was weiß ich nicht noch alles, Ingrid und ich lachte uns schief und Karel hatte seine Freude mit uns, aber dann bekamen wir doch unser Bussi. Als Ingrid ihm das Herz überreichte, schaute er, na ich als lyrischer Tenor bin doch nicht der Hammer, doch für uns schon... ja? Und er strahlte. Dann durften wir auch noch ein Foto machen, also der Typ hats mit meiner kleinen Kamera gemacht, drei. Noch ein Gruppen was? Foto Karel Foto.... dieses Grinsen von ihm als er mich dabei anschaute, haut einen die Füße weg. Lump-


Wir verabschiedeten uns, ich umarmte ihn noch mal und wünschte ihm eine gute Heimfahrt pass auf dich auf, und frohe Weihnachten. Karel wieder mit dem berühmten Tränen, ach ja der Abschied, besucht mich mal.  Tja dann war leider alles wieder vorbei, aber wir hatten viel Spaß und Karel war sehr gut gelaunt und mega drauf.
Draußen sahen wir ihn dann noch ins Auto steigen und er winkte noch mal zu, mit Tränen.....
Wir sind dann mit einem breiten Grinsen zurück und hatten auch viel Spaß, weil wir so gut harmoniert haben, ohne groß viel Worte sind wir unser Vorhaben nachgegangen.  Ingrid und ich haben uns prima verstanden und waren der Meinung, das machen wir wieder, es war toll.
Dir lieber Karel, danken wir für den wunderschönen Moment bei dir in der Garderobe.  

 

 

Prag  06.12.2014

Letzter Tag, letztes Konzert für 2014, heute heißt es, noch mal genießen und dann Abschied nehmen. Wegen dem großen Tag in Prag hab ich es vermieden Karel zu besuchen, er hatte sicher genug um die Ohren.


Die O2 Arena war ausverkauft, es war so was von voll, unglaublich. Bei der Kontrolle am Eingang meinte doch tatsächlich einer von der Sekuriti ich darf die Mon Cherry nicht mit rein nehmen und müsste sie wegwerfen. Hat se der noch alle????? Das mach ich nicht, ich nehme sie mit und das mit einem Blick und Ton, das er mich gehen ließ. Ich finde es ja ok wenn man die Fans kontrolliert, ein paar Irre laufen ja überall rum, aber man kann es auch übertreiben. Wenn jemand gewollt hätte, Karel etwas anzutun, dann hätte er mit Sicherheit wo anders eine Gelegenheit gefunden. Aber doch nicht wir, wir lieben Karel.

Viele bekannte Gesichter waren da, die wir schon lange nicht mehr gesehen haben, wo trifft man sich, bei Karel in Prag.

Das Konzert begann und die Fans tobten, unglaublich was auch hier in der Halle los war, es bebte nur so vor Applaus und Jubel. Bei ca. 25 000 Leuten kein Wunder.
Karel strahlte nur so als er die Bühne betrat, er war gut drauf und doch war er anders als bei den anderen Konzerten, er wirkte aus gebremst. War nicht so witzig wie in Budweis, Pardubice oder Liberec. Aber sein Lächeln sein Charm und Witz zog die Fans nur so an. Blumen, Geschenke, Nikolaus ohne Ende. Auch ich ging nach vorne um meinen kleinen Stern mit Mon Cherry Karel zu überreichen. Ich bedankte mich für dieses mega Konzert, schön dass es dich gibt. Diesmal fragte er nicht woher kommen sie, er bedankte sich und als ich gehen wollte, sagte er nur, liebe Grüße nach Bayern. Ich lächelte und ging zu meinem Platz zurück.


Karels Kinder waren auch da und hatten süße Transparente mitgebracht, mit der Aufschrift, wir lieben dich Karel. Goldig! Dass sie dann ständig vor der Bühne rumsprangen und sogar auf die Bühne kletterten fanden dann doch viele Fans nicht mehr so goldig. Man wollten Karel sehen…..
Auch diesmal genoss Karel die tobenden Fans, sie pfiffen, jubelten, Zugabe, lachten über seine Witze und hatten einfach Spaß.
Doch leider hat alles einmal ein Ende und so war auch in Prag nach den schönsten Zugaben Schluss. Leider.

Auch wir machten uns auf dem Weg ins Hotel, schauten mit einem traurigen und einen lachenden Auge den vergangen Wochen hinterher.
Vorbei, worauf wir uns so lange gefreut haben. Mal sehen wann und ob was neues kommt.

 

 

 

 

Liberec 27.11.2014

Ganz schön ansträngend so eine Tournee, kaum eine Woche zu Hause sitze ich schon wieder mit großer Vorfreude im Auto Richtung Prag.
Der Wettergott hatte auch diesmal ein Erbarmen  mit mir, es schien zwar nicht die Sonne, aber es blieb trocken.


Mittag in Prag angekommen fuhr ich kurz bei Karel vorbei um mein kleines Mitbringsel bei ihm abzugeben.  Karel öffnete zwar die Tür, aber ich konnte überhaupt nicht verstehen was er sagte, da Stelle unaufhörlich bellte. Karel öffnete das Tor und ich konnte kurz  zu ihm, er war diesmal sehr unter Zeitdruck, all die Vorbereitungen, die Technik muss stimmen er hatte noch viel zu tun und so überreichte ich ihm schnell mein  selbst gebackenes Brot und ein kleines Stück Geräuchertes, bedankte mich bei ihm für den kurzen Moment , verabschiedete mich, wir sehen uns in Liberec und schon war ich wieder verschwunden.  Karel stand noch in der Tür rief Stella rein und winkte mir nach, „ gute Fahrt“.


Glücklich fuhr ich zur Valeria und wir machten uns auf den Weg nach Liberec.  Dort angekommen trafen wir uns mit Frank und Sybille und gingen zum Essen. Schön die Beiden wieder mal zu sehen, wir hatten viel Spaß.
Frisch restauriert holte uns um 18 Uhr das Taxi ab und fuhr uns zur Arena. Es war nicht zu glauben, Stau und alle wollten zur der Arena.
Wieder mit einigen Minuten Verspätung betraten die Musiker die Bühne, Applaus, kaum war die Bühnenbeleuchtung an, tobte die Halle und Karel war noch nicht mal zu sehen. Es war unglaublich. Als dann der Bühneneffekt mit dem Ufo kam wo Karel drauf steht,   gab es noch eine Steigerung der Begeisterung, man kann sich dann sicher vorstellen, was da los war als Karel dann endlich selber auf die Bühne kam.  Die Leute rockten ab. Bei jedem Lied, was Karel auch immer sagte es wurde gelacht, applaudiert, gepfiffen und gejubelt. Irre!


Budweis und Pardubice waren schon klasse, aber was hier in Liberec abging das war schon enorm.
Karel war in Spitzen Form und je mehr die Halle tobte desto besser wurde er, wir waren wie eine Aufbaukur für ihn.
Ich hatte wieder meine Rose mitgebracht und sagte ihm wie klasse er wieder ist. „ Wo kommen Sie her? „ Aus Bayern, „ ah aus Deutschland, so Weit angereist und gefällt es ihnen?“ „ Spitzenklasse“ und der Daumen ging nach oben. Karel strahlte und das Publikum lachte.


Karel bekam an diesen Abend noch mehr Blumen und Geschenke als in Budweis und Pardubice, auch waren diesmal wieder heiße Dessous darunter…. Womit er natürlich gleich wieder seine Späße machte, er war überhaupt gut aufgelegt  an diesen Abend. Ein Lächeln ein Strahlen in den Augen und voll von Scherzen.


Wir konnten einfach nicht genug bekommen, eine Dame zog ihn fast von der Bühne weil sie einen Kuss wollte. Den bekam sie natürlich auch, Karel stand auf zupfte an seiner Hose rum und meinte, „ ich bin etwas erregt, muss mich beruhigen, entschuldigen Sie.“ Alles lachte.!

Doch leider ging auch dieses Konzert  zu Ende, nach den  Zugaben stand Karel noch einige Zeit auf der Bühne und genoss die tobende Menge, alle wollten mehr.  Karel winkte ins Publikum und verabschiedete sich mit den berühmten Tränen in den Augen.

Danke Karel für dieses Megakonzert, ich freue mich auf Prag

 

 

 

Pardubice 22.11.2014

Manchmal muss man einfach Glück haben, der Wetter Gott meinte es auch diesmal wieder gut mit mir. Erst Nebel und Reif und als ich dann los fuhr, kam die Sonne raus. 
Die Götter waren mir an diesem Tag überhaupt wohl gesonnen.Nach drei Stunden Fahrt kam ich so gegen 14 Uhr in Prag an und fuhr zur Bertramka hoch, ich klingelte an der Tür und wartete. Ich wollte schon wieder gehen, als dann doch die Tür auf ging. Karel schaute um die Ecke und stand schützend vor der Kälte hinter der Tür. Er öffnete das Tor als er mich sah und ich ging zu ihm und fragte ob ich rein kommen darf damit es ihm nicht kalt wird. Er bat mich zu ihm rein und ich erzählte ihm dass ich in Budweis war und dass das Konzert der absolute Hammer ist, die Show die Bühnenbilder, Karel selber und sein Lachen, einfach alles mega klasse. Karel hatte richtig Freude daran wie begeistert ich war. Auch berichtete ich ihm das der Schneefall zwar super ist, aber die Leute nass werden und eher damit zu tun haben sich die Flocken weg zu wischen als dem Konzert zu folgen und das ist schade. Man müsste den Schneefall so einstellen, dass er vor der Bühne runterfällt. Karel hörte mir aufmerksam zu und ich hatte das Gefühl, das er mir für die Info dankbar ist.


Natürlich erwähnte ich auch die neue deutsche CD, wie toll sie ist, mal was anderes, nicht immer dieses Trallala, sondern fetzig und das sogar Burkhard die CD gefällt.
Als wir auf „ sag einfach ja“ zu sprechen kamen, überreichte ich Karel die Einladungskarte zur Hochzeit. Karel gefiel die Karte „ und wer sagt dann nun ja“? „ na ich hoffe doch wir beide.“ Mir war klar dass Karel nicht kommen kann, zu viel Termine, aber er ist immer bei uns herzlich willkommen.
Da ich Karel nicht länger aufhalten wollte, machte ich mich auch bald wieder auf dem Weg. „Gute Fahrt wir sehen uns in Pardubice. „
Freudestrahlend das Karel kurz für mich Zeit hatte, fuhr ich zur Valeria und wir machten uns auf dem Weg. In Pardubice angekommen, gingen wir kurz was essen und dann mussten wir uns auch schon hübsch machen. Die Arena war nicht weit vom Hotel und so gingen wir zu Fuß, tat gut nach der langen Fahrt.


Die Halle füllte sich schnell und mit 10 Minuten Verspätung begann das Konzert. Gigantisch wie schon in Budweis, nur die Fans, die waren anders, da war Pfeffer drin, sie ließen ihre Freude und Begeisterung raus und das war zu hören. Unglaublich was da abging. Obwohl es das gleiche Konzert war wie in Budweis, war es nicht dasselbe. Karel strahlte, war witzig und die Stimme war grandios, einfach unglaublich. Es ist schwer dieses Konzert zu beschreiben, man muss es gesehen haben.


Ich hatte für Karel nach lange Zeit wieder einmal eine Rose mit und als ich ihm diese mit dem Worten „ du bist einfach klasse, schön dass es dich gibt“ lächelte er mich an sagte danke, doch das war noch nicht alles. Ich wollte schon wieder gehen, da fragte er, „ sie sind aus Österreich?“ „ Nein, aus Bayern“, „ aus Bayern, so weit, International und warum sind sie heute hier?“ „ na nur wegen dir, um dich zu sehen.“

Karel hatte dieses schelmische Lächeln auf den Lippen, nahm seine Hände an die Brust und seufzte, „ wegen mir“. Alle lachten und ich ging zurück zu meinem Platz.


Ich dachte Budweis war schon klasse, aber Pardubice war noch einen Ticken besser. Nicht nur dass Karel super drauf war, es machte auch viel aus, dass das Publikum einfach viel besser mitging. Jubel, pfeifen, Blumen und Geschenke, einfach eine tobende Halle und das war Balsam für Karels Seele und füllte seinen Akku immer wieder auf.
Doch leider wird auch nach drei Stunden power Konzert, der stärkste Akku leer und so war nach einigen Zugaben dann leider Schluss. 


Karel kam noch einmal zurück und holte seine Blumen und Geschenke, unter denen auch zwei Tangas lagen, machte noch ein paar Witze und war dann endgültig verschwunden.
Glücklich und zufrieden gingen wir noch was trinken und vielen dann müde ins Bett.
Schön war’s nur schade dass es vorbei ist, aber kein Grund zur Traurigkeit, denn am 27.11.14 steht schon das nächste an. Freude……

 

Budweis 14.11.2014

Strahlender Sonnenschein und das nicht nur im Herzen, so fuhr ich am Fr. nach Budweis. Voller Freude und Neugier was mich nach dieser langen Zeit erwartet, traf ich am Nachmittag in Budweis ein. Trixi und Valeria waren schon da und wir gingen erst mal zum Essen und warteten auf Eva, die eine Stunde später ankam.


Frisch gesteilt und hergerichtet, fuhren wir um 18h zur Arena, noch waren nicht viele da, aber das sollte sich in der nächsten Stunde schnell ändern. Die Halle füllte und füllte sich und so dauerte es auch etwas länger, bis das Konzert endlich anfing.
Trixi und Valeria waren ja schon in Brno und hatten so einiges verraten. Gigantisch, sie hatten nicht zu viel versprochen. Auf einem Bühnenbild stand Karel auf einen Ufo und schwebte von oben herab nach unten und winkte uns zu, es sah total echt aus. Als das Ufo landete kam Karel dann ich live nach vorne zur Bühne. Leider konnte ich die Show nur bedingt fotografieren da sich die Leinwand unscharf wieder gab, aber es war toll.
Überhaupt die ganzen Bühnenbilder waren absolut klasse und zu den einzelnen Liedern gut kombiniert.


Tolle Shows mit Ballett, alte und neue Lieder mit einem irren Hintergrund. Märchenlieder mit Weihnachtsstimmung wie drei Haselnüsse für Aschenbrödel und dazu schneite es, aber ins Publikum. Alle hatten stramm zu tun, den klebrigen Schnee von den Haaren und der Kleidung zu bringen so dass die Show und Karel eigentlich in den Hintergrund geraten sind. Schade, so hat man sehr viel von dem Lied versäumt- Aber schön war es doch, nur sollte man den Schnee vielleicht vor der Bühne fallen lassen-


Mit Pause ging das Konzert drei Stunden und Karel sang mehr oder weniger alles alleine. Nur ein paar kurze Einlagen von Dasha und einen anderen Sänger.
Respeckt, bis zum Schluss hatte Karel trotz großer Anstrengung immer ein Lächeln auf dem Lippen.


Aber es ist nicht zu glauben wie unmöglich so manche Damen sich benehmen. Egoistisch und unverschämt ohne Rücksicht auf andere. Kein Wunder das die Secureti so aufpassen.
Da gönnt eine der andern nichts. Schande.
Doch leider ging auch dieses Konzert zu Ende. Glücklich und voll von tollen Erlebnissen hatten wir noch eine kleine Hoffnung, Karel sagen zu können wie unglaublich das es war. Doch leider blieb uns der Wunsch unerfüllt.
Na vielleicht hab ich Glück in Pardubice,  das muss man Karel mitteilen.

 

Einen kleinen Trost hatte ich ja am 25.10.14 denn da war ich mit Freunden in Prag und wir hatten das tolle Glück Karel zu Hause anzutreffen.
Ich wünschte ihm viel Glück für die Tournee, wir plauderten ein paar Worte, sangen für den kleinen Joschua die Biene Maja und auf unser Bild bekam ich noch eine Widmung. Danke für die schönen Minuten.
Wir verabschiedeten uns wieder und freuten uns, das Karel ein paar Minuten für uns Zeit hatte.

 

 

 

Deggendorf Musikantenstadl 26.10.13

Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude und so hatten wir 1 ½ Monate Freude, Hoffnung  und Vorstellungen ob wir Karel treffen können.. Um 18.30 konnten wir dann im Hotel in Deggendorf einen gutausehenden Karel begrüßen.
Karel strahlte übers ganze Gesicht als er uns sah, begrüßte uns mit einen Bussi.


Eigentlich ist die Show ja gar nicht so unser Fall, aber Karel meinte, doch ihr müsst euch das anschauen, die sind alle gut…… Karel hat vor vielen Jahren als Andy Borg noch am Anfang stand mal gesagt, „ aus dem Jungen wird mal was ganz besonderes“; RECHT hatte er, als wir ihm das erzählten, strahlte er und sagte, ja nur schade das ich nichts von meinen Prophezeiungen habe…. damit könnte er auch Geld verdienen. Schlaues Kelchen unser Karel..


Als kleines Mitbringsel, hatten wir uns diesmal eine Pyramide Lind Schokolade aus gedacht, lauter verschieden Schoko Sorten von den tollsten Lind Kreationen aufgebaut zu einer Pyramide. Karel schaute sich alles sehr genau an und überlegte laut wie er das auf seiner Tour transportieren soll. Am besten abbauen und im Koffer, ja meinte Eva und du musst aufpassen das es nicht in der Sonne steht, sonst schmilzt sie. Karel machte große Augen, wirklich, welch ein genialer Gedanke, da wäre ich nicht drauf gekommen, sein Gesicht verzog sich zu einem herzhaften Lachen und wir fingen alle an zu lachen.
Trixi erzählte Karel,  dass Dieter beim Verpacken der Schokolade meinte, wenn Karel die alle isst hat er ein Jahr lang Verstopfung. Karel  schmunzelte und meinte, ach das ist kein Problem, nur ein paar Pflaumen und schwubs ist alles wieder ok. Wieder mussten wir bei dem schelmischen Gesicht alle lachen.

Ich weiß nicht mehr wie wir drauf gekommen sind, aber irgendwie hatte Karel wieder den Ösi Dialekt im Kopf und auf den Lippen, er konnte überhaupt nicht mehr aufhören. Erst machte er Trixi nach, die dann ganz empört sagte, so rede ich gar nicht…. Wir konnten vor Lachen nichts sagen, unter lachen machte Karel mit Hans Moser weiter und das Gelächter war wieder groß. Wir hatten einen riesen Spaß und dabei völlig die Zeit vergessen. Es war schon 19.30 Uhr und wir sollten eigentlich in die Halle, doch hier zu sitzen und mit Karel zu albern wäre viel schöner gewesen.
Zeit hatten wir ja noch, Karel war erst nach der Pause dran, aber er hatte bedenke, wenn wir nicht rein gehen dann sind unsere Plätze weg. Da mag er Recht haben und so schickte er uns nach halb acht rüber in die Halle. Wir sehen uns drüben, es gab noch ein Bussi und das Versprechen, meine Einladung zu Hause ist nicht aufgehoben, Prag ist ja nicht weit, ich bin ja gleich da. Dabei lächelte er so lieb, noch ein Bussi und die Hoffnung auf ein baldiges  Wiedersehen.

Also eines muss ich schon sagen, Andy Borg ist zum Schießen, egal was er machte oder sagte, er brachte alle zum Lachen, alles andere hätten wir jetzt nicht gebraucht, aber Andy war echt super. Nach der Pause kam dann Karel auch so ziemlich zum Schluss, und gut sah er aus im roten Jacket.. Der Applaus und die Zugabe waren enorm und wir freuten uns für ihn.

Wir wünschen ihn für die weitere Tour viel Erfolg und alles Gute.

Für uns war es das bis jetzt für dieses Jahr, leider  haben noch keine weiteren Termine auf die wir uns freuen können.
Bleibt also nur ganz fest die Daumen zu drücken, vielleicht im Frühjahr 2014 zur neuen CD eine Tournee stattfinden kann.

Bis dahin, euch allen alles Gute

 

 

 

 

Hustopeče nad Bečvou 01.09.2013

Wegen Urlaub kommt mein Bericht etwas verspätet!
Ein tolles Geburtstagsgeschenk, so dachte ich mir. Da Hustopeče nad Bečvou dann doch weit zu fahren ist, fuhren wir am Sa schon nach Prag, hatten einen Besuch bei Karel mit einen eventuellen Geburtstagskaffe im Kopf, wollten noch durch Prag schlendern und dann in den Geburtstag rein feiern. Am So sollte es dann so gegen 10 Uhr weiter gehen nach  Hustopeče nad Bečvou.
Doch meistens kommt es anders als man denkt. Um 13.30 Uhr waren wir beim blauen Hasen verabredet, Trixi, Eva, Burkhard und ich. Eine sms an Karel flog auch schon durch die Luft. Doch Karel schickte uns liebe Grüße aus der Türkei nach Prag. Er war noch gar nicht aus dem Urlaub zurück. Wir schauten uns fragend an und was ist mit morgen?

Bis dahin ist er aus dem Urlaub zurück und ich kann richtig schön feiern. Puh, Gott sei Dank-

Am So starteten wir um 10h nach Hustopeče nad Bečvou. Um 13.30h waren wir, dank der grauenvollen Autobahn, gut geschüttelt nicht gerührt am Ziel. Ein kleines verträumtes Örtchen mit lauter netten Menschen. Viel los war noch nicht, in einer kleinen Dorfgaststätte gingen wir erst mal was futtern. Dann schauten wir uns um ob schon jemand da ist. Das Wetter meinte es gar nicht gut mit uns, lauter schwarze Wolken, die nicht so recht wussten sollen wir oder nicht.
Im Schloss Hof hatte man vor der Bühne Bänke aufgestellt, Valeria war schon so rechtzeitig da, dass sie für uns alle Plätze frei gehalten hat. Na wenigstens mussten wir nicht stehen.

Burkhard wollte ja eigentlich nur den Schofför spielen, aber nach bitten er soll doch mit rein kommen, holten wir noch eine Eintrittskarte. Meine Freude war natürlich groß.
Für Kaffee und Kuchen war gesorgt, niemand musste verhungern oder unter großen Durst leiden, auch wir holten erst einmal eine Runde Kaffee und Geburtstagskekse um das Warten zu verkürzen. Trixi sorgte für einen Krug Wein für alle, Trixi, Eva, Burkhard und ich hatten Spaß, wir lachten und machten dummes Zeug, wie immer. Bis auf eine, da wollte die Stimmung gar nicht so richtig aufkommen. . Lag es am schlechten Wetter oder an was? Na ja das Wetter war echt besch….. immer wieder regnete es, überall lief das Wasser runter. Je näher wir auf 17h kamen, desto mehr regnete es. Singend „ und die Sonne wird wieder scheinen“ saßen wir unterm Regenschirm. Entweder waren wir so grausam oder der Regengott hatte ein Erbarmen mit uns, pünktlich gegen 17h hörte es auf zu regnen.
Karel wurde noch mit Regenschirm, Burgknappen und Burgfräulein in den Schlosshof geführt. Wir mussten lachen, nichts mit knackigen Damen an Karels Seite, das Burgfräulein war schon etwas betagt, die jüngeren hatten wohl gerade keine Zeit.

Karel strahlte dennoch übers ganze Gesicht, wurde mit tosendem Applaus empfangen.
Der Auftritt dauerte eine Stunde und Karel hatte viel Spaß er war super in Form.Er sang zwei Lieder, dann meinte er, ich war hier, hab gesungen und ihr habt mich gesehen, ich kann nun wieder gehen. Natürlich blieb er und wurde nach jedem Lied immer besser. alle waren glücklich das er da war. Niemand störte das Wetter.. Das war alles egal, Karel war da, machte seine Späße und nur das zählte. Doch als es zu Ende war, wollte der Applaus kein Ende nehmen, Zugaben, Pfeifen, Jubelrufe, es hörte nicht auf. Als Karel verschwunden war, warteten viele noch auf den Moment ihm kurz zu sehen, ein Foto, ein Autogramm, nur noch mal ganz kurz ein Händedruck.


Auch wir warteten, als Karel dann endlich kam, schirmten ihn die Securiti ab damit er ins Auto steigen kann. Doch immer blieb er stehen und sprach kurz mit den Leuten, auch wir konnten noch ein schnell ein paar Worte mit Karel sprechen als er dann auch schon ins Auto stieg. Er wollte die Fenster öffnen um mit uns noch mal zu reden, aber fehlenden Schlüssel ging das nicht. Die Tür konnte er nicht öffnen weil alle davor standen. Er wischte sich wieder mal die nicht vorhandene Träne weg, lächelte, winkte uns noch mal zu und fuhr dann los. Auch wir machten uns auf dem Heimweg zurück nach Prag, Valeria blieb dort, sie wollte am Mo noch weiter zu ihrer Schwester.
Am nächsten Morgen war dann für alle Aufbruch nach Hause, Trixi und Eva waren vor uns schon weg, ihr Bus ging schon um 8.30h und so sahen wir uns nicht mehr. Wir machten uns so gegen 10h auf dem Weg zur Garage, als Burkhard einfiel, noch mal bei Karel vorbei zu schauen, da wir ihn ja gestern nicht mehr groß gesprochen haben. Na ein Versuch ist es ja wert ob er da ist, da könnte ich ja meinen Brunneli abgeben.
Wir hatten Glück, Karel war zu Hause und machte auch gleich die Tür auf, dies Mal ohne die Worte auf den Lippen, „ ich habe gar keine Zeit“.
Wir erzählten ihm wie wir den gestrigen Tag empfunden haben, dass die Leute froh waren ihn zu sehen.. Karel schaute skeptisch. Doch wir sind immer froh ihn zu sehen.
Die Tournee mit Andy Borg steht ja auch bevor. Als ich ihm sagte er sei in Deggendorf nicht weit von uns zu Hause weg und wir würden ihn gerne zu uns einladen, meinte er gleich, „ dann komme ich privat.“ „ Ja? Wir würden uns sehr freuen wenn du kommst.“  Karel schaute uns an und meinte, „ da reden wir noch mal drüber.“ Wo wohnt ihr denn? 20km von Deggendorf, aha, wie ist es da, Berge und Täler? Dabei bewegte er seine Hände so rauf und runter und hatte ein schelmisches Grinsen im Gesicht. Erst hab ich es nicht verstanden, aber als ich dann den zweideutigen Gesichtsausdruck sah, war mir klar welche Berge er meinte. Burkhard und Karel lachten sich eins und freuten sich über den Schabernack.
Burkhard holte den Wein aus dem Auto, als ich ihm sagte, ich hatte zwar Geburtstag, aber dir hab ich etwas mitgebracht, viel es ihm auf einmal ein, „ jeschisch, der Geburtstag“. Er entschuldigte sich das er ihn vergessen hat. Karel gratulierte mir noch mal und nahm dann mit einen strahlenden Lächeln die Flasche Wein von Burkhard entgegen,“ ja das ist etwas Gutes“  und legte die Flasche wie ein Kleinkind in seinen Arm. Dabei erzählte Burkhard Karel, dass es sein erstes Konzert war, „und, war schlecht“? Nein, so schlecht war es nicht, ging schon….. wir alle lachten.


Wir machten noch ein Foto und verabschiedeten uns dann von ihm. Wünschten ihm alles Gute und viel Glück. „ Vielen Dank, kommt gut nach Hause und eine gute Fahrt.“ Bis bald.
Glücklich und zufrieden, Karel doch noch angetroffen zu haben, fuhren wir Heim. Trixi rief auf einmal an, das Karel sich noch mal gemeldet hat, er bedauerte es, das er am So nicht mehr Zeit hatte und bedankte sich noch für den Wein. Alle Achtung, eine schöne Geste, ist nicht selbstverständlich.
Nun müssen wir hoffen,auf den 26.10.13 in Deggendorf, das wir Karel auch wieder antreffen können.


Bis dahin, bleibt gesund

 

 

Znaim 07.06.13

Also bis jetzt kommen wir aus den Bangen und Zittern ob wir zu Karel kommen nicht raus. Erst war es die Angst das ich wieder gesund werde und nun ist es das Hochwasser was uns nicht fahren lässt.
Doch der liebe GOTT hatte Mitleid mit uns und ließ und Fahren, wenn auch mit kleinen Hindernissen,  wir kamen in Znaim glücklich an und freuten uns auf den Abend.
Die Damen Trixi, Eva und Valeria waren schon da und holten mich am Bahnhof ab. Wir besorgten noch Blumen die wir Karel beim Konzert überreichen wollten.
Für 19 Uhr war das Taxi bestellt, also genügend Zeit zum Restaurieren. 

Das Konzert sollte im 20 Uhr anfangen, doch die Fans kamen nicht so schnell durch die Kontrolle und so verspätete Karel sich um eine halbe Stunde.
Jirka sah uns mit den Blumen und orderte uns, ab einem Bestimmten Lied der Reihe nach mit dem Blumen zu Karel zu gehen damit er uns fotografieren kann.
Honza kam auch um uns zu begrüßen und gab uns vier Mädels ein VIP Band damit wir nach dem Konzert zu Karel kommen, super, diesmal haben wir wohl mehr Glück.


Dann war es so weit, die Musiker betraten die Bühne, es wurde applaudiert, als Karel aber die Bühne betrat, tobte die Halle. Es war unglaublich, Hradec war dagegen ein Schlaflabor. Karel strahlte nur so als er die Begrüßung erlebte und das zog sich den ganzen Abend so durch.  Karel erlebte man den ganzen Abend in Höchstform, die Stimme, sein Lächeln, seine Ausstrahlung alles war Freude pur.  Er hatte immer einen witzigen Spruch parat oder lächelte schelmisch. Ihm ging es einfach nur gut und die tobenden Fans saugten Karel nur so in sich auf. Mit jedem Beifall  und jubeln wurde er besser. Man hatte den Eindruck die Fans laden seinen Akku auf.
Karel sah uns in der ersten Reihe sitzen und fragte auf einmal, „ ist jemand aus Österreich hier?“ Aber ja… sogar aus Amerika, Russland und Polen und in jeder Sprache brachte er den Namen Znaim zum Ausdruck, dabei verzog er so übertrieben das Gesicht das alle nur so lachten.

Als wir dann unsere Blumenrunde begannen, fragte er Trixi warum sie extra aus Salzburg angereist ist? „Wegen dir, weil du so einzigartig bist“ „ ich weiß, aber ich wollte es nur noch einmal hören.“

Das Programm war gegenüber Hradec etwas verändert so war es nicht das gleiche Konzert wie wir es schon erlebt haben. Aber selbst wenn es die gleichen Lieder sind, ist es doch anders. Einfach irrre!!!!!


Sogar Karel war anders, er war eben spitze, Spaß und Leben pur.
Die Musiker hatten Spaß bei der Arbeit, sie waren total super drauf und so kam die ganze Show noch einen Tick besser rüber als sie es eh schon immer war.
Man es kaum mit Worten beschreiben, was sich an diesen Abend abspielte, man muss es erlebt haben. Kurz, klasse Musikanten, tolle Sängerinnen ein schreiendes, tobendes Publikum und Karel, der kam aus dem strahlen gar nicht mehr raus.
Bis auf Dasha waren die Gastdamen die gleichen und wie immer eine Kanone von Stimmen, sogar die Brasilianischen Damen waren wieder mit dabei und wackelten mit ihren knackigen Hintern über die Bühne. Da strahlte so mancher Herr der mitgegangenen wurde,  den Popos hinter her.
Irgendwie hatte ich auch das Gefühl, Karel würde den Laufsteg öfter lang gehen um auch die hinteren Fans die Freude gönnen ihn von ganz nah zu sehen.
In der Pause schauten wir noch mal zum Souvenir  Stand, ich konnte doch nicht wieder stehen mir noch ein blaues Haferl mit zu nehmen.
Nach der Pause ging es mit dem gleichen Spaß und der Stimmung weiter wie das Konzert begonnen hat, man wollte nicht das es aufhört, doch leider geht auch das schönste Konzert einmal zu Ende und wir mussten traurig Karel hinter her schauen als er nach all den vielen Zugaben  dann doch die Bühne endgültig verlassen hat. Doch eines haben wir vier geschafft, kurz vor den Zugaben standen wir auf und alle folgten uns, die ganze Halle stand und der Applaus wollte nicht aufhören. Klasse!
Nach dem wir uns gesammelt hatten, machten wir uns auf den Weg in die Garderobe, es waren noch einige Fans vor uns und dann durften wir zu Karel. Er strahlte immer noch und als er uns sah, noch mehr.


„ Du warst großartig, gigantisch, einfach umwerfend“,  Karel tat mal wieder so als würde ihn das überraschen und hatte sein schelmisches Lachen drauf. Ich ging als erste zu ihm, gab ihm ein Bussi und überreichte ihm einen edlen Himbeeressig und Limonen Öl zum Veredeln, würzen  und wozu man es noch benutzten möchte, aber irgendwie hat Karel  das nicht richtig aufgenommen was man mit Essig und Öl machen kann.  Nach einigen Ideen ist dann auch bei ihm der Groschen gefallen,  dann hatte ich noch ein Bild dabei für eine Widmung, da Karel es ja nicht mag lange darüber nachzudenken was kann man da schreiben, hatte ich mir schon was überlegt, „ zur Erinnerung an ein super Konzert“, doch das gefiel Karel nicht, Erinnerung an einen schönen Abend gefiel ihm besser.


Dann ging Eva mit den Leckereien für die Mädels zu Karel und auch hier wollte er natürlich ausführlich wissen was da drin ist, Trixi hatte kein Geschenk dabei , aber das war Karel egal, es reicht ja wenn sie da ist, zum guten Schluss kam dann noch Valeria und auch sie bedankte sich für den wunderschönen Abend.
Als alle durch waren musste ich noch einmal zu Karel um meine Geschichte vom Dr. Gott zu erzählen, Karel hörte mir aufmerksam zu als ich ihm sagte, dass ich in Hradec schon seit drei Tagen Kopfweh hatte und sie einfach nicht weg gehen wollten, doch als ich im Konzert saß und seine Stimme hörte, sein Lächeln sah, waren die Schmerzen wie weggeflogen. Karel schaute mich an und meinte „ ja das gibt es“, nein das war wirklich so, du bist für mich die beste Medizin wenn es mir schlecht geht. „ Jaaa???? Auch die anderen Mädels konnten das nur bestätigen „und darum verdienst du den Titel, „Dr. Gott“, Karel schaute mich an, legte den Kopf zur Seite und meinte, „ das hört sich gut an“ „ Dr. Gott“, alle Lachten und Trixi gab dann noch zum Besten, so nun möchte ich aber vom Onkel Dr. noch ein Bussi zum Abschied.  Doch nicht nur Trixi wurde verarztet, Eva bekam eins und ich wollte natürlich auch noch mal und schaute dabei Karel lächelnd mit den Worten an, „ ich möchte auch noch eins“, Karel kam auf mich zu, nahm meinen Kopf in seine Hände und küsste mit den Weichesten Lippen die man sich nur vorstellen kann. Aaaahhhh, alle waren wir hin und weg und mussten uns aber leider vom Onkel Dr. verabschieden. Ich packte gerade meine Kamera ein, als Karel  plötzlich den Gürtel öffnete, ich sah in dem Moment hoch und fing an zu jubeln und zu klatschen und ja mehr, weiter….. dann sahen es auch die anderen und machten mit, Karel ging sofort auf den Spaß ein und tat so als wenn er einen Stripp hinlegen würde, alle lachten und hatten viel Spaß.


Doch dann mussten wir wirklich gehen, wir bedankten uns noch bei Honza und machten uns dann auf den Weg ins Hotel. Was uns da dann erwartete schlug dem Fass den Boden aus. Technodisco im Hotel, ich traute meinen Ohren nicht und war sofort auf 360. Ich ließ den Chef kommen und machte mit Hilfe von Valeria klar, dass es so nicht geht, wir buchen kein Hotel damit wir uns die Nacht um die Ohren schlagen können. Leiser machen war nicht drin, also gab es keine Kohle. Erst um 4.30 Uhr war der Spuk vorbei und wir reisten übermüdet nach einen mehr als schlechten Frühstück, aber mit viel Schönen im Herzen, wieder ab.

Nun müssen wir wieder darben und hoffen das es bald wieder tolles zu erleben gibt.
Bis dahin alles Liebe

Doris

 

 

 

Hradec Kralove 26.05.13

Nach drei monatiger Zwangspause hat es die Telekom endlich geschafft mir Telefon und Internet bereit zu stellen und ich kann wieder los legen. Es war aber relativ ruhig die ganze Zeit, so dass wir nicht viel versäumt haben. Doch eines, Karel  hat den TY TY 2013 endlich wieder gewonnen.  

          Nun aber zum Konzert am 26.05.13


Mit Großen Zittern ob wir überhaupt zum Konzert fahren können, fieberten wir den 26.5. entgegen,
Am 26.05 machte ich mich bei strömenden Regen und Saukälte und Schneefall auf den Weg nach Prag, dort traf ich mich mit Eva. Karel haben wir leider zu Hause diesmal nicht angetroffen um unsere Überraschung bei ihm ab zu geben und so wir fuhren dann weiter nach Hradec.
Um 17.30h trafen wir uns dann mit Valeria, gingen noch einen hallo wach Kaffee trinken und mussten da leider hören das es Karel immer noch nicht so gut ging.

Mit Verspätung  kamen die Musiker dann auf die Bühne, es war etwas anders als die anderen Konzerte im Herbst und doch irgendwie das gleiche. Der Ablauf war anders, der Kontrabass fehlte, aber Karel war der alte. Sein Lächeln, die Augen, der Charm einfach umwerfend. Es ging durch und durch wieder seine Stimme zu hören
Man soll es nicht für möglich halten, aber ich hatte seit drei Tagen wieder diese Ekelhaften Kopfweh, so vom Nacken hoch in den Kopf und so fuhr ich auch zum Konzert. Doch als ich Karels Stimme hörte in mich aufsaugen konnte und einfach nur in eine andere Welt geholt wurde, verschwanden die Kopfweh, sie lösten sich einfach auf. Irre, danke DR. Gott. Bei Gelegenheit muss ich das Karel mal sagen. Er ist die beste Medizin.

Karel war gut drauf er genoss die Atmosphäre die vielen Fans und hatte immer einen Schabernack parat. Seine Augen leuchteten, seine Lippen strahlten. Am Anfang hatten die Fans etwas Probleme aus dem Sitz zu kommen, doch dann waren auch sie nicht mehr zu halten. Sie tobten, jubelten und pfiffen, und Karel, der genoss es. Hier waren wir seine Medizin für die Seele, die Stimme litt etwas je länger es dauerte. Karel bekam Blumen, sogar aus Glas, Wein und er verzauberte nicht nur uns die alteingesessenen Fans sondern zwei Damen die in Tränen ausbrachen. Die eine konnte nicht glauben das Karel ihr die Hand gegeben hat und kam immer wieder mit Geschenken zurück um noch  mal die Hand gedrückt zu bekommen und die zweite Dame war so gerührt und nervös, das sie Tränen in den Augen hatte. Karel kann man sich hier natürlich vorstellen, er genoss es, so bewundert zu werden und verdrehte den Armen noch mehr den Kopf. „ Lump „ eben.

Wir wunderten uns nur, wo hatte die eine nur immer die Geschenke her? Blumen über Blumen und zum Schluss gingen ihr wohl die Blumen aus und sie überreichte Karel einen Beutel mit was drin…. Karel tat sehr geheimnisvoll  drehte sich um, „ ich sag nicht was drin ist, das ist meins….“ Kurz vor der Bühne zog er einen Pulli oder so was raus und lachte……. So gesehen gut dass das Konzert langsam dem Ende zu ging, wer weiß…….

Von der Biene Maja hin zu Musika , s n i war auch vieles  aus der neuen  CD vertreten und das hört sich natürlich live viel schöner an.
Übrigens gibt es eine DVD zu dem Konzert, von 2012 aus Prag, irre sag ich euch, ich schaue mir sie gerade an und wieder im Konzert.  Ein Muss für uns alle-

Leider ging auch dieses Konzert wieder einmal zu Ende, noch einige wunderschöne Zugaben,  wie die Lady Carnevall mit den tollen Tänzerinnen, Pabitele, Babylon.
Ein nicht endender Applaus, Pfeifen, Jubeln und Schreien, klasse und Karel kam aus dem Strahlen nicht mehr raus.


Nach dem Konzert haben wir Karel leider nicht mehr sprechen können um ihn zu sagen wie großartig  er war.  Vielleicht haben wir in zwei Wochen in Znaim die Gelegenheit.
Karel hat einen neuen Fahrer, Olda hatte einen Unfall und ist noch auf dem Weg der Genesung, ob er danach wieder fahren wird wissen wir noch nicht.
Wir fuhren bei besch… Wetter wieder zurück nach Prag und 24 km vor Prag überholte uns Karel.  Hinterher, das war mir dann doch zu krass, der flog mir etwas zu tief……

Bis bald und alles Gute

 

 

 

Prag 05.02.2013

Für dieses Konzert Karten zu bekommen, war ein ewiges hin und her. Erst ja, dann wieder nein, dann später und zum Schluss war es ausverkauft.

Eva hat Geburtstag und wir sollen da nicht hin? Nein das geht nicht, mit einem Beschwerdebrief im Briefkasten und etwas Glück fuhren wir am 05.02. nach Prag.

Das Wetter meinte es nicht gerade gut mit uns, wir quälten uns durch einen Schneesturm durch den Schumawa und hofften dass es besser wird. Der Herrgott hat uns erhört und wir kamen bei Sonnenschein in Prag an. 
Ich hatte für Eva und Trixi zum Geburtstag einen Terminkalender mit Fotos als Geschenk und hier fehlte mir natürlich noch eine schöne Widmung drauf.
Nach altem Brauch fuhren wir zur Bertramka und klingelten an der Haustür. Karel telefonierte gerade, kam aber dann zu uns raus.
Ich begrüßte ihn mit den Worten „ ich weiß dass du keine Zeit hast (Karel lachte) und bin auch gleich wieder weg, nur eine Bitte hab ich, Eva und Trixi haben Geburtstag und ich möchte in den Terminkalender eine Widmung.
„ „Oh keine Widmung ich weiß immer nicht was ich da schreiben soll, oder du sagst es mir“….
Na kein Problem, wir gingen ins Haus, das ist ganz einfach….. doch meine einfachen Worte gefielen Karel erst nicht, das ist Klischee das schreib ich nicht, na gut, dann eben doch ein wenig ausweiten.
Wir überlegten gemeinsam, „ für die liebe Eva/ Trixi, man muss sie ja gleich halten und man weiß ja auch was die Damen hören möchten…. Ja, aber nicht nur diese Damen…… Karel lachte und wir stellten noch einen herzigen Geburtstagsgruß zusammen. Ich war überglücklich das ich das geschafft habe.
Dann kam mein Anliegen wegen dem Konzert, Honza hatte ja geschrieben dass wir kommen sollen, es klappt doch!. Karel wusste das und dann kam mit einem dramatischen Gesichtsausdruck Trixis Brief zu Sprache….. ja war der denn so schlimm? Ich wusste ja nicht was drin stand, „na ja, Trixi schreibt immer sehr lieb umschmeichelnd, ab dann kamen die Zeilen, wo man dann ein schlechtes Gewissen bekommt.“
Ich musste schmunzeln, denn Karels Gesicht war einfach herrlich. Er machte den Inhalt vom Brief nach, dass man eher lachen musste. Er hat es aber unter größten Umständen dann doch noch geschafft, für uns drei Plätze zu reservieren. Super, klasse wir freuen uns, als Dank gab ich Karel noch ein Bussi und wollte mich schon wieder verabschieden. Karel wünschte auch Burkard viel Spaß heute, aber er meinte nur, nein, nein ich bin nur der Fahrer ich fahre jetzt weiter ins Erzgebirge, wie jetzt noch? Ja, 1 ½ Stunden und ich bin da. Aha, jo Erzgebirge wie fährst du da…..auf einmal hatte Karel viel Zeit er wollte alles ganz genau wissen.  „ ja wie kommen dann die charmanten Damen da hin? Na mit der Straßenbahn,…. Straßenbahn? Ja es sind doch nur zwei Stationen es ist ja nicht weit. Doch das ist weit, nein Straßenbahn, nehmt ein Taxi, na das sind ja die größten Verbrecher, die Zocken nur ab. Ja das stimmt, ihr müsst das anders  angehen, mit Leidensmiene ihr seid drei arme Studentinnen, … Studentinnen, in unserem Alter,…. Karel überlegte und meinte mit Burghard zusammen, na dann eben Dauerstudentinnen…. Alles klar…die beiden Herren lachten sich eins und ich verabschiedete mich nun zum dritten Mal. Aber diesmal gingen wir wirklich. Ich bedankte mich noch mal ganz herzlich und Karel betonte noch das er nach dem Konzert keine Zeit habe und ich das Trixi sagen soll, nicht das dann wieder diese Vorwürfe kommen….. nein Versprochen ich pfeife sie zurück. Ja? Gut!


Glücklich und zufrieden fuhren wir ins Hotel wo ich den beiden Geburtstagskindern ihr Geschenk überreichen konnte. Wir hatten viel zu lachen als ich ihnen die Geschichte bei Karel zu Hause erzählte. Auch bei der Geburtstagsparty im Cafe Slavia war der Besuch das Thema und wir lachten alle viel. Nur Valeria war sehr traurig, weil sie keine Karte mehr bekommen hat. Ich wollte Karel aber auch nicht fragen, da er immer nur von uns drein gesprochen hat.
Um 20h trafen wir uns vorm Eingang, Ivana rauschte auf einmal an uns vorbei, hielt inne und begrüßte uns mit einer Herzlichkeit als wenn wir uns schon ewig gut kennen würden, sie stelle uns ihren Bruder mit Begleitung vor und wünschte uns einen schönen Abend. Wir waren so was von platt und haben uns gefreut das Ivana auf einmal uns so herzlich begrüßt. Toll.
Dann kam Karel. begrüßte noch Trixi und Eva, gratulierte zum Geburtstag und gab Eva ein Bussi. Trixi bekam keins, nur Glückwünsche mit viel Liebe….
Mit etwas Verspätung begann das Konzert gegen 20.45h, es war ein kleiner Theatersaal auch die Bühne war nicht groß und viele Leute hatten auch nicht Platz, aber es war voll, an jedem Tisch saßen 4 – 5 Personen in der Mitte stand eine Flasche Sekt.
Karel betrat alleine die Bühne, drehte sich um und meinte, hier fehlt noch was….. jaaaaaaa die Musiker,  jeder Einzelne betrat die Bühne ich glaube es waren 6.


Es war nichts geplant bei diesem Konzert, alles so wie es uns einfällt erklärte uns Karel. Das merkte man auch, es wurde sich immer abgesprochen was man nun spielt. Es war toll, eine kleine Atmosphäre, viele ältere Lieder, La danza,  die wir schon lange nicht mehr gehört haben und man hatte das Gefühl es wird mehr Spaß gemacht als gesungen. Leider hatten wir wieder unser Sprachliches Problem und konnte so den meisten Klamauk nicht verstehen. Aber alleine das alles drum herum war es schon wert da zu sein. Die Leute jubelten und schrien, applaudierten und sangen mit. Es war einfach herrlich. Doch leider geht alles schöne auch mal zu Ende, wir schafften noch die letzte Straßenbahn, nahmen einen Absacker und vielen um 00.30 Uhr glücklich und zufrieden ins Bett.


Am nächsten Tag kauften wir nach dem Frühstück eine große Schachtel mit edelsten Pralinen, machten uns auf den Weg zu Karel hoch um uns noch einmal zu bedanken. Es war strahlender Sonnenschein und überhaupt nicht kalt, schon fast oben angekommen, trafen wir Olda am Glaskontainer, Bussi, wie geht’s ist Karel zu Hause, ja geht’s nur. Schon schnauften meine beiden Mädels weiter den Berg hoch, Olda überholte uns und ließ gleich das Tor offen. Rangierte noch die Autos hin und her und schon kam Karel raus.
Sein Standartspruch, ich habe überhaupt keine Zeit, wissen wir, wir auch nicht….. wie wir auch nicht, das hat Karel ja noch nie gehört. Wir sind nur her gekommen um uns noch einmal zu bedanken und er soll doch nicht mehr böse sein, Trixi hat ja nicht ihn gemeint sondern den, der die Sache vermasselt hat. Die nächsten Briefe werden wieder alle sehr lieb. Karel grinste sich eins, schaute uns alle drei mit einen Lächeln an, das dich umwirft. Wir überreichten ihn die große Schachtel Pralinen und jede einzelne soll ihn an uns erinnern. Alle, jede einzelne, ja…. Dann zeigten wir ihn noch die kleinen Schachteln die wir unseren Männern mitgenommen haben und die waren wirklich klein. Da siehst du was du uns wert bist. Ja ist das immer noch so schlimm, nein, jetzt geht es schon, Trixi sagte sie habe auf dem Tisch gehauen, entweder Karel oder der Gatte, dann war’s gut. Karel schaute, jetzt wird es interessant, ich sagte, ja wir machen das immer so und du gewinnst jedes Mal. Wir lachten mal wieder alle aus vollem Herzen. Wir verabschiedeten uns und Karel schaute um sich wo Burkhard ist, der war doch der Fahrer…. Wie seid ihr her gekommen,…. Zu Fuß… zu Fuß???? Ja und wir gehen auch so wieder, die Sonne scheint, frische Luft, ist gesund. Karel schaute ungläubig und konnte nicht verstehen dass wir wirklich zu Fuß da sind. Burkhard ist unterwegs der kommt doch erst. Aha, er schaute zu seinen Auto und meinte ich bringe euch, wo müsst ihr hin. Hotel, Kempinski Garden, ah in Smichov, ja genau. Na dann bringe ich euch. Ja hast du Zeit geht das? Ja das geht. Gut. Das Handy klingelte, Karel entschuldigte sich, ich komme gleich und war dann im Haus verschwunden.


Wir warteten und warteten es verging eine viertel Stunde und wir wussten nicht so recht was wir machen sollten. Dann wurde es aber doch zu lange, alberten noch rum das Karel uns vergessen hat, Trixi schreib einen Brief und wir machten uns dann doch zu Fuß auf dem Rückweg. Es war schon lustig, immer wieder drehten wir uns um und gingen noch sehr langsam ob Karel nicht vielleicht doch noch kommt. Doch leider blieb es bei dem Fußmarsch, unser Schofför kam nicht.


Burkhard war schon da, wir gingen noch zum Essen und fuhren dann mit vielen tollen Erlebnissen im Herzen und in Gedanken nach Hause.
Mal sehen wann wir uns wieder sehen.

 

Prag 08.12.12

Bei strahlendem Sonnenschein und voller Vorfreude trafen wir um 13.16 Uhr bei Karel in der Bertramka ein. Zu unserem Glück kam auch gerade Blanka hoch gefahren, sie winkte schon aus dem Auto und wir begrüßten uns herzlich. Ich fragte sie ob Karel zu Hause ist, aber da sie auch erst gekommen ist wollte sie nach schauen.  Es dauerte nicht lange und sie kam mit einen Lächeln zurück und sagte ich soll kurz warten. Die Freude wurde größer, denn ich hatte einen Terminkalender mit Karels Fotos für Valeria und für mich machen lassen und hoffte natürlich das Karel da etwas drauf schreibt.
Als Karel die Tür öffnete lief ich gleich auf ihn zu damit er nicht in die Kälte raus muss, er bat Burkhard und mich herein. Wir bedankten uns das er sich für uns Zeit genommen hat . Als kleines Geschenk hatte ich wieder seinen Lieblingswein dabei worüber er sich sichtlich freute. Er sah den Wein mit leuchtenden Augen an und meinte „ ja Brunelli…. Burkhard meinte darauf,“ der Weinkeller müßte doch schon lange voll sein…“ nein, nein, das ist alles schon getrunken“. Aha, die guten auf die rechte Seite und die weniger guten auf die linke…. Hast du denn überhaupt Zeit mal ein Glas zu trinken?  „ Ja natürlich, so ab und an.    


Hinter uns an der Heizung lag die kleine Katze, „ein Kater“ sagte Karel, ah damit noch ein Mann im Haus ist, ich habe einen Perser. „Oh die werden groß“, na ja mein Knuffel ist nicht so groß, aber sie können schon groß werden.
Dann fragte ich Karel ob er mir einen Wunsch erfüllen würde, er schaute mich fragend an, das Gesicht war göttlich. Ich zeigte ihm den Terminkalender und das der für Valeria ist und da hätte ich gerne eine Widmung für sie drauf. „Ja gerne, für Valeria? Und du? Na ich habe natürlich auch einen, „ah, er schrieb die Widmung und dann kam mein Kalender, er schrieb sehr herzig,  Für dann schaute er mich an, ich sagte Doris, „ na das weiß ich und was machen wir mit ihm „ und schaute dabei Burkhard an, ach so ja gut gerne, wir buchstabierten Burkhard. Karel war dabei sehr genau und sorgfältig. Richtig nett.  Also lautet nun unsere Widmung, für Doris und Burkhard herzlichst Karel Gott. Ich hab mich gefreut wie ein Schneekönig, bedankte mich herzlich und auch noch einmal das er für uns Zeit hatte, wünschte ihm für heute Abend viel Glück und Toi Toi Toi, wir sehen uns.
Karel bedankte sich schnaufte noch mal tief durch so nach dem Motto, ja das wird noch mal ein Akrobatenstück, wünschte uns viel Spaß heute Abend und wir waren auch schon wieder verschwunden.


Mit ganz viel Glücksgefühl und Freude im Herzen fuhren wir ins Hotel, Burkhard fuhr ja weiter zu seinen Eltern und wollte mich dann am So wieder abholen.
Um 17 traf ich mich mit Valeria, wir gingen noch etwas shoppen, hatten noch Stress weil ihre bestellten Blumen nicht da waren. Dann kamen auch die anderen, die Begrüßung war wie immer sehr herzlich. Diesmal begann das Konzert erst um 20h doch das hatte keiner bedacht und so waren wir mit allem etwas früher dran.
Am Eingang wurden wir kontrolliert wie am Flughafen, Valeria wollte man sogar die Blumen abnehmen, also schon sehr albern alles. Wir suchten unsere Plätze und immer wieder traf man bekannte Gesichter. Dann ging es los, wie immer mit dem Kontrabass und ein tobendes Publikum. Obwohl der Ablauf vom Konzert mehr oder weniger der gleiche war wie bei den anderen auch, war es doch anderes. Andere Fans andere Stimmung, Karel war anders, fröhlich, gut bei Stimme und immer einen Scherz auf den Lippen.  Als sein Mikro das Pfeifen an fing, ignorierte er es erst, da es aber gar nicht aufhörte, schaute er es an als wenn suchen würde ob da jemand drin sitzt, was er sagte konnte ich leider nicht verstehen, aber sein Gesicht war ein Lachen.


Seine Lieder, seine Stimme alles war einfach gigantisch, er holte an diesem Abend wirklich alles aus sich heraus, so nach dem Motto, es ist das letzte Konzert auf dieser Tournee.  Die Fans tobten, waren begeistert , Geschenke und Blumen wollten kein Ende nehmen so das sogar das Konzert für einige Momente unterbrochen wurde. Doch selbst dafür gab es Applaus. Wahnsinn
Da es das letzte Konzert der Tournee war und es kurz vor Weihnachten ist, gab es zum Abschluss noch ein paar wunderschöne Weihnachtslieder. Zugaben ohne Ende und ein nicht endender tobender Applaus.

Danke Karel, es war ein gutes Jahr

 

Budweis  17.11.2012

Um 17.30 Uhr waren wir bei der Halle und ließen uns Honza holen, der übermittelte uns gleich die erste Schock-Nachricht. Die Familie ist wieder mit da….. irgendwie hatten wir kein Glück um unsere tollen Geschenke los zu werden. „Schon wieder-----„ das sie aber noch nicht da waren, meinte Honza, ganz schnell kommt. Begrüßung mit einen Kuss zu dem wir allerdings etwas nachhelfen mussten, man merkte ihn druckte seine Gattin im Nacken…..  ich überreichte ihm meine kleine  Tasse mit dem Spruch, „ können diese Augen lügen“ als erstes,  gefüllt war sie mit Mon Cherie. Ich erklärte Karel dem Sinn mit den Augen, die mir doch vor 36 Jahren den Kopf verdreht haben. „ach schade, meinte Karel nur damals mit 14 ? Nein auch noch heute haben es diese Augen in sich…. „ aber damals mehr als heute“ na ja ich bin ein wenig älter als damals, da musst dich ein bischen mehr ansträngen…… er lächelte und sagte aha…. Gut…..


Dann kam Eva, sie hatte eine Glasplatte mit lauter leckeren Linzer Leckereien drin, einzeln verpackt, Karel fragte erst gar nicht was das ist sondern nur ob es haltbar ist, er bekommt so viel Kuchen den er gar nicht essen kann, aber wenn das haltbar ist dann ist das besser, ja es ist haltbar, mit jeden Stückchen wird er an Eva und mich erinnert. Trixi hatte auch eine kleine Überraschung die allerdings etwas größer aussah. Lass dich überraschen meinte sie es wird dir sicher gefallen, Karel ist ja neugierig aber Trixi sagte nicht was drin ist, sie meinte nur, du wirst ein ganzes Jahr lang an mich erinnert. Darauf sagte Karel, das ist ja jetzt schon wir hängen in meinen Schlafzimmer, ich meine unsere Fotos wo wir zusammen drauf sind hängen in meinen Schlafzimmer. Wir mussten lachen  und fragten noch mal, „ im Schlafhzimmer….“ Also sind wir immer bei dir und du kannst dich an uns erfreuen. Aber so richtig kam das alles gar nicht mehr bei Karel an, er musste schon los-

Wir machten uns auf den Weg in die Halle um unsere Plätze zu suchen. 
Wieder mit etwas Verspätung begann das Konzert mit dem Bariton. Karel sah gut aus, hatte über das ganze Konzert ein klasse Stimme, nur manchmal kratzte es im Hals. Wir hatten für Karel Blumen mit gebracht und jede überreichte sie ihm zu einem bestimmten Lied. Wieder fragte Karel bei Trixi woher sie kommt, aus Salzburg, aha, so weit, warum? Na wegen dir….. wegen deiner Stimme…. Bei dieser Korrektur hättet  ihr Karels Gesicht sehen sollen, ach nur wegen der Stimme,… ich muste so laut lachen das Karel selber anfing zu lachen und nichts mehr sagen konnte.
Oft sah Karel zu uns hin wir jubelten und applaudierten aber auch kräftig um die müden Tschechen aus den Häuschen zu locken. Eine gewisse Dame neben uns waren wohl etwas zu laut, sie maulte rum wir sind zu laut ihr tun die Ohren weh. Trixi war äußerst grantig und fauchte sie an, sie läßt sich nicht von irgendjemand  etwas verbieten. Die ganze Halle jubelte und pfiff auf den Fingern und nur wir sollten nicht????? Aber hallo und jetzt erst recht…… und je mehr wir jubelten und auf den Fingern pfiffen desto lauter wurde es auch in unsere Umgebung…. Geht doch……

Tabor war toll, Bratislava war einfach spitze und Budweis???  Budweis war klasse, aber man kann sagen was man will, von den Fans her, kommen die Tschechien an die Slowaken nicht ran, da fehlt einfach das Temperament. Es war ein tolles Konzert gestern, Karel war super mäßig drauf, die Stimme, sein Lachen und sein Charm, alles  einfach umwerfend, aber die Stimmung in der Halle, da fehlte was.
Kann man nur noch auf den 08.12 in Prag hoffen, das da mehr der Bär ab geht.

 

 

Bratislava 20.10.12

Tabor war schon irre, aber Bratislava war eine Steigerung die wir uns nicht erträumt hätten. Eigentlich ist es ja das gleiche Konzert, aber doch war es anders. Einige neue Lieder, ein etwas anderer Programmablauf und schon war es anders als in Tabor. Auch fehlte die absenkbare Bühne, die Streicher saßen mit unten.


Karel begann zwar wieder mit seinem Kontrabass, aber die Reihenfolge der Lieder war eine andere.  Auch war ein Chormädel nicht dabei, es ist eine andere eingesprungen, was auch noch anders war, Karel, er sah zwar wieder super aus, aber seine Stimme war der absolute Kracher, er holte die irresten Töne aus der Kehle wie in alten Zeiten. Von seiner Erkältung vor zwei Wochen war nichts mehr zu merken. Er sang wie ein junger Gott und das, das gesamte Konzert hindurch. Es war unglaublich, die höchsten Töne sang er mit einer Leichtigkeit, dass man Angst bekommen konnte, hoffentlich ist er morgen nicht wieder heiser. Es ging einen durch und durch, ein Lied schöner als das andere.
Auch die Duette mit den Damen klangen irgendwie noch schöner, oder man hatte einfach die Zeit intensiver  hinein zu hören weil ja nicht mehr alles so neu war. Man konnte es ganz anders genießen als beim ersten mal, da war ja alles neu und man konnte gar nicht genug in sich aufnehmen. Diesmal war es Genuss pur.


Trixi und ich hatten ein paar Pralinen mitgebracht, da wir diesmal nicht in die Garderobe konnten, überreichten wir sie ihn auf der Bühne.  Als wir Karel sagten wir toll es wieder ist, meinte er, „ sie sprechen deutsch“? er lachte dabei. Wir „ jaaa“, „ woher kommen sie“, „ aus Salzburg und ich aus Zwiesel, Bayerischen Wald, Deutschland“, „ so weit sind sie angereist „? „ ja und es ist super hier.“ Karel bedankte sich für die Pralinen schenkte uns noch ein Lächeln und wir gingen wieder an unserm Platz zurück.
In Tabor ist uns aufgefallen, das Karel nicht so oft den Laufsteg entlang ging, in Bratislava ging er öfter dort entlang. Wir saßen ziemlich hinten und immer wieder konnten wir  ihn von der Nähe sehen.
Die Stimmung in Bratislava war der absolute Kracher, viel besser als in Tabor und das schlug sich natürlich auch auf Karel nieder, er blühte richtig auf und war voll in seinem Element. Auch die Blumen und Geschenke waren viel mehr und das genoss Karel natürlich total.


Doch leider ging auch dieses Konzert nach wundervollen Stunden zu Ende, beim raus gehen entdeckten wir das noch eine Aftershow stattfindet. Na da gehen wir doch mal hinter her und schauen was da so los ist. Prima, es gab was zu futtern und gute Getränke, wir hatten ja noch nicht viel heute. Hm, lecker. Auf einmal kam Honza, schaute uns über die Schulter und meinte, „ Karel is comming „ es dauerte noch einige Zeit bis er sich durch die Fan Menge gewühlt hat und dann war er da. Er strahlte als er uns sah und wir sagten ihm das dieses Konzert wirklich eine Steigerung ist und besser als das in Tabor. „ na das hab ich doch gesagt“ er lachte. Trixi meinte es wäre schöner wenn er auf dem Laufsteg  öfter nach hinten gehen würde. „ aber  das ist unhöflich gegenüber denen die vorne sitzen, die haben doch mehr bezahlt….. er grinste dabei weil er wußte wir saßen hinten, obwohl die Preise für diese Reihen die gleichen waren, ein Schelm eben.  Lange konnten wir mit ihm nicht plaudern, wir  konnten ihm noch sagen das wir uns in Budweis sehen, da kam schon Ivana und holte ihn von uns weg. 
Wir machten uns dann auch auf dem Weg ins Hotel, es wartete ja eine lange Heimreise.
So dann lassen wir uns mal überraschen, was uns in Budweis erwartet, noch eine Steigerung?

 

 

 

Tabor 05.10.2012 Premiere Herbsttournee 2012

Lange haben wir darben müssen, doch das Warten hat sich gelohnt.


Um 17.30 Uhr waren wir sexy in Schale geschmissen und fuhren zu der Halle, Marianne, Manfred, Valeria, Trixi und ich. Dort trafen wir noch Lidka, Lukasch und Dagmar. Schön wieder so vollzählig zu sein.
Die Halle füllte sich schnell, jeder war neugierig und aufgeregt auf das was uns da erwartet, es wurde ja schon viel gesprochen.
Statt um 19h kamen die Musiker erst um 19.30h auf die Bühne, ein Teil direkt auf der Bühne ein weiterer Teil saß auf einer absenkbaren Bühne oben.  In der Mitte, links und rechts waren Leinwände von denen aus unglaubliche Lichtreflexe und Bilder von Karel ausgestrahlt wurden. Einfach ein tolles Bühnenbild mit viel Lichtspielerei.


Unter tosendem Beifall betrat Karel die Bühne mit einem riesigen  Kontrabass und begann das Konzert mit Dlouho hrat budem vam.  . Der Applaus war enorm, Karel sah gut aus und war in top Form nur manchmal musste er etwas husten, machte daraus aber gleich einen Scherz. Seine Lieder reichten von einigen aus der neuen CD Dotek Lasky und sogar die schon lange nicht mehr gesungen wurden, wie z.B  die Musika.  Einfach herrlich, nicht immer das gleiche einerlei sondern mal etwas was schon fast vergessen war.
Nicht nur wir waren begeistert,  die Halle tobte und sie dankten es mit Blumen und kleinen Geschenken.
Karel zog das ganze Konzert alleine durch, nur drei Mädels waren seine Gäste und selbst da sang Karel mit und jede hatte einen Auftritt alleine.  
Karel war einfach göttlich, schade dass wir nichts verstanden haben, wir konnten nur die Musik, sein Lächeln und seinen Scharm genießen. Karel hatte eine erotische Ausstrahlung  die wir schon ewig nicht mehr bemerkt haben. 
Die Auswahl der Lieder waren rockig, poppig, fetzig, romantisch und verträumt, so richtig zum dahin schmelzen und irgendwie konnte man einfach nicht genug bekommen.
Nach der Pause stand Karel auf der oberen Bühne die sich langsam nach unten bewegte ein gigantisches Bild wie er da oben stand und singend nach unten kam.
Dieses Konzert kann man mit Worten nicht wirklich beschreiben, man muss es erlebt haben.


Zum Schluss kam die Lady Carnevall und dazu Tänzerinnen in den typischen Kostümen, einfach klasse.
Nach dem Konzert wühlten Trixi und ich uns durch zur Garderobe um noch ein paar Worte mit Karel zu reden. Dank Honza war das auch kein Problem. Als Karel kam, ging er sofort auf uns zu um uns zu begrüßen, mit Bussi versteht sich. Er strahlte nur so als wir von dem Hammerkonzert schwärmten. Trixi meinte er sei so sexy gewesen, „ wie das merkst du jetzt erst“  
Aber so ganz zufrieden war Karel noch nicht, es muss noch einiges überarbeitet werden, wir fanden es  dennoch klasse. Wir werden aber dann beim nächsten Konzert nach einem Unterschied suchen und dann sagen ob es besser war.
„ wohin kommt ihr, nach Kosice? In die hohe Tatra?“ Dabei machte verzog er übertrieben das Gesicht und machte Ivan Rebrov nach der dies einmal so gesagt hat. Wir mussten lachen.
Wir fragten noch ob er Morgen kurz für uns Zeit hat, da wir ja unsere Geschenke noch überreichen möchten die wir nicht dabei hatten. „ ja hab ich, so gegen Mittag, aber ruft mich an. Klar machen wir. Noch ein Abschiedsbussi und schon musste Karel wieder gehen. Wir waren glücklich und zufrieden und machten uns auch auf dem Weg ins Hotel. Wir saßen noch nett zusammen, plauderten noch ein wenig und gingen dann glücklich ins Bett.
Am nächsten Morgen fuhren wir um 9h nach Prag, in Prag angekommen machten wir uns auf den Weg in Hotel um unser Gepäck zwischen zu lagern. Wir machten uns ein wenig frisch und dann rief Trixi Karel an, doch leider ohne Erfolg, das Handy war wie immer ausgeschalten. Wir warteten und hofften auf einen Rückruf. Doch der kam nicht, als dann so gegen 13h Burkhard im Hotel eintraf, machten wir uns auf den Weg zu Karel.  Wir hatten unglaubliches Glück, Karel wollte gerade weg als wir ihn abgefangen haben. Er stieg noch mal aus dem Auto aus und gab seinen Standartspruch zum Besten, „ ich habe gar keine Zeit, absolut überhaupt keine……“ ja Karel das sagst du immer, er sah mich an und musste Lachen. Wir sind auch ganz schnell, nur schnell die versprochenen Geschenke einen Brunelli von mir, einen tollen Whisky von Trixi und von Valeria einen tollen Weißwein, die Augen wurden immer größer und ja, hm , schön.


Wir erwähnten noch einmal das tolle Konzert, aber Karel war immer noch nicht so zufrieden, wir werden es dann in Bratislava sehen und dir sagen welsches besser ist. „ Bratislava, ja gut“- am besten ist ihr sagt es mir im Januar…. Im Januar? Klar da ist alles vorbei, er lachte weil ich seinen Scherz mal wieder gleich begriffen hatte.
Karel war etwas erkältet, er hustete wieder, hoffentlich erholt er sich ein wenig bis zum nächsten Termin.

Wir verabschiedeten uns, bedankten uns für die geschenkten Minuten und wünschten eine schöne Zeit.
Glücklich und zufrieden Karel doch noch erwischt zu haben machten wir uns auf dem Heimweg. Eines sind wir uns aber sicher, das Konzert war so toll, man muss es noch einmal erleben.
Na dann auf nach Bratislava

 

 

Prag  23.06.2012
Julio Iglesias und Karel Gott

 

So schnell kann es gehen, da meint man wir müssen noch bis im Oktober darben bis wir Karel endlich wieder sehen und dann kommt alles ganz anders.
In 24 Stunden einmal nach Prag und wieder zurück, am Do entschieden, am Fr Zimmer gebucht und am Sa gefahren. So sah das letzte Wochenende für viele von uns aus. Nicht lange überlegen, ab geht’s zum Konzert von Julio und Karel, Honza war der Übeltäter, der uns nicht groß überreden musste zu kommen.
Samstag gegen 11 Uhr saßen wir im Auto und machten uns auf dem Weg in die goldene Stadt. Voller Vorfreude  die ganze Mannschaft wieder zu sehen und auf das was da noch so passiert, trafen wir gegen 13 Uhr in Prag ein. Die Sonne strahlte nur so und wir alle mit. 
Trixi und Eva kamen so gegen 14 Uhr also noch Zeit für einen Happen zu essen und dann fuhr Burkhard weiter zu seinen Eltern.
Um 18 Uhr waren wir gebügelt und gestriegelt und fuhren zur O2 Arena. Wir schauten nicht schlecht als hinter uns auf einmal die Berliner Freunde auftauchten. Bussi hier und Bussi da, niemand wusste etwas und um so größer war natürlich die Freude. Wir holten unsere Karten ab, die Jan an der Kasse für uns hinterlegt hat. Einige tschechische Bekannte und Freunde waren auch da, eine herzliche Begrüßung und alle warteten bis es endlich los geht. Honza war schon in der Halle und kassierte jede Menge Bussis als Dank für seine Aktion. Wir liefen auch hin und nahmen Honza herzlich in den Arm.
Auch Jirka haben wir mit seiner süßen Frau getroffen und noch mal zur Hochzeit und zum kommenden Baby gratuliert.
Dann ging es endlich los, Julio ist das totale Gegenteil von Karel, er wirkte ruhig, mir etwas zu ruhig, das Spanische Temperament fehlte total. Er hat eine schöne Stimme und einige Sachen waren auch total schön. Er hatte immer die Augen zu, schaute selten zu seinen Publikum, das gefiel mir gar nicht. Zu einigen Liedern tanzte ein Paar Spanische Tänze, klasse, der absolute Hammer. 
Doch so schön manches auch war, wir wollten endlich Karel, dann wurde er angesagt, „ Julio freute sich in einer Stadt auftreten zu dürfen in der, der weltberühmteste Sänger zu Hause ist, Karel Gott. Ein Sänger ist nicht nur wenn er singt, es ist viel mehr, die Stimme, das Herz, das Gesicht, der ganze Körper. Vor vielen Jahren, in Deutschland, wo sie sich getroffen haben,  sah Julio in ein freundliches Gesicht und alle Mädchen, wirklich alle, sahen nur zu Karel, nicht zu Julio. Wir mussten lachen, denn wenn man die beiden sah, muss ich ehrlich sagen, sieht Karel heute immer besser aus und die beiden sind fast gleich alt.
Julio wirkt ernst und Karel hat immer ein schelmisches Lächeln.
Sie sangen zusammen das Lied „ to all the girls i’f loved bevore“. Sicher kennen dieses Lied alle, aber so was, was wir da geboten bekommen haben, war der absolute Hammer, mir standen die Tränen in den Augen, so berührend und schön haben die beiden Künstler den Titel da geboten. Unglaublich! Die Halle tobte.
Als solo sang Karel noch zwei Lieder, dann war er wieder weg. Schade wir hätten ihn noch lange zu hören können. Auch hätte ich gerne gesehen wenn Julio und Karel noch mehr Lieder zusammen gesungen hätten. Aber leider!!!!
Nach dem Konzert konnten wir uns nicht mehr verabschieden und so planten Trixi, Eva und ich, am So zu Karel Heim zu fahren. Da Karel ja um 15 Uhr schon wieder bei einer Bilderausstellung sein musste und das ganze ungefähr 4 Std Autofahrt entfernt war, wollten wir so gegen 10 Uhr dort sein.
Waren wir auch, nur leider machte niemand auf, ich holte einen Zettel raus um Karel ein paar liebe Grüße zu schreiben und das wir da waren. Ich hab noch nicht richtig angefangen, da ging auf einmal doch die Haustür auf und Karel kam raus. Strahlend uns zu sehn, gut aussehend und leger das Hemd über der Hose. Die Freude war natürlich groß und gleich begrüßten wir uns mit einen Bussi, alberten noch über das Wort „ Bussi „ als im gleichen Atemzug die Worte über seinen Lippen kam, „ keine Zeit, in 5 Minuten müssen wir los, ach was sage ich sofort.“
Ja, ja das wissen wir ja alles, aber doch schön, dass du da bist und wir dir sagen können, wie grandios du gestern Abend warst. Dieses Duo, der absolute Kracher, das ging so richtig unter die Haut und durch und durch.
Zwei lächelnde Augen sahen mich an und meinten „ ja ? wirklich ?“
nur schade das du nicht mehr gesungen hast…. „ na ja es war ja sein Konzert….“
Dann kam Honza und Olda um Karel abzuholen. Wir gingen gleich zu Honza um uns noch einmal bei ihm zu bedanken, dickes Bussi und eine Umarmung, Karel sah uns und meinte mit einem trockenen Humor, „ wie, der auch mit Bussi“? „ na ja , er hat uns doch die Karten besorgt , man muss sich doch bedanken,“ „ na gut, ausnahmsweise.“
Trixi entschuldigte sich, weil wir kein Geschenk dabei haben, das war diesmal alles so schnell…… , Karel drehte sich zu seinem Haus um und meinte „ das Haus ist voll, ihr braucht das nicht“.
„Na gut, sagte ich , dann werden wir das in Zukunft anders machen, immer wenn wir zu Besuch kommen, dann bekommen wir von dir abwechseln ein Geschenk und so wird dein Haus langsam wieder leer. „  Anfangen kannst du am 01.09. da hab ich meinen 50igsten Geburtstag und bis dahin kannst du dir was ganz schönes und großes ausdenken…… alle  Lachten. Karel sah mich fragen an, „ 50 ? Honza weißt du das? No ja ich weiß“! „ Wann feierst du, am 01.09 und für die jenigen die am  01.09 keine Zeit haben, kommen eben am 02.09. und hiermit  lade ich dich und Honza und Olda zu meinen Geburtstag ein. Das wäre doch was, ihr würdet mir eine riesige Freude machen.
Schön wäre es ja, wenn dieses große Geschenk bei mir auftauchen würde….. träumen kann man ja.
Karel ging wieder rein um seine Sachen zu holen, Honza war auch nicht da und wir wollten uns doch noch von ihm verabschieden, also warteten wir bis er noch mal kommt. Es dauerte nicht lange bis Honza noch mal kam und wir uns verabschieden konnten. Noch mal ein Bussi und vielen Dank für alles, da kam auch schon Karel wieder raus, schaute zu uns her und meinte mit einem erstaunten Lächeln, „ na Servus „ ich fragte ihn wie er das jetzt meint, er überlegte kurz und stellte dann fest „ ja stimmt, das kann man jetzt so oder so sehen, aber ich meine es so“. Alle lachten, Karel ging ums Auto rum, wischte sich mal wieder ein nicht vorhandene Abschiedsträne weg und meinte noch,  „Abschied nehmen ist so schwer“, ich erinnerte ihn noch mal an meinen Geburtstag, nicht vergessen  „ nein, den werde ich nicht vergessen, niemals….“ Ich werde immer an dich denken….“ Na schön wäre es ja...
Wir winkten noch mal und dann waren sie auch schon verschwunden und wir machten uns auf den Weg zurück.
Schön war’s, hoffentlich gibt es ein baldiges Wiedersehen.

 

 

Baden Baden 21.04.2012
Menschen der Woche

 

Menschen der Woche ist eine Talkrunde mit Frank Elster und nicht gerade etwas wofür man sich 6 ½ Stunden Zugfahrt antun muss um Karel für 15 Minuten zu erleben. Nur wenn der Terminkalender für uns im Moment nicht gerade gut bestückt ist, tut man sich schon so einiges an.
Karel kam natürlich ganz zum Schluss und so mussten wir tapfer ausharren bis es dann endlich so weit war.

Wir saßen nach hinten versetzt und konnten eigentlich gar nicht so recht was sehen und die Gäste hatten immer den Rücken zu uns gekehrt. Gemaule am 5er Tisch, Dagmar, Ingried, Eva, Trixi und ich. Doch dann merkten wir das der Tisch gar nicht so dumm war, die Kamera schaute immer in unsere Richtung, ergo, waren wir im Fernsehen zu erkennen. Hinter uns war eine Glasscheibe und eine Tür und von dort kam Karel, er stand in der Tür und blickte zu uns, winkte erst freundlich und als er uns dann erkannte, kam ein strahlendes Lächeln und man merkte richtig die Freude das wir da sind.
Biene Maja wird 100, Karel erzählte vom Anfang der Biene Maja wie er zu dem Lied kam und welche geringe Gage er bekam und welchen Erfolg er nun heute damit hat. Über eine Leinwand wurde das Lied eingespielt, Karel sang nicht live. „Weißt du wohin“ sein erster Erfolg, stimmte Karel an und viele in der Halle sangen mit, uns konnte man natürlich nicht überstimmen…..

Karel berichtete von LA und die Hochzeit, die Kindern usw. Bis wir lang schauten und Karel in uns aufsaugen konnten, war alles vorbei.  Wir sahen Karel zwar nur von hinten, aber im Fernsehen waren wir zu erkennen.
Nach der Sendung gingen wir in die Garderobe, aber wie üblich ließ man uns nicht rein. „ Na wenn man euch nicht rein lässt, dann komm ich eben raus“ sagte Karel als er uns draußen stehen sah. Er begrüßt uns mit einen Bussi und Hallo. Ich bemängelte den kurzen Auftritt gegenüber den anderen, gleich meinte Frau Birgden das alle die gleiche Zeit haben. Uns ist es aber viel kürzer vorgekommen und Karel gab mir Recht, „ nein, das war viel zu kurz“.  Auf meine Frage ob ich mit nach München fahren kann, weil ich da noch meinen letzten Zug erwischen würde, kam nur ein nein von Frau Birgden der Wagen ist voll wir haben keinen Platz…. Na ja viel hätte ich auch nicht gebraucht, aber egal.

Wir nahmen Karel zu Seite und überreichten ihn eine Flasche Wein, diesmal mit den Fanjahren von uns drein, 78 Jahre göttliche Erlebnisse kombiniert mit den schönsten Früchten aus Bayern und Österreich, ich half Karel beim lesen, er hatte ja seine Brille nicht dabei und erklärten ihn die Bedeutung der 78 Jahre, da er erst entsetzt reagierte, so alt ist er ja noch gar nicht. So richtig aufnehmen konnte er es allerdings gar nicht, es war viel zu viel Trubel um uns rum. Dann überreichte Trixi noch einen selbst gebackenen Kuchen, zum Frühstück in München morgen. Trixi stellte die Tasche mit dem Kuchen auf dem Tisch und Karel meinte,“ ach nimm doch die Tasche da weg das sieht ja aus als wenn wir beim einkaufen waren“. Karel schaute die Kuchenglocke an „ wie kommt ich da rein, den muss man doch gleich essen, kann ich nicht jetzt schon ein Stück haben, ich hab den ganzen Tag noch nichts gegessen, habt ihr ein Messer“… klar haben wir und schnitten ihm ein Stück ab, „ hm, lecker, ist der köstlich wer möchte noch einen kommen sie“  „hast du ihn selber gebacken oder in Salzburg gekauft“? Trixi hat ihn natürlich selbst gebacken, „hm „ und Karel stand ganz still in der Ecke bei seinem Kuchen und  mümmelte genüsslich und langsam sein Stück.

Herrlich anzuschauen wie es ihm schmeckte. Ich wollte natürlich die netten Momente fotografieren aber es war zu dunkel und meine Kamera streikte und schon kam der Spruch „ es ist immer das gleiche mit den Fotografen, aber lass dir nur Zeit…“ es nützte alle Zeit der Welt nichts, denn schon kamen die ersten Nervensägen und vergraulten uns. Er kommt gleich Frank Elstner und wir müssen nun hier weg. Das der mich nicht interessierte und er ruhig kommen kann beeindruckte den unhöflichen Herrn gar nicht, im Gegenteil er wurde richtig pampig. Ich blieb aber stur stehen und wollte doch noch mein Autogramm und Karel war nur kurz beim Händewaschen, vom Schokokuchen. Der Typ fauchte mich an ich soll nun gehen er habe es schließlich schon 4 mal gesagt, das war mir gleich er kann es noch 5 mal sagen ich warte. Doch Karel kam leider nicht zurück und so ging ich dann doch bevor hier noch jemand ein Herzkaschperl bekommt. Wir gingen raus zum Auto und verabschiedeten uns dann dort von Karel . Bis morgen in München ruft mich an, wegen dem Autogramm.
Am nächsten Tag fuhren wir also nach München in der Hoffnung Karel hat kurz Zeit für uns, doch daraus wurde leider nichts, er hat uns zwar zurück gerufen und auch nach Möglichkeiten gesucht uns den Wunsch zu erfüllen, aber außer nach dem Auftritt ihn kurz aufzusuchen, fand er auch keine Lösung, wobei diese auch nicht die beste war, man lässt uns ja nicht zu ihm hin. Ich machte mich dann auf dem Weg nach Hause und Eva und Trixi blieben da. Nach dem Auftritt hatten sie zwar kurz Zeit mit Karel zu reden, aber für die Widmung reichte es auch nicht. Also hoffen wir auf ein nächstes Mal.
Am So erfuhren wir das Karel wieder mit der Stimme Probleme hat und der Termin für den 1.05. gecancelt ist, wir wünschen „Gute Besserung „ und hoffen das er bald wieder auftreten kann.

 

 

Bratislava 03.02.2012
Legendy Popu

 

Legendy Popu ist eine TV Sendung in der viel gesprochen wird und andere Künstler Karel’s Lieder singen und am Schluss Karel noch zwei Lieder singen wird. Eigentlich nicht unbedingt etwas für uns.
Doch nach Bratislava zu fahren war für Eva und für mich eine sehr  schnelle und kurzfristige Entscheidung und dann musste alles sehr schnell gehen, wir hatten nur eine Woche Zeit um alles zu organisieren bis zum großen Tag. Man soll es nicht glauben, Trixi wollte nicht mit, sie geht lieber auf einen Faschingsball….. es war ja kein Konzert sondern eine TV Show und so für uns nicht so interessant, da wir ja nichts verstehen. Eva und ich hofften halt das wir Karel treffen würden und so doch noch auf unsere Kosten kommen. Trixi war sehr standhaft und blieb zu Hause, sie redete sich die Veranstaltung sogar negativ. Bis kurz vorm großen Reisetag, „ willst du wirklich nicht mit?“ Schade, wäre lustiger wir drei…“ und bums Trixi viel um und ich musste noch ein Zimmer und Eintritt nach bestellen.


Am Fr war es dann so weit, Trixi und Eva stiegen in Linz in den ICE zu mir zu und wir fuhren nach Bratislava. Um 19h sollten wir uns mit Jan beim TV Sender treffen.  Chic in Schale und duftend und aufgeregt was uns erwartet stiegen wir dann ins Taxi. Natürlich waren wir viel zu früh, aber warten wollten wir bei der Eiseskälte auch nicht und ließen uns von Jan holen. Er kam auch gleich und begrüßte uns herzlich.Er führte uns zu einer netten Dame die sich gleich um uns kümmerte. Nach der Platzzuweisung hatten wir noch eine halbe Stunde Zeit und machten uns auf dem Weg ob wir nicht die Legende wo sehen. Olda saß in einer Ecke in einem Sessel und schaute dem bunten Treiben zu. Wir gingen auf ihn zu und begrüßten ihn mit einer Umarmung und einen Bussi, dreimal von sooo hübschen Damen umgarnt zu werden gefiel Olda und hatte seinen Spaß.  Er schaute uns an und meinte mit einem Lächeln „ Lady’s sehr schön“.
Kurz nach 20h begann die TV Show, Eva Urbanova  und noch zwei  Gäste die wir aber nicht kannten waren mit in der Talkrunde.  Soweit ich das verstanden habe, waren das Gäste, die in der ganzen Laufbahn schon einmal mit Karel gearbeitet haben, die haben dann natürlich darüber erzählt. Es wurde viel gelacht und Karel sehr gelobt, schade das wir da nichts verstanden haben.


Die Sänger präsentierten Karels Lieder sehr gut, ich glaub es waren 5 oder 6 und zum Schluss wurde dann entschieden welches das beliebteste Lied ist.
Karel sah blendend aus, einen schwarzen glänzenden Anzug in sich schwarz gestreift.
Chan buh und kdyz muz se zenou snida waren Karel’s Lieder die er zum Schluss sang.
Nach über zwei Stunden ausharren, holte uns Jan dann in die Garderobe. Karel sah uns strahlend an und meinte,“ wie war es“. Toll, interessant wir haben kein Wort verstanden… „ warum macht ihr das, ich kann nicht verstehen warum ihr euch das antut.“ Du verstehest das immer noch nicht, Sehnsucht, kam von Trixi, Entzugserscheinungen, von mir. So lange ohne dich halten wir nicht aus. „ Aha, ach darum“.“ Bratislava ist näher als Prag für euch?“ Nein, da fahre ich nur c. 2 Stunden von Zwiesel,“ ach ja von dir ist das nicht so weit“, aber Trixi fährt 7 Std. mit Zug, „ 7 Std“, das war erst recht unverständlich für Karel.  Das nächste ist doch erst im April, in Baden Baden bei Frank Elstner und das ist doch noch so lange hin. Diese Veranstaltung fand Karel auch immer das gleiche, irgendwie nicht wert dort hin zu fahren. Aber wir fanden das sehr wohl, mal was anderes. Wir wissen das er nicht singt, muss ja auch nicht sein. Einem Gespräch zu lauschen kann doch auch sehr interessant sein. „ Hier ist man nicht drauf vorbereitet, da kommen die Fragen und ich muss drei mal nach denken. Einmal in Gedanken übersetzen, dann über legen was ich antworte und dann wieder übersetzten was ich sage, alles sehr schwer. „
Ich beruhigte Karel, das er das sicher gut meistern wird und für ihn überhaupt kein Problem sein wird, er ist ein Provie und hat es Faustdick hinter den Ohren was er antwortet. Karel schaute mich mit einen Lausbubenlächeln an und meinte, „ findest du?“ Ja und ob.  15 Konzerte soll es noch in diesem Jahr geben nur wem er als Gäste dabei haben wird weiß Karel noch nicht. Wir hatten für die drei Herren eine kleine Aufmerksamkeit mit gebracht, erst bekam sie Jan, als Dank für seine Bemühungen. Er wollte das nicht, er macht das doch gerne, ja und wir machen das auch gerne. Dann kam Olda auch er bekam Mozartkugeln  und einen dicken Schmatz als Dank, das er es mit uns aushält. Olda freute sich sehr, das wir auch einmal an ihn gedacht haben. Zum Schluss kam Karel, mon cherry von Trixi, die mag er übrigens sehr gerne, Trüffel von Eva und von mir gemischt mit Alkohol. Hm alles sehr lecker und für die schlanke Linie. Dann fragten wir ob wir noch Fotos machen dürfen, natürlich. Anfang machte Trixi, einen Moment bitte muss die Kamera erst einstellen, „ lass dir Zeit“ schmunzelte Karel und hatte Trixi im Arm und rieb ihr über den Rücken, Olda saß lächelnd in seinem Sessel und sagte zu Karel er soll schön ruhig bleiben. Dann wollte Trixi noch ein kuscheliges mit ihrer Kamera, sie gingen schon in Pose, als sie plötzlich aufschrie, nein das geht ja nicht ist meine Kamera wenn das mein Mann sieht. Sofort  sprangen sie von einander weg und stellten sich brav und anständig hin wie zwei die erwischt wurden. Karel hatte seine Hände verdeckt vorm Hosentürl und machte ein Unschuldsgesicht. Herrlich, wir mussten so lachen, das wir gar nicht fotografieren konnten. Dann kam ich, ich hüpfte freudend auf Karel zu, „ aber ich kann, ich hab keinen Ehemann zu Hause, „  Aha“ doch du hast wohl einen Mann zu Hause, schrie gleich Trixi, aber ich bin nicht verheiratet, „ hm“ und schon stand ich neben Karel, wir kuschelten uns zusammen und Eva machte die Fotos.  Das konnte sich Trixi nicht gefallen lassen und wollte doch noch ein Kuschelfoto, doch erst war noch Eva dran. Jan gab mir Zeichen, das wir Schluss machen müssen draußen warten die anderen  Fans. Wir verabschiedeten uns von den dreien mit einen herzlichen Bussi und drücken und dann mussten wir leider gehen.


Wir hätten noch so viele Fragen gehabt, doch die sind uns erst im Hotel an der Bar wieder eingefallen. Das nächste mal müssen wir die uns aufschreiben…
Am nächsten Tag saßen wir mit einem Grinsen im Gesicht und den Erinnerungen vom Abend  in der Tram auf dem Weg nach Hause.  Welche Droge haben die denn genommen, wird sich so manch einer gedacht haben. Die Droge kennen wir alle, KAREL.

 

 

Strakonice 10.11.2011

 

Als wir so gegen 17 Uhr in Strakonice ankamen war noch nicht viel los, auch von Karel war noch nichts zu sehen.  Wir schauten uns ein wenig um, suchten uns was zu trinken und beschlossen dann Jan anzurufen um mal nach zu fragen wo sie sind.  „ Unterwegs in ca. 20 Min. sind wir da.“ Wir tranken aus und machten uns wieder  auf den Weg  zum Parkplatz. Wir mussten nicht lange warten bis Karels Mercedes um die Ecke bog, als er uns sah winkte er uns mit einen Lächeln  gleich zu. Der Parkplatz war hinter Zaun versperrt so das niemand direkten zutritt hatte, wir blieben vor dem Tor stehen und schauten dem Treiben zu. Jan und Olda stiegen aus und nahmen die Garderobe von Karel in die Hand und gingen zum Hintereingang, auch Karel folgte ihnen und schlug dann auf einmal  den Weg  in unsere Richtung ein.  Ich stupste Trixi an, schau mal, Karel kommt zu uns…. wir konnten das erst gar nicht glauben, eigentlich sollte Karel rein gehen, es war kalt und er hatte nur ein Jackett an, doch Karel kam tatsächlich zu uns, machte das Tor auf und begrüßte uns mit einen Kuss. Es ging ihm nicht sehr gut, war kurz vorher noch im Krankenhaus damit seine Stimme etwas in die Reihe kommt. Ob er singen kann? Wir werden sehen,  nun muss er aber zum  Orchester es gibt Probleme. Ob wir uns später noch mal sehen wusste er auch nicht, er muss ja gleich wieder weg, -wie immer-. Wir wollten doch noch unbedingt etwas ausmachen dass wir uns in Prag treffen können.
Wir gingen erst einmal auf unsern Platz und grübelten so vor uns hin, auf einmal kam Karel Richtung Bühne klärte noch kurz was und kam wieder zu uns, jetzt konnten wir fragen ob er Zeit hat, morgen oder Sa. Das war mal wieder schwer, er müsse am frühen Nachmittag zu einem Auftritt, nur ob er da auftreten darf, entscheidet in der Früh der Arzt, also Fr wird da sehr eng, na und der Sa.? Der war genauso voll, im Vormittag hatte Karel den Termin beim Radio und Abend muss er auch schon wieder wo sein.  Man merkte sein Kopf rauchte und überlegte wie er uns irgendwo unterbringen kann. Da er ja überhaupt nicht wusste wie das mit dem Arzttermin aus geht, war es besonders schwer- Ich mag es nicht euch enttäuschen zu müssen, aber ich bring es einfach nicht hin- Wir sind zwar traurig aber nicht böse. „ nein? Karels  Augen wurden  groß und er lächelte, nein wirklich nicht, na gut, dann ruft mich morgen an vielleicht geht es noch Vormittag.  Wir konnten  fast 10 Min ungestört mit Karel plaudern ohne dass jemand merkte dass er da stand. Dann wurde Karel von Olda geholt, der Bürgermeister war da.
So ganz zufrieden waren wir dennoch nicht, einmal waren wir vor  Mittag am Fr nicht in Prag und je nach dem wann Karel zum Arzt musste konnte es sein, das er spät zurück kommt und dann gleich weiter muss. Wir grübelten also weiter.
Mit gut 15 Min Verspätung betraten die Musiker die Bühne, Felix Slovacek begrüßte uns, erst nach den Auftritten von Felix, Leona und Jitka kam Karel. Gut gelaunt betrat Karel die Bühne und als er anfing zu singen merkte man kaum, das Karel mit der Stimme Probleme hat, er sang wie ein Gott…..klasse, irre, das Programm wurde umgeschmissen, Karel sollte nur Lieder mit tieferen Tönen singen um die Stimmbänder nicht so zu belasten- er war großartig- er hatte noch einen Trick, Karel erzählte mehr und schonte so wieder seine Stimme, er war super drauf, witzig und brachte die Fans zum Lachen , auch wenn wir kaum etwas verstanden, Karel steckte alle mit seinem Lachen an. Alleine seine schelmischen Augen zu sehen und wie er über sich selber lachen konnte war schon ein Erlebnis.
Lieder wie Elois, Pretty Woman , Bum Bum Bum, Rock and Roll uvm. entführten uns in eine musikalische Welt die uns für einen Moment alles vergessen ließ.
Nur leider war auch dieser Ausflug einmal zu Ende,  wir stürmten zur Bühne konnten noch einige Zugaben in uns aufsaugen  bevor auch dieser tolle Abend zu Ende ging.
Nun hieß es wieder warten,  einige Fans warteten geduldig vor der Bühne, andere gingen schon Heim. Von Jan war weit und breit auch nichts zu sehen, also machten wir uns nach einiger Zeit selber auf dem Weg Karel zu suchen.  Mit einem Lächeln kam er hinter der Bühne auf uns zu, „ du warst klasse, dafür dass du vor dem Konzert sehr schlecht  beisammen warst, hast du großartig gesungen, man merkte kaum, dass es Probleme gibt. Karel strahlte und konnte es kaum fassen dass wir so begeistert sind. Karel kennt uns und weiß dass unsere Meinung ehrlich ist.
Karel ging mit uns Richtung Bühne um noch einige Autogramme zu geben und wieder holte noch einmal das wir ihn morgen anrufen sollen, vielleicht weiß er dann mehr.
Wir warteten draußen bei Jan und er erzählte noch einige Storys, eigentlich hieß es das keine Autogramme gibt und so suchte man Karel weil er zur Abreise nicht kam. Wir klärten Karels Abwesenheit auf,  Karel ist auf der  Bühne und gibt Autogramme. Überrascht und Kopfschüttelnd gingen dann Jan und Olda zur Bühne um Karel endlich zu holen.
Bussi hier und Bussi da noch mal ein Zeichen das wir anrufen sollen und schon war Karel  und die Anderen im Auto und fuhren los. Auch wir machten uns mit dem Kopf voller Erlebnisse auf dem Weg nach Hause.

Weiterer Bericht von Trixi, der Tag danach

. Bin am nächsten Tag mit meiner Freundin Sylvia
mit dem Bus nach Prag gefahren. Wir waren ca. 11.30 in Prag. Habe gleich
mal versucht, Karel anzurufen, darum hat er ja am Vortag gebeten. Aber
noch war das Handy ausgeschaltet, folglich wird er noch im Krankenhaus
gewesen sein. Wir sind dann zu unserem Hotel, das Hotel Angelo in
Smichov ( echt empfehlenswert ). Um 12.30 kam dann der Rückruf von
Karel. Zuerst habe ich nur Husten gehört, bis er sich wieder beruhigt
hat und sich meldete. Also es geht ihm sehr schlecht, war bis jetzt im
Krankenhaus und er muss unter allen Umständen seine Stimme schonen. Ich
fragte ihn, ob er dann heute singen kann. Er sagte nein, er darf nicht,
aber er muss dorthinfahren ( ca. 400km weit ), es ist privat aber er
wird nicht singen. Sie fahren in einer halben Stunde schon los, sagte
er. Natürlich habe ich ihn dann nicht mehr gedrängt, ob Doris und ich
ihn dieses WE noch besuchen können. Das war meine Intuition und ich
glaube, er war auch froh darüber. Wie schon Doris erzählt hat, es tut
ihm sehr Leid, wenn er uns enttäuschen muss. Ich sagte ihm dann noch
gute Besserung und dass ich am nächsten Tag zu der Radioshow hinkomme
und ihm mein Geschenk dorthin mitbringe.

Der restliche Tag war aber dann trotzdem noch ganz im Zeichen von
"Karel". Am Nachmittag fuhr ich mit meiner Freundin zu Valeria, sie hat
eine Wohnung in einem Außenbezirk von Prag. Valeria hat mich ja schon
gut vorbereitet, wie ihre Wohnung aussieht und dass ihr Fan Sein sich
auch in ihrer Wohnung widerspiegelt. Aber das war natürlich
untertrieben. Ich selber besitze ja auch so ein Zimmer, wo einem aus
jeder Ecke Karel anlächelt. Aber Valeria´s Wohnung ist einfach Karel
live!!!!! Da gibt es keinen Fleck und keinen Platz, der nicht im Zeichen
Karel steht. Bis auf vielleicht die Fotos und Posters von Roxette, die
machen Karel ein bisschen den Platz streitig.
Ich konnte nur da stehen und staunen. Echt gigantisch und ich als Fan
habe mich total wohlgefühlt. Bei Sylvia sah es da schon etwas anders
aus. Sie ist ja kein Fan und macht manche Sachen nur aus Freundschaft zu
mir mit. Aber sie war recht tapfer und hat sich auch köstlich amüsiert,
wie wir zwei Hühner ( Hühnchen und Henne) über unsere Leidenschaft
gesprochen haben und unsere Erfahrung ausgetauscht haben. Valeria hat
uns super bewirtet und hätten wir das vorher gewusst, dann wären wir
nicht Mittagessen gegangen. Auf jeden Fall ein schöner Nachmittag und Abend!

Am nächsten Tag fand ja die Radio Talk Show in Prag 2 statt, wo man auch
Karten dafür bekommen konnte. Habe schon vor meiner Abfahrt Jan gefragt,
aber leider gab es keine Karten mehr zu kaufen.
Jan hat aber Doris und mir in Strakonice gesagt, das ist kein Problem,
wir sollten nur um 10h dort sein, er kommt uns dann holen.
Aber nachdem Doris ja heim gefahren ist, bin ich mit Sylvia hin und
pünktlich kurz nach 10h war Jan schon da, hat mich gleich begrüßt. Ich
stellte ihm Sylvia vor und schon waren wir ohne Karten drin. Muss eine
sehr lustige und nette Show gewesen sein. Schon wieder ein Grund mehr,
etwas tschechisch zu lernen um doch einiges zu verstehen. Es waren
anwesend: Karel, Jan, eine Frau die den gleichen Namen wie Lucie Bila
hat und ein anderer Mann und natürlich der Moderator.
Bei der Begrüßung wurden sogar wir Österreicher aus Salzburg erwähnt.
Besser gesagt, der Moderator begrüßte irgendeinen russischen Fan und
dann kam er auf Deutsche zu sprechen. Und soviel verstehe ich ja auch
schon und legte natürlich gleich Einspruch ein. Ne nemecko, rakousko
schrie ich nach vorne - und wir hatten das Gelächter auf unserer Seite.
Karel begrüßte dann ebenso seine Landsleute, den oder die russischen
Fans und bei uns Österreicher machte er den Hans Moser nach und sagte
mit einer nasalen Stimme: "Ein kaiserliches Grüß Gott". Die Leute
lachten und ich fand das echt nett.
Aber ansonsten verstanden Sylvia und ich natürlich nicht sehr viel.
Karel sang noch 3 Lieder aus seiner neuen Sentiment, natürlich
Vollplayback. Durfte ja nicht singen. War aber trotzdem sehr schön.
Danach habe ich gewartet, bis die Leute den Theaterraum verlassen haben
und gleich darauf hat mich Jan hinter die Bühne geholt. Dort saß Karel
und plauderte noch mit den Fotografen und den verantwortlichen von
dieser Show. Jan meinte, ich soll ein wenig warten, dann hat Karel schon
Zeit.
Als alle weg waren, waren auf einmal nur mehr ich und Karel in diesem
Kämmerchen. Natürlich begann mein Herz ganz schön zu klopfen und alles
was ich Karel fragen wollte, war wieder wie weg geblasen. Aber dann fing
ich halt mit meinem Geschenk an. Lieber Karel, ich habe dir den Sommer
als Geschenk mitgebracht, sagte ich ihm.Sein Gesicht war ein einziges
Fragezeichen. Nach einiger Zeit verstand er dann auch was ich meinte.
Ich habe diesen Sommer selber Marmeladen eingekocht, die verschiedensten
Sorten und 4 Sorten haben ich ihm schön verpackt präsentiert. Zuerst hat
er immer von den Marmeladen Gläsern gesprochen und weniger von dem
Inhalt, aber irgendwann hat er es kapiert, dass es ein sehr persönliches
Geschenk ist, weil ich die selber gemacht habe. Habe sie auch auf
deutsch und tschechisch beschriftet und das hat ihm dann schon auch
gefallen.
Wir haben noch über die Sentiment gesprochen und ich habe ihm dazu
gratuliert. Er meinte, ja das ist halt gute Musik und ich sagt ihm und
sie passt auch wunderbar zu dir. Dann bat ich ihn noch um eine Widmung
auf dem Sentiment Plakat, dass ich von Valeria bekommen habe. Er fragte
noch, ist das eh für dich und hat dann schon zu schreiben begonnen. Da
kam der Fotograf wieder bei der Tür rein und den bat ich dann gleich um
ein gemeinsames Foto, dass ihr nun bei smugmug bewundern könnt. Habe
schon bessere Fotos von Karel und mir, aber es freut mich trotzdem sehr.
Karel musste anschließend noch Autogramme geben, das machten sie in dem
Raum, wo man sich auch Getränke kaufen konnten. Ich bin dann gleich mit
Karel, Jan, Olda und der Veranstalterin durch die Menschenmenge
gegangen. War praktisch, sonst hätte ich mich auch wieder hinten
anstellen müssen.
Habe mich am hinteren Tisch gesetzt, so konnte ich Karel beim Autogramme
schreiben gut beobachten. Jan und Olda haben sich auch zu mir gesetzt
und mit Jan habe ich mich noch sehr gut unterhalten. Habe mich für alles
bedankt, er sagte nur: "Für dich doch immer, Trixi"!
Valeria kam dann noch dazu und hat sich auch angeregt mit Jan
unterhalten, verstand ich natürlich nicht. Aber dann sagte sie, sie hat
Jan erzählt, dass ich gestern bei ihr war und wir einen schönen Karel
Nachmittag hatten. Jan sagte darauf, wenn wir das wieder einmal machen,
dann ist er mit dabei. Das freute uns natürlich sehr.
Olda sagte mir, er ist sehr müde. Weil sie ja erst spät in der Nacht
zurückgekommen sind und schon wieder zeitig aufstehen mussten. Karel sah
man die Müdigkeit aber auch an. Aber ihr kennt ihn ja, für jeden hatte
er ein Lächeln und liebe Worte, bis der letzte Fan gegangen ist.
Ich habe mich dann von den ganzen tschechischen Bekannten und Freunden (
alte und neue!:-) ) verabschiedet. Bin vor die Türe wo Sylvia auf mich
gewartet hat, der war der Rummel eindeutig zu viel. Kurz drauf kam dann
schon Karel mit Olda und ich konnte mich nochmals bedanken und mich
verabschieden. Mit einem guten Kuss natürlich!
Schön war´s.


Kastelruth 07.10.11 Bericht von Trixi

Am Freitag Nachmittag machte ich mich dann alleine auf den Weg - denn
ich habe niemanden gefunden, der sich die Kastelrutherspaten mit mir
antun wollte. Kann ich aber wirklich verstehen!
So ein riesiges Zelt habe ich noch nie gesehen. Organisation war
perfekt, aber leider musste man ziemlich weit vom Parkplatz bis zum Zelt
gehen, einfach weil so viele Leute waren. Busse aus Deutschland,
Österreich, Holland, Schweiz und auch Italien ( hauptsächlich natürlich
Südtiroler ) Vor dem riesigen Zelt standen schon Unmengen von Menschen,
die auf den Einlass um 17h warteten.
Dann habe ich Karel mal eine SMS geschrieben, dass ich da sei und ob es
möglich ist, ihn vor seinem Auftritt zu sehen.
Eine Stunde später kam dann der erwartete Anruf von Karel. Er sagte, es
ist schön, dass ich da bin, aber er ist gerade mit Norbert Rier ( von
den Kastelruther Spatzen ) unterwegs, sie müssen seinen Auftritt
besprechen. Und er weiß nicht, wann sie ihn wieder zurückbringen. Er
wird wieder bis zum Hintereingang des Zeltes gefahren. Ich sagte ihm
dann, ich werde versuchen, dorthin zu gelangen und werde auf ihn warten.
Ich hatte den Eindruck, dass er nicht ganz davon überzeugt war, dass mir
das gelingen würde. Denn es wimmelte dort von Security. Natürlich
bedankte ich mich für seinen Anruf ( es ist immer wieder schön, wenn man
merkt, man ist für Karel nicht nur irgendein Fan sondern wenn er sich
persönlich um einen bemüht, auch wenn das organisatorisch nicht immer so
gelingt, wie man das möchte ) und wünschte ihm einen erfolgreichen Auftritt.
Als dann genügend Leute an meinem Tisch waren und sichergestellt war,
dass ich wieder meinen Platz bekomme, wenn ich zurück komm, habe ich
mich auf die Suche nach dem Hintereingang gemacht. Nach einiger Zeit war
ich damit auch erfolgreich, aber dort hinten gab es dann wieder eine
Absperrung, wo ein Sicherheitsmann stand, der nur die gewissen Autos der
Künstler rein ließ. Ich redete mit ihm einige Zeit - mit diesen Leuten
muss man sich ja gut stellen - und dann sagte er mir, er glaubt nicht
dass Karel Gott schon wieder zurück ist. Um 20h stand im Programm Karels
Auftritt also stand ich dort über 1 Stunde und fror mich halb tot. Es
war ein eiskalter Wind. Um 20h dann dachte ich schon, Karel ist schon
drin und ich habe ihn verpasst. Aber dann kam ein schönes rotes
Feuerwehrauto und da drin saß er. Ich konnte meinen Augen kaum trauen,
als er aus dem Feuerwehrauto stieg. Ein Bild für Götter! Natürlich sah
er mich sofort, es standen ja sonst nur noch 2 andere Leute dort und kam
gleich raus. Er hatte anscheinend wenig Eile was mich sehr wunderte,
aber er sagte mir dann sie haben ausgemacht, dass die Spatzen zuerste
eine halbe Stunde spielten und erst dann Karel seinen Auftritt hat. Er
fragte mich gleich, was mein Mann dazu sagt, dass ich hier bin. ( unser
altbewährtes Spiel, worauf ich meistens sage, der hat nicht so viel
Freude damit, dass ich schon wieder zu ihm fahre ). Aber diesmal
erzählte ich ihm, dass wir auf Urlaub in Südtirol sind und er, Karel
eigentlich nur ein kleiner Abstecher für mich sei. Wir machten halt
einfach ein bisschen lustige Konversation. Ich überreichte ihm auch noch
einen guten Südtiroler Rotwein und betonte, den hat mein Mann extra für
ihn ausgesucht. Zwischendurch wollte ein junger Mann mit Karel sprechen,
aber Karel wimmelte ihn gleich wieder ab, er soll doch ein bisschen
warten, er sieht doch, dass er mit einer Dame spricht. Merkt euch das
gut, ich bin eine Dame!!!!!!!
Na und irgendwann musste ich mich dann verabschieden. Karel gab mir noch
einen dicken Kuss, worauf er zurückschreckte und sagte: "Mein Gott,
Trixi, bist du kalt. Deine Hände, deine Wangen und auch deine Nase. Wie
lange stehst du denn da schon?" Hast du die ganze Zeit hier hinten auf
mich gewartet? Ich sagte ja, weil ich ihn halt einfach sehen wollte.
Ich glaube das hat ihm echt imponiert. Dann wünschte ich ihm noch einen
schönen Auftritt und ging natürlich glücklich zurück in das warme,
überfüllte, riesige Zelt.
Ein wenig vom Auftritt der Kastelruther Spatzen musste ich mir leider
antun.
Dann kam Karel und er war wie immer wundervoll. Zuerst sang er so ein
Medley von seinen bekanntesten Liedern, wobei er gleich am Anfang
Textschwierigkeiten hatte, was aber den Leuten dort vermutlich gar nicht
auffiel, er kann so was ganz gut überspielen. Aber dann hat er seine
Form gefunden und stimmlich war er von Anfang an super. Er sang auch von
der neuen CD das Lied " Mit dir bin ich stark", oder Prety women, Jeder
Tag ein neues Leben, Bolero und noch einige schöne Lieder. Sein Programm
war sehr gut gewählt. Vom Publikum wurde er auch sehr gut unterstützt,
obwohl das ja alles Spatzen Fans waren, aber er hatte viel Applaus und
bei den bekannteren Liedern wurde schön mitgesungen und mit geklatscht.
Als sein Auftritt beendet war, habe ich mich dann auch gleich auf den
Weg zum Auto gemacht, war ja fast ein Gewaltsmarsch dorthin. Bin schön
langsam den Berg wieder runtergefahren und in Brixen habe ich dann noch
Dieter und meinen Sohn Florian mit Freundin in einem super Weinlokal
getroffen.
Alles in allem war es also ein schönes kleines Erlebnis mit Karel, was
ich wahrscheinlich nie erlebt hätte, wenn wir nicht ein paar Tage in
Südtirol auf Urlaub gewesen wären.


Nova Paka 01.10.11

Bei diesen herrlichen Altweibersommer zu fünft in einen kleinen Skoda zu sitzen, ohne Klima und eng umschlungen ist nicht gerade die lustigste Vorstellung um nach Nova Paka zu kommen. Wir hatten für Karel einen guten Wein gekauft einen Pinot blanc Rulandske Sede und um den zu überreichen, schickte ich Karel eine sms das wir kommen und ob er für uns Zeit hätte, er möge sich doch bitte melden. Nach 1 ½ Std kamen wir gut geschüttelt, nicht gerührt und bei bester Laune am Stadion an. Eigentlich sollten wir vom Veranstalter schon etwas eher rein gelassen werden, doch das war eine Ente, wir standen schön brav in der Reihe die sich vor der Halle schon gebildet hatte. Wir konnten Karel proben hören und die Stimmung stieg, ebenso die Ungeduld endlich rein zu kommen. Da die Plätze nicht nummeriert waren musste man schnell sein um sich einen guten Platz zu erkämpfen. Eva und ich sahen den Kampf etwas gelassener und fanden so doch zwei Plätze in der ersten Reihe, nur schade das Valeria wo anders saß so hatten wir leider keinen Übersetzter. Mit einer kleinen Verspätung betraten die Musiker die Bühne, Felix Slowacek begann mit seinem Musikblock, er war klasse, wie in alten Zeiten.

Dann hörte man Karel singen nur von ihm selber war noch nichts zu sehen, dann kam er, strahlend, gut aussehend, in schwarzer Hose, gestreiftes Hemd, weiße Krawatte und ein hellblaues Jackett. Gott sah der Mann gut aus! Der Applaus war irre und Karel strahlte umso mehr, seine Stimme war einfach toll. Er war gut gelaunt und das merkte man auch in seinen Liedern. Biene Maja, Lady Carnevall, Bum Bum, Angelina um nur einige zu nennen, holten die Fans von den Stühlen. Die Stimmung war bombig, Blumen und kleine Geschenke von groß und klein.
Leider geht alles einmal zu Ende und auch so dieses Konzert, die Musiker gingen von der Bühne aber die Fans tobten und so kamen alle noch einmal zurück und Karel begeisterte seine Fans noch einmal mit Zugaben.  Sie standen vor der Absperrung die vor der Bühne stand und jubelten ihn zu, unglaublich diese Atmosphäre.
Nach Karels Anruf trafen Eva und ich uns mit Olda der uns in die Garderobe bringen würde, damit wir unser Geschenk überreichen können. Ladys kommen sie, sagte er, nett. Als Karel uns sah begrüßte er uns mit offenen Armen und einen Lächeln zum umfallen. Wie geht es euch, was gibt es neues, ist Trixi nicht da. Leider nein, wir sollen lieb grüßen und sie kommt nach Kastelruth. Dann war Karel für einen Moment verschwunden er musste zu den Musikern, derweil wollte Olda uns vom Buffet füttern, doch wir wollten nichts. Dann kam Karel wieder zurück, er musste sich noch umziehen, auf unsern Vorschlag zu helfen wollte er dann mit einem Lachen doch verzichten. Wir warteten draußen. Dann endlich konnte er in Ruhe den Wein anschauen.  Ich fragte ihn ob er nach seinen Geschmack ist, „ aber ja „für einen Schlummertrunk, „ ich trinke doch nicht mehr“, ja ja..
Dann musste er raus zu den Fans, Autogramme geben, es seien so ca. 200 gewesen. Wir sollten warten, aber gerne.. derweil schickte ich Trixi eine sms wo wir sind, sie fieberte ja schon mit uns das wir Karel treffen. Es dauerte nicht lange und Karel war wieder da, nur leider musste er auch schon wieder los, sie haben morgen Abend im Zofin eine Veranstaltung wo er Lieder seine neue  CD Sentiment vorstellt. Leider nicht öffentlich. Alle verabschiedeten sich von uns, die Musiker die Mädels, einfach klasse und unglaublich nett. Wir bekamen noch ein gute Nachtbussi, noch mal ein herzliches Danke schön für die Zeit die er hatte und wir wurden mit der Securiti nach draußen begleitet.
Um 00.30 Uhr waren wir wieder im Hotel und ließen den Tag und den Abend noch einmal an uns vorüber ziehen bis wir eingeschlafen sind.

 

Hate Excalibur City 16.07.11

Wenn Engel reisen lacht der Himmel, was für Engel müssen wir sein, wenn so  die Sonne strahlt….für das Konzert in Excalibur City unter freien Himmel, hätte es besser nicht sein können.

Um 13 Uhr fuhren wir mit dem Taxi von Retz nach Hate, im Gepäck drei aufgeregte Mädl’s und einen Geschenk-Korb für Karel noch zum Geburtstag voller italienischer Leckereien. Eingelegte Zwiebeln, getrocknete Tomaten, Kapern, Oliven, bunte Nudeln, Salami, Olivenöl, Buoso Rotwein, Amarettini, Tagjatelle, Peccorino (Käse), Cantuccini, Crissini mit Rosmarin. Auf der Geburtstagskarte stand „ Ein Freund ist derjenige, der die Melodie deines Herzens kennt und sie dir vorsingt wenn du sie vergessen hast“ bleib wie du bist- unser Freund, der die Melodie unserer Herzen genau kennt.
Diesen Spruch haben wir in italienisch auf die Vorderseite gedruckt, damit Karel etwas zum grübeln hat, natürlich gab es auch eine deutsche Übersetzung.
Wir deponierten erst einmal das Geschenk an einen guten Platz, dann machten wir uns auf die Suche wo wohl Karel auftreten wird. Diesen Ort beobachteten wir dann mit Adleraugen, um rechtzeitig ganz vorne zu sein. Der Versuch Karel vorm Auftritt das Geschenk zu überreichen blieb leider unerfüllt. Wir versuchten zwar Karel anzurufen und schickten eine sms, aber Karel hatte keine Zeit. Beginn war um 18 Uhr, Sitzplätze gab es nicht und so standen wir uns schon ab 16 Uhr tapfer die Füße im Bauch,. Ab 17.30 Uhr verkürzte uns Moderator Knorr die Zeit. Da wir ja nah an der österreichischen Grenze waren, testete er wie viel Tschechen und Österreicher hier sind. Beim Aufruf von Österreich meldeten wir drei uns, was hinter uns war konnten wir nicht sehen, aber viel war es nicht, denn er hatte seine helle Freude an uns dreien ganz vorne in der ersten Reihe. Alles andere waren Tschechen, eigentlich traurig das so wenig Deutsch Österreich da war

.

Um kurz nach 18 Uhr war es dann so weit, Karel kam im weißen Anzug aus einem Flugzeug, ( das dort immer steht) und betrat unter tosendem Applaus die Bühne. Er begrüßte die Fans in zwei Sprachen, tschechisch und deutsch, auch seine Lieder sang er in zwei Sprachen. Man merkte das umdenken und wechseln von deutsch auf tschechisch war sehr schwer. Karel war in super Form auch er fragte wer aus Tschechien kommt und wer aus Österreich und war natürlich auch verwundert das so wenige von uns dort waren. Natürlich bemerkte er uns ebenfalls gleich in der ersten Reihe und begrüßte uns mit einem Lächeln. Mit 1 ½ Std. Hits von Biene Maja, Weißt du wohin, James Bond, Funiculi Funicula, Liebe will keine Tränen sehen und viele andere begeisterte er seine Fans. Die Masse tobte und sang mit. Es war heiß und Karel schwitze, als man ihm ein Glas Wasser anbot, verzog er beim trinken das Gesicht und meinte,“ das ist ja wirklich Wasser…“

Als Jan an der Bühne auftauchte und uns sah kam er gleich auf uns zu und gab uns Armbänder, damit wir nachträglich in den Vip Bereich gelangen können. Das war auch gut so, denn sonst hätten wir absolut keine Chance gehabt dort hin zu kommen. Als Karel mit dem Zugaben begann, machten wir uns auf den Weg ins Flugzeug, holten noch das Geschenk und harrten dort der Dinge. Ständig wollte man uns irgendwie vertreiben, als wir aber unser Armband zeigten ließ man uns in Ruhe. Als Karel dann kam bemerkte er uns erst nicht und ging weiter, erst im zweiten Moment sah er erst Trixi, dann Eva und ich kam dann mit dem Geschenk. Als er den großen Korb sah, meinte er nur, „ das ist ja Wahnsinn der ist von Trivados?“. Wir gratulierten ihm noch mal zum Geburtstag und zeigten ihm die Karte mit dem Spruch. Karel versuchte tatsächlich in italienisch zu lesen nur ohne Brille war das schwierig, auch hatte er überhaupt keine freie Zeit um sich dem Geschenk wirklich zu widmen wie er das gerne wollte. Wir zeigten ihm noch die deutsche Übersetzung und haben sie vorgelesen. Karel bedankte sich zwar, wurde aber schon wieder von uns weg geholt. Den Korb gab er in gute Hände und schon war Karel wieder verschwunden. Er fuhr ins Hotel um sich umzuziehen und gab anschließend noch 1 ½  Std. Autogramme.
Wir warteten wieder einmal geduldig und hofften noch auf einen kleinen Moment in dem wir noch ein Foto erhaschen konnten. Für’s warten wurden wir alle drei belohnt, wie sagte Karel so schön, für uns hat er immer Zeit, Tag und Nacht und setzte ein verschmitztes Lächeln auf.

Es war nur ein kurzer Moment und schon zog man ihn uns wieder weg. Wir verabschiedeten uns noch vorm Auto ,bedankten uns auch beim Jan und schon waren sie verschwunden.
Wir hatten uns etwas mehr Zeit erhofft, aber man kann es nicht immer so haben, Leider…
Am nächsten Tag saßen wir alle drei wieder im Zug Richtung Linz als plötzlich das Handy von Trixi klingelte. Sie war ganz aufgeregt, es war Karel. Eva und ich klebten an Trixis Lippen um ja alles mit zu bekommen. Karel bedauerte sehr nicht mehr Zeit für uns gehabt zu haben und bedankte sich noch einmal für das Geschenk und meinte, das kann er sich doch alles selber kaufen, wir müssen das nicht. Aber wir wollen, es kommt von Herzen, es ist mit Liebe ausgesucht und er soll uns doch diese Freude lassen. Außerdem bekommen wir dann immer einen Kuss…Karel lachte „ ach deswegen…“ Dennoch erinnerte Karel sich gerne an den Whisky Trivados, der einfach originell war. Er freut sich immer sehr wenn er uns sieht und wir müssen ihm doch nichts schenken. Er erzählte noch das es dieses Jahr nicht mehr viel Konzerte geben wird, nur noch private Veranstaltungen- also nichts für uns. Ja dann müssen wir dich mal privat in Prag besuchen, „ ja aber gerne, das wäre schön nur ruft vorher an.“ Machen wir, und schon rauchten die Köpfe wann das sein könnte. Wir erzählten ihm das wir zwei Std. dort schon gestanden haben um ja in er ersten Reihe zu sein, „ und hat es sich gelohnt“ ja sicher…. Karel war überrascht das so wenige Österreicher dort waren und es war sehr ansträngend in zwei Sprachen zu singen und immer wieder um zu denken. „ wichtig aber war, das wir da waren“…. Schön.. Wir bedankten uns für den Anruf, Eva und ich schickten noch liebe Grüße und schon war das Gespräch leider wieder beendet. Trixi war fix und fertig und musste erst einmal tief nach Luft schnappen bevor sie uns alles haarklein erzählen konnte.
Eine Neuigkeit gibt es noch, es sollen zwei neue CD’s auf den Markt kommen, etwas worauf  wir uns also noch freuen können.
Glücklich und zufrieden das sich Karel noch mal gemeldet hat, fuhren wir Richtung Linz und zermalmten unsere Köpfe wann wir wohl das nächste Mal mit einer originellen Überraschung glänzen können und natürlich wie sieht diese dann wohl aus.

 

Frühlingsfest der Volksmusik
Passau 16.04.11

Einmal Karel Gott die Hand geben, das war der Wunsch von Ilka und um ihr den Wunsch nun zu erfüllen, schleifte ich sie mit zum Frühlingsfest.
Frühlingshafte Temperaturen sehen mit knappe 10 Grad wahrlich anders aus, dennoch wagten wir uns in sexy Dirndl und leichtem Sommeroutfit zum Frühlingsfest nach Passau. Trixi und Eva (die kurzfristig für meine Mama eingesprungen ist) waren schon da, Ilka und ich trafen so gegen 18 Uhr bei der Dreiländerhalle ein.
Von Karel weit und breit noch nichts zu sehen, also waren wir tapfer und blieben bibbernd draußen vorm Garderobeneingang stehen. Ilka meinte zwar immer es ist nicht kalt, durch halten, geholfen hat es aber nicht viel.
Mit kalten Zehen, roter Nase und Eishände durften wir Karel endlich um 19Uhr begrüßen. Er strahlte gerade zu als er uns sah. Gab uns die Hand und meinte „ schön das ihr da seid“ ich stellte Ilka vor und Karel reichte auch ihr die Hand, dann dieser berühmte Blick der einen umhaut und sagte in einer weichen zerschmelzenden Stimme zu ihr „ guten Abend“ Ilka bekam nicht viel raus und ich musste lachen. Wunsch 1 hätten wir erfüllt, der Händedruck, Wunsch 2 war ein Autogramm und mein Wunsch war es, noch ein Erinnerungsfoto für Ilka.
Eigentlich wollten wir ja mit in die Garderobe so wie damals in Salzburg, Karel hatte auch nichts dagegen, nur meinte er die Sekurit lässt uns nicht durch. „ Ach meinst du? „ versucht es, ja komm versuche es….“ Wir versuchten es natürlich, erst Trixi,“ dürfen wir rein“? Kopf schütteln, dann ich „ nur 10 Min. „ nein“ „5“, der Kopf bewegte sich in die falsche Richtung. Seinen Spaß hatte natürlich Karel, er hatte Recht und mit uns niemand ein Erbarmen. Nicht mal das wir durch gefroren waren hat geholfen.
„Wenn wir wieder in Prag sind, ist das was ganz anderes, dann kommen wir zu ihm und können stundenlang plaudern.“  „ OK machen wir, wann???????  „ wann ihr wollt“……Dann erwähnte er den Whisky Trivados noch einmal, er fand die Idee einfach genial und er wird bestimmt nicht auf gemacht, nur wenn wir kommen… grins. Wir freuten uns natürlich darüber, das er unser Geschenk noch nicht vergessen hat.
Auch ob er nach der Show Zeit hat, war noch nicht klar, sie wollten sofort nach München weiter. Dann griff ich zu einer List, wir hatten für Karel einige Osterschleckereien besorgt, er nascht doch so gerne. Karel war schon mit einem Fuß in der Halle, als ich sagte, „ wir haben doch noch eine kleine Überraschung für dich“ „ Überraschung“???  die Augen wurden groß „ na dann komm ich wieder raus“… doch draußen wollten wir ihm die Leckereien nicht geben, da stören die andern alle. Schon merkte man wie Karel grübelte, wie man das nun machen könnte, eigentlich hat er ja gar keine Zeit, aber die Überraschung druckte ihn nun doch.
Nachher, nach der Veranstaltung sollten wir noch mal zu ihm kommen.
Bevor Karel nun ganz hinter der Tür verschwunden ist, bat ich noch für Ilka um ein Autogramm, aber sie wollte es auf ihrer kleinen Handtasche, „ hier? Ja, und so hatten wir den 2. Wunsch erfüllt.
Wir gingen in die Halle auf unsere Plätze und warteten wieder einmal geduldig bis nach der Pause als endlich Karel kam. Man kann nicht sagen, das die anderen schlecht waren, es hat viel Spaß gemacht, aber Karel ist uns halt lieber.
Sein Auftritt war leider nur kurz, viel zu kurz, aber klasse. Er sang mit Florian das Duett  „ das wirklich wahre Leben“ sehr schön.


Florian meinte zu Karel, er hat doch nun in seinem Leben viel erreicht, ob er denn noch einen Wunsch frei hätte… ja hat er, einmal gegen Klitschko zu gewinnen…….
Zum Schluß gab es noch ein Medley aus Karels alten Liedern und schon war er wieder verschwunden. Schade, viel zu kurz.
Nur zum Finale war Karel noch einmal zu sehen, ganz in weiß und einen Lächeln das einen mit lachen lässt. Alle kamen sie auf die Bühne und sagen zusammen „ Zeit zu gehen“ toll, einfach klasse, Richard Clayderman am Klavier, Michael Hirte mit seiner Mundharmonika es war ein tolles Klangerlebnis.


Um 22.30 Uhr war Schluss, wir gingen nach draußen und schauten das wir Karel erwischten. Am Auto hatten wir dann noch mal für einen Moment das Glück, wir übereichten Karel unsere Leckereien, „ ah, das ist die Überraschung?“ Jaaaaa, ich hatte für ihn erlesene Schokoladeneier in verschiedenen Geschmacksrichtungen, „hm das ist besonders lecker“ und zeigte auf die dunkle Schokolade, „aber das ist auch sehr gut“ und dies hm und meine Figur….“ Nur Abends vorm Bett gehen eins, damit du die Tournee überstehst. Er freute sich über die vielen Leckereien von denen er auch was für seine Mädels aufheben wollte. Eva hatte noch ein Kuvert dabei welches er in Ruhe lesen sollte. „ Jetzt?“ „ wenn du möchtest“, „ oder steht was drin was nur uns angeht“ und machte dazu ein Gesicht zum knuddeln.
Leider mussten wir uns viel zu früh verabschieden, aber nicht ohne ein Foto mit Ilka gemacht zu haben. So ging auch Wunsch 3 in Erfüllung.


Ein herzliches Danke schön, ein Bussi und Karel fuhr mit dem berühmten tränenden Auge und Abschiedsschmerz nach München.
So ging wieder einmal ein lang ersehnter Abend zu Ende und niemand muss ungeküsst schlafen geh’n, …..
Bis zum nächsten Widersehen ist nun ein lange Weg, denn bis jetzt haben wir noch nichts in Aussicht, hoffentlich ändert sich das bald.

 

 

Opava 31.03.2011

Es ist ein herrlicher Tag und die Sonne strahlte mit uns um die Wette. Wir sitzen im Straßencafe und warten das Marianne und Manfred, Sybille und Frank eintreffen. Trixi, Eva, Silvia und ich sind schon am Mi angekommen. 9 Std Anreise war uns etwas zu stressig erst am Do an zu kommen. Fast 5 Monate haben wir auf den heutigen Tag warten müssen und jetzt war er da.
Trixi hatte einen Traum, dass Karel schon um 16.30 Uhr an der Halle ankommen würde, Marianne sprach von 17.30 Uhr. Karel kam um 17 Uhr. Zu dem Zeitpunkt saßen wir in der Gaststätte mit Lukas, Talibor und den anderen und Karel ging so an uns vorüber.

Mit einigen Minuten Verspätung kamen die Musiker kurz nach 19 Uhr auf die Bühne. Jitka hatte den ersten Part bei diesem Konzert. Sehr zu unserer Enttäuschung sang sie fast eine Stunde alleine. Eigentlich hatten wir gehofft, das Karel und Jitka auch Duette singen würden, aber da war leider nichts von zu hören. Erst im zweiten Teil kam dann Karel und er sah gut aus. Schwarze Hose, weißes Hemd mit silbernen Manschettenknöpfen und ein silbernes Jackett. Klasse zu den silbernen Haaren.
Karel war in super Form und hatte eine schöne klare Stimme. Das Konzert war fast genauso gemacht, wie die Tournee mit Eva Urbanova.

Karel fing mit „Nocni kral“ an, weiter ging´s mit „Sweet caroline“ auf CZ als „Vstric nahodam, dann rüber zu „Nur manchmal in der Nacht - auf CZ als Stokrat chvalim cas“. Dann die Erinnerungen - die ersten Lieder von 63, Oci snehem zavate und die Erzählung wie er entdeckt wurde vom Suchy und Slitr für Semafor und wie er die erste Auszeichnung "Goldene Nachtigall" erhielt - heute hat er 36 davon :-)
Nach diesem Lied kommt „Runaway alias Zalu jsem driv se smal“ in der tollen Version vom 98 und nach diesem Block kamen Lieder von Karel Svoboda – „ Biene Maja auf CZ als Vcelka Maja“, „Beatles“ vom Jahre 1980, „Wo kleiner Vogel ist dein Nest / Die 1000 Türme meiner Stadt als CZ als Kdepak ty ptacku hnizdo mas“ - vom 1973 und zuletzt darf dann“ Lady Carneval nicht fehlen.“

 Die Fans waren sofort hin und weg und jubelten. Blumengrüße wollten nicht abreißen und die Fans standen schon während dem Konzert für ein Autogramm an. Blitzlichtgewitter von allen Seiten und Karel strahlte nur so. „Lieder von, James Bond, Angelina, Boom Boom und viele andere, rissen die Fans von den Stühlen.


die Anstrengung von der großen  Turne mit Florian Silbereisen merken man an ihm überhaupt nicht an.  Er hat es wirklich genossen, wieder mal in Tschechien auf der Bühne zu stehen und das Publikum war total begeistert.


Leider war alles viel zu schnell zu Ende, vor der Bühne gab es noch einige Zugaben und für mich taube Ohren, denn die Mädels schrien wie bei einer Pop-Band mir ins Ohr.
Dann ging das lange Warten los, wir hatten ja für Karel eine Überraschung und die wollten wir ihn halt nach der Autogrammstunde geben.


Einen Whisky 18 Jahre alt nur etwas umgeändert.


Wir nannten ihn Trivados, für Trixi, Eva und Doris, 150 Jahre alt, so alt sind wir zusammen, einzigartige Zutaten aus Oberösterreich (Eva) mit den Wassern aus dem Salzkammergut (Trixi) und abgefüllt im Glase aus Niederbayern ( ich ). Karel freute sich sehr über das Geschenk und fand es äußerst originell.

Er hörte aufmerksam auf unsere Erklärung und erkannte jede einzelne von uns auf dem Etikett wieder.
Leider hatten wir viel zu wenig Zeit, noch ein Foto und schon musste Karel uns verlassen.

Wir treffen uns in Passau und darauf freuen wir uns nun.   

 

Ein Dank auch an Valeria, die mir das Konzert übersetzt hat und ich so den wichtigen Teil hier rein bringen konnte

 

 

mit etwas Verspätung wegen Urlaub und Krankheit

Prag Lucerna 10.11.10

Schon früh tummelten sich die ersten Fans um die Lucerna um den einen oder anderen Blick zu erhaschen. Als wir uns der Lucerna näherten kam gerade Karel um die Ecke winkte uns mit einem Lächeln zu und verschwand in der Lucerna. Um 18 Uhr war Einlass und die Lucerna füllte sich sehr schnell. Obwohl wir das Programm ja schon kannten, waren wir alle sehr aufgeregt und neugierig ob es wieder so toll wird. Es war genauso umwerfend wie in Pardubice, sogar noch einen Tick schöner. Die Lucerna bietet eine Atmosphäre die unbeschreiblich ist, klein und doch genügend Platz für viele Fans, warm und familiär. Diese Nähe zu seinen Fans genoss auch Karel, er strahlte nur so und war ganz anders drauf als in Pardubice, obwohl er dort schon locker und in bester Laune war.
Das Programm war das gleiche, nur die Stimmung der Fans, die war eine ganz andere. Schon vor der Pause standen die Fans nach Pani Konsele, jubelten und hörten gar nicht mehr auf zu applaudieren.

Ivana mit den Kids war auch da und die kleine Nelly tapste nach vorne zur Bühne und klatschte Karel zu, Karel verbeugte sich vor ihr und hatte natürlich ein Lächeln der Fans auf seiner Seite. Nelly und Charlotte wurden auf die Bühne gehoben um den Papa Blumen zu überreichen. Nelly blieb gleich oben stehen und betrachtete die ganze Sache einmal von oben. Papa hatte aber nicht die Zeit die sich Nelly gewünscht hätte und so wurde sie langsam wieder zur Ivana gebracht. War zwar nicht ganz in ihrem Sinne, aber das Programm konnte ja nicht warten.


Karel und Eva waren in Top Form, ihre Stimmen waren einfach nur super, harmonierten wie nie zuvor und der absolute Kracher war natürlich wieder das Rockmedley. Die Stimmung in der Lucerna brach aus den Nähten, die Fans tobten und jubelten, stürmten nach vorne um Karel und Eva noch näher zu sein. Mit einem weinen Auge bedauerten wir das sich dieses hammermäßige Konzert dem Ende neigt, aber mit dem lachenden Auge sehnen wir uns nach dem 26.12.10 denn da soll das Konzert im tschechischen Fernsehen gesendet werden. Leider gibt es keine DVD und CD zu diesem Megakonzert und so bleibt zu hoffen, dass wir von jemandem diese Aufzeichnung bekommen.
Traurig dass das schöne wieder einmal viel zu schnell vorbei war, setzten wir uns noch in ein Lokal tranken noch a Glaserl, träumten von jeden schönen Moment im Konzert und überlegten, wie wir am nächsten Tag Karel überreden könnten sich noch mit uns zu treffen. Im Hotel gab es dann noch einen Absacker und dann fielen wir alle müde ins Bett, Trixi und ich konnten aber noch nicht schlafen, wir waren immer noch viel zu aufgekratzt von dem schönen Erlebnis.
Die endgültige Form der Überredungskunst für Karel reifte dann am nächsten Tag beim Frühstück. Erst rief Ingrid um 11Uhr bei Karel an, niemand meldete sich. Trixi versuchte es eine halbe Stunde später, nichts, auch hier ging Karel nicht hin. Wir warteten und hofften, dann versuchte es Trixi noch einmal und siehe da wir wurden erhört. Viel Überredungskunst brauchte Trixi nicht, wir erzählten Karel das wir die 12 Aposteln sind und uns gerne mit ihm treffen möchten, damit das aber nicht jeder einzeln bei ihm zu Hause ist, dachten wir er kommt zum blauen Hasen. Karel hatte natürlich wieder mal nicht viel Zeit war aber einverstanden um 2Uhr beim Hasen für eine halbe Stunde. Wir freuten uns wie kleine Kinder wenn’s schneit. Doch dann kam die Enttäuschung, der Hase hatte kein Platz für uns, alles voll. Mist und was nun? Hotel Mövenpick, ok, die hatten Platz nur hoffentlich sprang uns Karel nicht wieder ab. Trixi schickte Karel eine sms das wir umbuchen mussten und hofften dass er nicht absagt. Dann rief Karel an, es gab ein Problem, Karel hatte Olda um 2.30 Uhr zum Hasen bestellt und beim Mövenpick kann man schlecht parken. Karel selber hatte kein Auto, wie soll er da hin kommen, uns rannte die Zeit davon. Wir wollten Karel schon abholen, aber das wollte er dann doch wieder nicht. Mit der Seilbahn die in der Nähe von seinem Haus weg ging konnte er bis vor die Tür zum Mövenpick fahren. Mit dem Vorschlag war Karel dann zufrieden. Kurz nach 14 Uhr kam er dann, wir hatten schon bedenken ob er es sich noch mal überlegt, weil das ganze ja doch ziemlich umständlich ist.


Trixi und ich setzten Karel zwischen uns, ich ergriff als erste das Wort und bedankte mich im Namen aller 12 Apostel das Karel sich für uns Zeit genommen hat. Wir waren 10 Mädels und zwei Männer und ich sagte zu Karel, schau Karel, du bist bestimmt der einzige Mann, der in einer Stunde 10 Mädels auf einmal befriedigen konnte…. Alles lachte und Karel wischte sich nach der anstrengenden Stunden über die Stirn, war gut.
Wir sprachen übers Konzert, wie schön es auch für Karel war, so klein und gemütlich und die Fans ganz nah bei ihm zu haben. Über die TV Aufzeichnung, welche besser ist, hier konnte man sich gar nicht so recht entscheiden, denn erst war der Di topp, dann war es doch der Mi der besser war.


Die Mammuttournee mit Florian Silbereisen, wie stressig das doch ist,“ nicht so schlimm,“ bei der Tour hätte Karel viel Zeit, da er ja nicht so viele Auftritte hat.“ Hier könnten wir uns dann mal vielleicht in München alle treffen, macht doch was aus und ruft mich an.“ Gute Idee halten wir im Auge. Zu dieser Tour wird es eine neue CD von Karel geben, allerdings nicht wie bisher mit alten Liedern und zwei neue, sondern mit einigen, die irgendwie verloren gegangen sind. Wie meinte Karel schon so oft, „ mit dem neuen Hit, von 0 auf …. total verschwunden. Also mal etwas, was nicht jeder schon zum x mal hat, sondern etwas Neues.
Aus der eigentlich halbe Stunde die Karel Zeit hat wurde dann doch eine ganze. Um 15 Uhr kam Olda um Karel abzuholen,“ noch 10 Minuten.“ Die Rechnung ging auf Karel obwohl wir das nicht wollten, wir haben ihn doch eingeladen. „ Nein, wenn ihr bei mir seid, dann möchte ich bezahlen.“ Ok, wenn du dann bei uns bist, zahlen wir, „ ja gut in München“.  Wir bedankten uns noch einmal für die kostbare Zeit die Karel uns gewidmet hat, ich überreicht ihm eine Flasche beliebten Brunelli. Karel legte die Flasche wie ein Baby in seinen Arm und streichelte sie mit einem sehr genussvollem Gesicht. Auch über die anderen Geschenke freute sich Karel sehr und als wir uns dann verabschiedeten verzog Karel das Gesicht zu einer nicht vorhanden Träne und wischte sie weg. Als letztes Danke schön gab es dann noch ein Abschiedsfoto mit allen.

Danke Karel!!!!

 

 

Pardubice 01.10.2010 Cez Arena

Es ist 18 Uhr und vor der Arena stehen die Fans schon Schlange und warten auf den Einlass in die Halle.
Wir machten uns gleich auf den Weg zum Künstlereingang auf der Rückseite der Halle, denn da waren wir mit Jan verabredet. Lange mussten wir nicht warten, Jan war sehr gut gelaunt und erzählte uns das Karel bei guter Stimme ist und ebenfalls bei sehr guter Laune. Nach dem Konzert sollten wir wieder hier her kommen und dann würde Jan uns zu Karel führen. Jetzt wäre das vor dem Konzert nicht so gut. Verständlich!
Wir gingen in die Halle und suchten unseren Platz, sie war bis auf den letzten Platz ausverkauft. Dann endlich war es so weit, erst kamen die Musiker, dann der Chor und dann….. Karel, er sah toll aus, ganz in schwarz mit einem schwarz, wein roten  Leiberl, er hatte Eva bei der Hand und beide betraten unter tobendem Applaus die Bühne. Eva hatte ein weinrotes mattes schmales langes Kleid an, darüber hatte sie so eine Art Cape, sie sah aus wie ein Vamp, irre. Ihr erstes gemeinsames Lied war unglaublich, The Phantom
Of The Opera die beiden Stimmen die zusammen ineinander verschmelzten… wir bekamen Gänsehaut, ein Lied war schöner als das andere, ob alleine gesungen oder zusammen. Visions Of Glory, Holding Out For A Hero, Sweet Caroline,  Stokrát chválím čas und vieles mehr. Es war unglaublich, irre, super, einfach umwerfend, der absolute Hammer. Es gibt nicht viele Worte für dieses Konzert, man muss es erlebt haben um zu verstehen was da abging, was in uns vor ging, was wir erlebt haben. Wir waren einfach überwältigt. Die absolute Krönung war, als Eva ein Rock Medley zum Besten gab. Eine Opernsängerin singt Rock, irre. Radio Ga Ga, we will Rock you, i want to break free, Klasse. Bei „we will rock you“ kam dann Karel mit dazu und sang mit. Es war einfach unglaublich, kaum zu beschreiben. Im Hintergrund hatten sie drei Video Leinwände angebracht , hier ließen sie Bilder aus Karel’s Leben laufen und wenn Eva sang, dann wurden Bilder aus ihren Rollen eingeblendet. Man wusste gar nicht wo man hin sehen soll, eigentlich wollten wir Karel und Eva sehen, aber auch die Videos waren toll und sehenswert. Drei Stunden lang ein Klangerlebnis einer besonderer Art, doch leider geht auch das einmal zu Ende. Keiner wollte die Beiden gehen lassen, die Fans liefen nach vorne jubelten und pfiffen, bis sie wieder kamen. Noch einige Zugaben auf eine besondere Art, Granada, Hej, páni konšelé, das war der absolute Kracher. Unglaublich schön wie sich die beiden Stimmen gefunden haben und harmonierten.
Wenn ich euch hier noch mal alles erzähle, dann erlebe ich das Konzert in Gedanken noch einmal und wieder ist es schwer für mich die richtigen Worte zu finden. Ich kann jeden nur empfehlen, fahrt hin, erlebt dieses Megakonzert einfach selber und ihr werdet verstehen was ich meine.


Nach dem Konzert gingen wir wie geplant zum Hintereingang um auf Jan zu warten. Es war kalt und wir mussten doch einige Zeit warten bis er endlich kam. Er merkte dass wir frieren und bad uns rein, Karel und Eva gaben noch Autogramme und es sah nicht so aus als wenn das nicht mehr lange dauern würde. Die Fans wollten einfach nicht weniger werden. Jan nahm uns mit in die Garderobe und dort wartet wir mit Olda, ein paar Häppchen und eine Flasche Wasser auf Karel. Wir halfen Olda die Blumen ins Auto zu bringen, machten ein paar Fotos und dann kam auch schon Jan zur Tür rein mit Karel im Schlepptau und sagte zu ihm, „ schau mal wer hier ist“. Als Karel uns sah freute er sich sehr uns zu sehen und wir strahlten was das Zeug hält. Bussi hier Bussi da, prommt meinte Karel „ das war früher immer ein Zungenkuss“und grinste bis hinter die Ohren. „ ja das ist aber schon sehr lange her“, gab ich gleich zum Besten. „ Oh ja“ mit einem Bedauern und ein Blick dazu, einfach köstlich. Karel taten die Beine weh und er war müde, aber immer noch gut gelaunt und zu allen Scherzen aufgelegt. Leider hatte er nicht viel Zeit für uns und so fragten wir ob wir morgen zu ihm kommen dürfen, da wir ja noch Geschenke für ihn haben. Er überlegte kurz angestrengt und fragte ob es auch Nachmittag geht so gegen 17 Uhr?! Klar geht das, bitte vorher noch mal anrufen und wenn er nicht gleich hin geht, noch einmal versuchen und sonst ruft er uns zurück, er sieht ja wenn wir anrufen. Glücklich und mit Freude auf Samstag verabschiedeten wir uns mit Bussi und „noch einen schönen Abend.“
Aufgewühlt von unserem gigantischen Erlebnis gingen wir noch ein Glasl Wein trinken und dann ins Bett.
Am Samstag machten wir uns gleich nach dem Frühstück auf den Weg nach Prag. Eva und Trixi machten in Prag Zwischenstopp bis sie am So weiter nach Budweis fahren zum nächsten Konzert. Wir fuhren zum Wenzelsplatz und schlenderten durch die Stadt um die Zeit tot zu schlagen bis wir Karel anrufen können. Um 14 Uhr rief Trixi zum ersten Mal an, leider ohne Erfolg, Karel ging nicht ans Telefon. Später versuchten wir es noch einmal und noch einmal, wir hofften das Karel den Anruf sehen wird und uns dann zurück ruft. Um 16 Uhr kam dann der erlösende Anruf, obwohl Karel mal wieder wenig Zeit hat. Wir sollten schnell kommen, denn um 17 Uhr muss er schon wieder weg. So schnell waren wir noch nie im Auto und auf der Bertramka…. Bei Karel angekommen, holten wir die Geschenke aus dem Auto und klingelten. Mit einem Lächeln öffnete Karel uns Tor und Tür und bat uns her rein. Im Wohnzimmer wurde dann die Überraschung ausgepackt, Gewürzsalze mit Ingwer, einen 12 Jahre alten Balsamiko-Essig, Marmelade mit Schoko, kleine Pralinen, 82% Schokolade, „ die muss man genießen und nicht so rein stopfen,“ dabei machte er Grimassen das wir alle lachten. Trixi hatte ihm die Schokolade besorgt, weil er so ein Süßer ist. Karel darauf: Bin ich
ein Süßer? Ja, du bist wirklich ein ganz Süßer! Und dann kam wieder das verschmitzte Lächeln. Karel’s Augen wurden immer größer, einen Brunelli de Montalgino von 1998, gutes Olivenöl, Karel meinte wir sind verrückt, „das ist ja alles viel zu teuer“. Doch das war noch nicht alles, für die Mädels hatte Eva zwei Tassen mit ihren Namen drauf ausgesucht und vorne drauf war Stella drauf gemahlt. Karel war hin und weg und hatte immer einen Scherz auf den Lippen. Wir hatten unsern Spaß zu sehen wie Karel sich freut, er wollte uns auch was schenken, aber er wusste nicht was. „ Du hast uns deine kostbare Zeit geschenkt, Karel, das ist für uns sehr viel,“ sagte ich. Er lächelte, aber das war ihm nicht genug. Nach dem er uns eine Widmung auf unsern Bildern gegeben hatte, dabei saß er am Kinderschreibtisch auf einen Kinderstuhl, zum schrein, durften wir noch Fotos machen. Er fragte wo unsere Männer sind,“ zu Hause, die mögen die Musik nicht.“ Da hat Trixi das richtige gesagt, Karel konnte sich gar nicht beruhigen, „ warum nicht, was mag er nicht, was hört er dann, und und und. Trixi tat es schon leid das sie was gesagt hatte und wollte es am liebsten auslöschen, doch Karel ließ nicht locker. „ Du darfst jetzt aber nicht böse sein,“ „ doch“ und schmunzelte dabei. „ Er mag dafür deine Bilder, ja und Burkhard auch.“ „Ah, habt ihr Obrazi“? Äh, wie sieht das aus…. Grau? Schon ging Karel in den Keller und holte Obrazi, klar haben wir. „ Ihr wisst nicht wie das aussieht, da sieht man mal das ihr wenig rein schaut.“ „ Wir haben so viel von dir“……. und suchten schnell ein anderes Thema. Doch Karel wollte uns unbedingt etwas schenken und verschwand wieder im Keller. Unter dessen kam Stella rein und begrüßte uns, als seien wir alte Bekannte da hatte Karel selbst seinen Spaß daran.  


Das nächste Geschenk hatten wir leider auch schon, doch dann ist mir was eingefallen, Karel hatte vor vielen Jahren mal versprochen mit mir einen Wein zu trinken wenn er mal Zeit hat, leider hast du ja heute wieder keine Zeit. Schon lief Karel los und holte eine Flasche Schampus und nur drei Gläser, er trank leider nicht mit da er noch fahren muss. „ Ja aber ich auch und Karel machte mein Glas nicht so voll füllte nur die beiden Mädels ab….. Ich musste mich ja leider nun jetzt schon verabschieden und kann morgen in Budweis nicht mehr dabei sein. Karel verzog das Gesicht zum weinen, wischte sich eine nicht vorhandene Träne ab und freut sich schon jetzt auf das nächste Mal. „ Ja im November komme ich nach Prag zum Konzert, „ Karel schnaufte erleichternd, Gott sei Dank.“
Doch dann drängte ihm doch die Zeit und wir wollten uns verabschieden, Trixi fragte noch ob man sich in Budweis sieht, „ ja aber gerne Jan ist da und kann euch holen.
Ich fragte noch wie ich von hier aus auf die Plzenska komme da ich von dort in die Richtung noch nie gefahren bin. Karel überlegte, schwierig das zu erklären, macht nichts ich geb’s ins Navi ein. Das wollte Karel auch nicht, nein du fährst mir nach und ich zeige dir wo du abbiegen musst.
Wir gingen nach draußen doch bevor Karel nach kam, ging das Tor wieder zu. „ Du möchtest nicht das wir gehen… fragte ich lächelnd und zeigte aufs Tor. Karel lachte und meinte nein, Trixi fragte ob er denn auch Gästezimmer hat, aber ja im Keller und da ist Platz für vier…..und hatte ein freches Lächeln auf den Lippen.
Damit ich nicht noch mal zurück fahren musste nahm Karel die beiden Mädels mit zum Hotel, er half ihnen beim einsteigen, die arme Eva musste sich zwischen den Kindersitzen quetschen und wo saß Trixi, natürlich vorne.
Ich fuhr hinter den dreien her und an einer Kreuzung drehte Karel das Fenster runter, hielt den Arm raus und zeigte mir so das ich hier links abbiegen muss. Noch mal winken und schon waren sie verschwunden. Voll mit Erlebnissen der ganz besonderen Art fuhr ich nach Hause und freue mich jetzt schon auf November.
Ich hoffe ich konnte euch ein wenig nah bringen was wir erlebt haben und gönne es jedem noch eine Karte fürs Konzert zu erwischen.

 

18.06.2010 Nepomuk / Open Air

Open Air Konzert im Juni, das hat schon was, wenn da nur der Wettergott wäre der es gar nicht so gut mit uns meinte. Kalt, Regen, einfach ekelhaft.
Na und unser Karel Gott wusste im Vormittag auch noch nicht so genau ob er es gut mit uns meint oder nicht. Er hatte wieder Probleme mit der Stimme und musste ins Krankenhaus, ob er singen wird entscheidet sich erst am Nachmittag.
Bangen und hoffen und das den ganzen Vor und Nachmittag, so gegen 16 Uhr schickten wir Karel noch mal eine sms, nur leider hatte er keine Zeit uns zu antworten. Damit wir nicht umsonst fahren, riefen wir in Nepomuk an und fragten nach, dort gab man uns grünes Licht, alles findet so statt wie es geplant ist.
Also machten wir uns um 17 Uhr auf dem Weg nach Nepomuk. Die Straße war eine Katastrophe nur Löcher und was für welche, dann fing es auch noch zu regnen, da blieb nur noch die Hoffnung, kann nur besser werden.
In Nepomuk angekommen sahen wir schon Oldas Auto, gutes Zeichen, wir begrüßten ihn und fragten wie es ihm geht, „ danke gut“ und Karel? „ auch gut, Stimme geht wieder, nur leider war Karel beim essen und nicht für uns da. Wir suchten erst mal unseren Platz oder das wo man sich nieder lassen kann, denn Plätze gab es nicht, da wo was frei ist kannst hin. Trixi war unruhig sie wollte mit Karel reden und nicht hier rum sitzen. Es fing wieder an zu regnen und mit samt den Schirmen sah man natürlich nichts von der Bühne. Kein guter Platz ich hielt hier Wache und Trixi zog los Karel zu suchen. Gefunden hat sie ihn nicht nur Lukas den wir aus Bratislava kannten. Nun waren meine tschechische Kenntnisse gefragt die ja nur dürftig sind, aber wir kamen ganz gut klar. Karel war also beim futtern und sollte so gegen 21 Uhr hier auftreten, bis dahin mussten wir uns mit dem Slowakischen Superstar zufrieden geben, der mal gar nicht unsere Richtung war. Wir blieben vor der Bühne stehen, hier hatten wir mehr Einblick wenn Karel kommt. Um 21.15 Uhr war es dann soweit, Karel fuhr im Auto durch die Absperrung, damit ihn niemand abfangen konnte. Schade, so hatten wir keine Gelegenheit mit ihm zu sprechen. Ein großes Theater machen die Sicherheitsleute schon damit ja niemand an Karel ran kommt. Das Konzert war der Hammer, Karel war super drauf, hatte eine gigantische Laune und seine Stimme hielt auch mit. Die hohen Töne musste er etwas verkürzen aber sonst war die Stimme super. Die Fans sangen und tanzten mit und Karel hatte seine Freude daran und um so besser wurde er. Langsam drängten die Fans nach vorne zur Bühne und Trixi und ich mitten drin, es wurde immer enger und voller und die Fans drückten uns zur Bühne. Karel wollte und konnte nicht aufhören, immer wieder kam er auf die Bühne zurück und genoss es was hier abging. Er reichte den Fans die Hand und musste dabei aufpassen, das er nicht von der Bühne gezogen wird. Einfach irre, was da los war. Trixi wurde die Sache langsam zu unheimlich und zu eng. Ich versuchte die Menge abzuhalten was natürlich bei dem Druck sehr schwer war. Ich habe mir noch nie gewünscht das Karel auf hört und von der Bühne geht, aber hier und heute schon. Karel ging von der Bühne und wir schnauften auf, doch oh Schreck, er kam zurück, griff zum Mikro und noch eine Zugabe. Ich weiß nicht wie viel Zugaben er gegeben hat, es waren einige und ans aufhören wollte selbst Karel nicht denken. Doch alles geht mal zu Ende und wir konnten endlich aufschnaufen als sich Menge auflöste. Wir gingen  gleich hinter die Absperrung von der Bühne um dort noch einmal unser Glück zu versuchen Karel zu sprechen. Die Sicherheitsleute waren äußerst lästig, ständig schickten sie uns weg, nur auf dem Ohr waren wir ziemlich taub. Wir blieben, gratulierten so nebenbei Pavel noch zum Geburtstag und stellten uns wieder an um Karel ab zu fangen. Doch schon waren die Sicherheitsleute wieder da und quakten uns voll, diesmal auf Englisch,  langsam wurde ich sauer, ich erklärte das wir Freunde von Karel sind und nur kurz „ Hallo und toll war’s“ sagen möchten und dann sind wir weg und nicht eher. Man erklärte mir dass Karel sehr beschäftigt sei und keine Zeit hat, wir sollen nun gehen. Mit einem bestimmten und grantigen „NO, wir bleiben „ zog man von dannen und ließ uns steh’ n . Dann kam Karel und wir hatten einen kurzen Moment ihm „ Hallo“ zusagen und wie schön es war. Karel wurde gleich wieder weg gezogen um zu gehen. Er ging noch kurz zu zwei Damen, verabschiedete sich mit einem Kuss und kam zum Auto. Wir stellten uns zum Auto um noch mal auf wiedersehen zu sagen, Trixi gab nur den Kommentar ab, ich werde nie geküsst, da kam Karel auf sie zu drückte ihr ein Bussi auf den Mund, stieg ins Auto und war dann weg.
Noch ganz hin und weg machten wir uns dann auf dem Weg zum Auto und traten um 23.30 Uhr die Heimfahrt an. Im strömenden  Regen tasteten wir uns an den Schlaglöchern vorbei nach Hause. Trixi fing auf einmal an zu schnuffeln und ah, ich fragte was ist los, „ ich riech ihn“, „ wem“, Karel, und streckte mir ihre Hand unter die Nase. Ich musste so lachen, Karel war wirklich zu riechen.
Um 00.30 Uhr fielen wir müde ins Bett und schliefen glücklich mit dem schönen Abend ein.

 

München 02.05.2010

Karel Gott zeigt zum ersten Mal in Deutschland seine Bilder und wir waren mitten drin.

Es war noch alles sehr ruhig als wir so um 13.30 Uhr in der Galerie Mensing in München ankamen. Karel sollte so gegen 14 Uhr eintreffen und so konnten wir ganz alleine durch die Galerie schlendern und schon mal die Werke ohne Gedrängel bewundern.
Als Karel kam füllte sich die Galerie sehr schnell mit neugierigen Besuchern und der Presse. Karel war sofort umzingelt und wir hätten eh keine Chance gehabt mit ihm zu reden.
Als Karel dann in unsere Richtung kam begrüßte er uns mit einem herzlichen Hallo.

Wir blieben erst einmal ein Stück zurück und beobachteten die Sache von Weiten.
Karel ging durch die Reihen und erklärte zu jedem Bild was es bedeutet, was er darin sieht. Presse, TV und die Fans hörten begeistert zu.
Die Chefin von der Galerie hatte eine so nette Rede vorbereitet, die sie allerdings viel zu früh vortrug. Karel war noch gar nicht von seiner Tour zurück als sie schon über Karels Leben zu erzählen begann. Die meisten Zuschauer hörten gar nicht zu, da sie noch viel zu sehr mit Karels Erzählungen beschäftigt waren.
Dann endlich kam Karel nach vorne und wurde noch einmal begrüßt und hörte geduldig der Rede zu. Dann ergriff Karel das Wort und begann zu erzählen wie das mit dem Malen angefangen hat und das er singt, damit er sich die teuren Farben und Pinsel leisten kann. Hierbei übertrieb er so stark das eigentlich jeder merken sollte, das ist ein Scherz, nur leider merkten es nur die Fans, die Karel wirklich kennen und das waren nicht sehr viele.
Karel sagte dann selber das war ein Scherz und er singt für sein Leben gern und Malen ist nur eine Art Ausgleich.
Das er heute an der Stelle steht wo er jetzt ist, verdangt er seinen Fans, seinen treuen Fans die hier stehen, und dabei zeigte er auf Trixi und auf mich. Wie sich jeder vorstellen kann waren wir natürlich mächtig stolz darauf.

Nach seiner Rede stürzten sich wieder die Presse und TV auf ihn um noch einmal ein Interview zu bekommen. Anschließend wurden durch Models Karels Bilder in Form von Kleidern gezeigt und Karel wollte eigentlich seinen Kommentar dazu geben, nur leider war das Mikro verschwunden und kaum jemand konnte hören was er sagen wollte. Wir blieben geduldig in Karels Nähe und warteten dass wir mit ihm reden und natürlich ein schönes Foto erhaschen können.
Dann war es so weit, na ja fast so weit, wir konnten zwar Karel überreden zu uns zu kommen um ein Foto zu machen, aber so richtig bei der Sache war er noch nicht. Man merkte es wird ein Foto wie alle anderen, nichts besonderes. Das genügte uns natürlich nicht und so mussten wir wieder hoffen und warten.
Karel ließ man einfach nicht los, kaum dachten wir jetzt ist der Moment, kam schon wieder was anderes dazwischen. Doch auch der geduldigste Fan hat einmal Erfolg und so bekamen Trixi und ich doch noch unser Foto mit einen seiner Bilder im Hintergrund.
Kaum war das Foto im  Kasten, war Karel auch schon wieder wo anders. Wir überlegten was wir nun machen, so richtig an Karel ran kamen wir eh nicht. Trixi wollte bleiben, Dieter hatte Durst und ging schon mal und ich überlegte noch. Wir suchten noch was zu trinken, schauten uns das Treiben so an und da sich keine Chance bot Karel wirklich noch mal zu sprechen, schlug ich vor mich zu verabschieden und dann Heim zu fahren.
Ich ging zu Karel und wartete bis er sein Gespräch mit einer Dame von Dallmeier beendet hatte. Als er sich zu mir umdrehte ergriff ich gleich die Gelegenheit mich von ihm zu verabschieden.
„ Karel ich möchte mich von dir verabschieden“ und gab ihm die Hand. „ Ach immer diese Abschiede „ meinte Karel und hatte einen Ausdruck von Traurigkeit und Leid in den Augen. „ „ja die sind immer so schmerzhaft und herzerweichend, aber wir sehen uns bald wieder, versprochen“ „ Ja, na dann ist gut.“ Wir fingen beide an zur lachen. Karel fragte ob ich alleine hier bin, nein nein bin ich nicht und zeigte in die Richtung wo die anderen standen, kaum merkten sie das, kamen sie auch schon angerannt. Burkhard stellte sich vor und begrüßte Karel mit einem  „ Hallo, schön einmal die andere Seite von Karel Gott kennen zu lernen. „ „ Ja, sagte ich, er mag deine Musik nicht so…..“, „ aha, und verzog sein Gesicht zu einer ernsten Mine, die aber eher spaßig war, „ und was magst du?“ „ Heavy metal“ „ ja das ist was ganz anderes. „ ja aber die neue CD – Leben mit dem Duetten – gefällt mir schon.“ „ Aha, er kann mich nicht alleine singen hören.“ Wir hatten viel Spaß und mussten auch viel lachen, Karel ist so schlagfertig das ist kaum zu glauben. Auf alles hatte er eine Antwort oder zog es ins Witzige.
Dann suchte er nach einem Sänger wo ihm nur der Name Jonny ein viel. Er schaute uns fragen an, aber keiner wusste wem er meint. Auch Burkhard schaute er fragen an, so nach dem Moto du könntest es wissen, aber auch Burkhard wusste nicht wem er meint. Karel schaute ihn an, winkte mit der Hand „ ach doch nicht so heavy „ alle mussten lachen. Dann kam er doch noch auf den Namen, Jonny Logan.
Wir fragten Karel ob er nun diesmal in Pribram singen wird, „ tja das ist eine gute Frage, wenn ich dort nicht auftauche, werde ich geköpft, gelyncht. Es wurde ja schon zweimal verschoben. Einmal wegen Krankheit, das zweite mal wegen der Hitparade mit Dj Ötzi, da haben sie den zweiten Platz gemacht, wer den ersten gemacht hatte konnte sich Karel nicht mehr erinnern…… ist ja auch nicht so wichtig haben wir dann festgestellt, „ja genau“. Wenn er diesmal wieder nicht singt, dann sind die Fans sauer. Karel hatte Ärger mit dem Stimmbändern und ob er singen kann…. „Da hilft nur eins, „ wir waren schon ganz gespannt was da helfen soll, „ beten“. Na das bekommen wir hin. Karel erzählte uns dass hier einfach alles eine Rolle spielt, seine Allergie, dann die OP und die Infusionen und das schlägt sich auf die Stimmbänder.
Keiner weiß mehr wie wir wieder mal auf die Politik gekommen sind, aber Karel redet ja gerne drüber. Für ihn ist der Politiker Karel Schwarzenberg der beste, vertritt genau Karels Meinung und sagt auch immer das richtige, denn…. der schläft immer im Parlament.. den wählt er immer..“  und schon hatten wir wieder was zu lachen.
Doch leider geht halt jede nette Unterhaltung einmal zu Ende und Karel musste sich noch anderen Pflichten widmen. Nach Hause fährt er erst am Mo, da er noch einige Termine zu erledigen hat.
Wir wünschten ihm noch eine schöne Zeit, gute Besserung, “ komm gut nach Hause“ wir sehen uns im Juni in Nepomuk.
Glücklich und zufrieden mit dem was wir alles erleben konnten fuhren wir dann nach Hause und freuten uns über so einen schönen gelungenen Nachmittag.

 

Buchmesse Leipzig 21.03.2010

Fühlingsanfang mit Karel das hat doch was, nur die Sonne strahlte nicht so wie wir.
Schon um 12 Uhr als wir in der Halle 4 ankamen tummelten sich die Fans schon um den Stand der Tschechischen Republik.. Wir suchten uns einen Tisch von wo wir alles gut sehen konnten, nur leider wurden wir von dort wieder versprengt, hier wollte die Presse ihr Recht. Also stellten wir uns an den Rand und konnten so alles recht schön überblicken. Die Reihen der Fans füllte sich sehr schnell und von Minute zu Minute wurden sie auch ungeduldiger und leider auch sehr ungehalten. Es wurde gedrängelt und geschoben, zur Seite gedrückt um Stühle gerangelt, eigentlich alles andere als wie sich Erwachsene benehmen sollten.
Aber nette Fans haben wir auch wieder getroffen, der Fanclub aus Berlin kam gleich zu mir und wir begrüßten uns herzlich. Darüber freut man sich natürlich zumal man sich ja doch sehr selten sieht.
Dann kurz nach 13Uhr kam Karel, strahlen und gut aussehend, wie immer begrüßte er seine Fans und das Team vom Eminent Verlag. Bereit für Fotos stellte er sich in Pose, im Hintergrund die Wand mit seinen Büchern.
Dann wurde er von einigen TV Sendern interviewt ich konnte aber nicht erfahren wer diese waren. Gehört hat man auch nichts, da sehr leise gesprochen wurde. Dies dauerte natürlich seine Zeit und die Leute wurden wieder ungeduldig da es ja um 14 Uhr im Congress Center eine Lesung und Gespräch mit Karel geben sollte. Viele gingen schon wieder um sich in der andern Halle einen guten Platz zu sichern, denn hier bekam man ja eh nicht viel mit.
Die ganzen Inteviews zogen sich so in die Länge, das man beschloss das anschließende Programm hier in Halle 4 statt finden zu lassen. Dumm für die andern die schon gegangen waren.
Also blieben wir beharrlich und mit festen Stand auf unsern Platz stehen und hofften doch noch was von Karel zu erhaschen.
In Tschechien ist es der Brauch ein neu erschienenes Buch zu taufen um ihm symbolisch Erfolg zu wünschen.So wurde natürlich auch Karels zum Erfolg gehofen und getauft, zwei Damen hielten das Buch und Karel hatte eine Flasche Leipziger Sekt in der Hand und tat erst so als wenn er das Buch taufen würde. Er wollte es nicht nass machen," da diese beiden Exemplare schon verkauft sind"…… alles lachte und riefen taufen ,taufen, „ ja soll ich“ ??? Jaaaa. Also nahm Karel die Flasche und schüttete ganz langsam den Sekt drauf, alles klatschte und jubelte.
Im Anschluss gab Karel Autogramme, wieder ein Gedrängel und Geschupse alle wollten hin nur keiner gehen. Sogar vorbei gehende Messebesucher stellten sich kurz an um ein Autogramm zu erhaschen als sie Karel sitzen sahen.“ Wer ist denn das, na das ist doch die Biene Maja“ konnte man hören, einfach niedlich.
Eine Lesung aus seinem Buch gab es leider nicht und das Gespräch mit ihm war nur für die Fans toll die wirklich weit vorne waren, denn es gab kein Mirko und so konnten die Fans die etwas weiter hinten standen, nichts von dem was Karel erzählte verstehen. Es war schon für uns schwer etwas zu hören, da Karel leise redet um die Stimmbänder zu schonen.. Wer Karel kennt, weiß wie schön er erzählen kann, wie man da an seinen Lippen klebt und jedes Wort aufnimmt und sich sogar in die Situation hineinversetzen kann. Dies war leider nur wenigen gegönnt, weil es nicht möglich war ein Mikro aufzutreiben. Schade, hier fehlte es an der gesamten Organisation, so was darf einfach nicht passieren.
Das Treffen mit den Fanclubs gab es auch nicht, es ging einfach alles irgendwie etwas drunter und drüber. Nach dem Gespräch gab Karel noch mal ein Interview und in dieser Zeit kamen die Fans aus dem Congress Center zurück wo Karel nicht aufgetaucht ist und fragten wann es denn nun die Autogrammstunde gibt. Tja die gab es schon. Enttäuschte Gesichter gingen wieder, man hatte anscheinend in der anderen Halle nicht Bescheid gegeben.
Wir konnten leider mit Karel auch nicht kurz reden, wir wurden ständig von irgendwelchen Leuten weggesprengt und es wurde sogar verboten zu fotografieren. Fannähe zu ihrem Idol war hier weit gefehlt. Ich denke es haben sich viele mehr versprochen und waren etwas enttäuscht, da kann man nur hoffen, das wir beim nächsten Zusammentreffen wieder mehr Glück haben.

Auch wenn wir Karel nicht persönlich Glück wünschen und noch ein paar Worte mit ihm wechseln konnten war dieser Tag doch ein Erlebnis und für uns schön dabei gewesen zu sein.

 

Bratislava 11.02.10 Sebanac Arena

Einmal Bratislava und zurück, klingt einfach, nur bei dem Wetter ist es etwas kaotisch. In der Früh hört man schon, das unsere Waldbahn entweder gar nicht fährt oder mit Verspätung und in Plattling brauch ich den ICE nach Wien.
Durch dicke Schneeflocken und verschneite Straßen kämpfte ich mich also nach Plattling zum Bahnhof mit der Befürchtung im Nacken dass ich den Zug nach Wien nicht mehr erwische.
Doch ich hatte Glück und so saß ich nun 6 Stunden im Zug nach Bratislava und freute mich auf die Dinge die so passieren können.
Pünktlich angekommen nahm ich mir ein Taxi zum Hotel wo Trixi und Eva schon warteten. Doch Vorsicht, wer sich in Bratislava ein Taxi nehmen will sollte vorher den Preis aushandeln, die meisten ziehen einen übers Ohr und verlangen Wucherpreise.
Trixi hatte mit Karel schon telefoniert und ausgemacht das wir uns irgendwie vor, bei oder nach der Probe treffen können, denn sonst hat er überhaupt keine Zeit. Auch am Fr. war ein Treffen ausgeschlossen, eine Autogrammstunde zur Eröffnung seines neuen Buches „ Legende „ machte seinen Terminkalender noch voller.
Wir machten uns also hübsch und fuhren so gegen 17.30 Uhr zur Arena um Karel zu treffen. Nur leider war er schon längst am Proben so das wir ihn gar nicht erst anrufen konnten das wir da sind. Geduldig warteten wir auf eine Gelegenheit dass wir uns bemerkbar machen können.
Dann kam Lidka und ihr machten wir klar, das wir Karel angerufen haben und wir sollen eigentlich zur Probe kommen, nur lässt man uns nicht rein und Karel anrufen ging ja nun nicht mehr.  Lidka machte sich mit Olda auf dem Weg in die Halle und wollte Karel bescheid sagen. Wieder ging das Warten und in Geduld üben los….. Lidka  kam und kam nicht wieder.  Dann holte sie uns doch noch und wir hatten endlich die Gelegenheit Karel zu sehen. Er begrüßte uns herzlich und wir fragten wie es ihm geht, Natürlich gut nur etwas gestresst. Der Superstar von Tschechien war mit da und da musste noch ordentlich geprobt werden. Karel war begeistert von ihm er habe eine tolle Stimme nur einen neuen Haarschnitt könnte er gebrauchen, war ich der Meinung.
Wir zeigten Karel unsere Kalender die wir für das Jahr 2010 selber zusammen gestellt haben. Ihm gefielen die einzelnen Fotos sehr gut und die von Salzburg hatte er ja selber noch nicht gesehen. Nun wollten wir natürlich noch ein Autogramm und eine Widmung und das schien irgendwie ein Problem für Karel zu sein, da auf Anhieb nicht wusste was er schreiben soll. Na was nettes, was persönliches, ja aber was….. und so diktierte ich ihm „ Viel Glück für das Jahr 2010“ Karel. Für Fotos war schon wieder keine Zeit mehr, Karel wurde von uns weg geholt zur Probe mit dem Superstar.
Also hielten wir uns noch ein wenig dort auf und beobachteten Karel, Pavel, Felix und der Superstar beim Proben.
Doch auch dann wurden wir aus der Halle verwiesen, um kurz danach wieder mit Eintrittskarte rein zu kommen.
Wir hatten einen echt besch… Platz, es war zwar die erste Reihe, aber so weit rechts von der Bühne, das man eigentlich kaum was erkennen konnte und zu dem noch einen steifen Hals bekam, da wir ja ständig nach links schauen mussten.
Am Anfang kamen zwei Mädels die uns überhaupt nicht zu sagten, alleine schon die Stimmen war nicht unsers. Felix spielte noch einige Solos und dann kam der Superstar. Also hier muss ich sagen, alle Achtung, eine wirklich tolle Stimme. Er sang Tom Jones Lieder, Sex Bomb und noch so einige Sachen die auf seiner Stimme voll wirkten. Klasse.
Endlich kam dann auch Karel auf den wir schon so sehnsüchtig warteten. Er sah toll aus, sah super aus und war in einer klasse Form. Natürlich durften wir wieder mal keine Fotos machen, was uns zu der schlechten Sicht zusätzlich verärgerte. Karel sang vielleicht eine gute Stunde und dann kamen schon die Zugaben. Die Fans standen auf und wollten gar nicht mehr aufhören zu applaudieren und zu jubeln. Diesen Augenblick nutzten wir und gingen nach vorne zur Bühne um Karel auch mal ein wenig nah zu sein. Hier nutzte ich natürlich gleich die Gelegenheit um noch einige Fotos zu erhaschen. Karel sang mit dem Superstar ein Duett, aber so richtig hat es mir nicht gefallen, die beiden Stimmen passten hier nicht recht zusammen, schade vielleicht hätte man ein anderes Lied nehmen sollen. Weiß gar nicht mehr wie das hieß.
Auch wenn es uns nicht recht war, aber irgendwann ist halt alles zu Ende und Karel kam nicht wieder zurück auf die Bühne.
Wir warteten noch draußen ob sich noch was wegen Autogramme tut, fragten auch Lidka was sie nun machen, aber so richtig konnte oder wollte sie bzw. Ihre Begleitung uns nicht verstehen. Wir haben uns dann ein Taxi gerufen und sind ins Hotel. Dort haben wir noch einen Absacker getrunken und sind dann ins Bett.
Da sich am nächsten Tag für mich eigentlich nichts versprechendes anbot, bin ich um 11 Uhr mit dem Zug wieder nach Hause gefahren. Trixi und Eva hatten für den zweiten Abend ja noch Karten und so sind sie auch noch zu der Autogrammstunde in die Bücherei, wo sie außer Massenandrang nicht viel sahen. Vielleicht hat Trixi ja mal die Gelegenheit ihr Erlebnis uns noch mit zu teilen.

Für Heute war es das wieder, so wie es ausschaut, werde ich aber schon im März etwas neues zu berichten habe, die Leipziger Buchausstellung.

Bis dahin liebe Grüße Doris

 

Salzburg 17.12.09 Zauberwelt der Weihnacht

Karel Salzburg

Mit etwas Verspätung wegen Krankheit, nun das letzte große Ereignis, Karel in Salzburg.

Mittwochvormittag hat Trixi versucht, Karel telefonisch zu
erreichen. Leider Fehlanzeige. Er hat das Telefon ausgeschalten. Wie schon in Ellmau ankündigt… Auch auf eine SMS mit der Bitte um Rückruf kam leider keine Antwort. Da
waren wir natürlich schon etwas zerknirscht.
Am Donnerstagmittag haben wir uns alle bei Trixi ums Eck im Stammgasthaus getroffen und sehr gut gegessen.
Dieter, Burkhard und Pavlina sind am Abend in die Stadt und haben
Bierlokale unsicher gemacht und wir Konzertgeher sind schon recht bald
gestiefelt und geputzt zur Salzburg Arena gefahren. Hätte ja sein können, Karel beim
Soundcheck anzutreffen. Während der Fahrt dorthin hat Trixi es noch
einmal mit einer SMS versucht, Karel zu einem Treffen zu bewegen.
Ehrlich gesagt, haben wir schon nicht mehr geglaubt, dass das noch was
wird. Wir stiefelten um die Arena und suchten einen Eingang um irgendwas zu erfahren, aber man sagte uns, Karel sei noch nicht da. Mit kalten Zehen und sonst auch schon alles abgefroren setzten wir uns dann ins Lokal und warteten nun auf das was vielleicht noch kommt.
Siehe da, eine Stunde später kam ein Anruf von Unbekannt, die Herzen standen still, keine atmete mehr. Als Trixi hin ging und ein Lächeln auf den Lippen hatte schnauften alle erleichtert auf.
Karel ist jetzt auf dem Weg zur Halle und wir könnten uns da treffen. Vielleicht
in der Pause des Programms in seiner Gardarobe.
Nur die Pause wollten wir natürlich gar nicht abwarten, dieser erste
Teil war für uns je uninteressant, Karel kam erst im zweiten Teil vielleicht hatte er ja auch Langeweile…. Grins –
Also versuchten wir gleich in die Gardarobe zu kommen, nur die Sicherheitsleute die waren zunächst anderer Meinung, sie ließen uns nicht durch.
Karel hatte ein Interview mit dem ORF und ihre Obrigkeiten, wussten natürlich nicht, das  Karel Besuch erwartet.
Wir sind dann noch eine halbe Stunde ins Restaurant um das Interview abzuwarten. Trixi hat Karel noch mal belästigt und gefragt, ob wir gleich kommen dürfen. Ja sicher Trixi, kommt nur, sagte er.
Trixi erklärte ihm, dass die Sicherheitsleute uns aber nicht durchlassen, was für ihn wieder total utopisch war. Karel holte uns auf unserer Bitte ab. Die Sicherheitsleute bekamen natürlich große Augen, als wir wirklich persönlich von unserem Idol abgeholt wurden. Fehlte nur noch das berühmte Bä unserer Seit’s als wir stolz wie Oskar an ihnen vorbei stolzierten.
Die dachten wohl, wir sind ein paar verrückte Hühner, die sich nur wichtig machen wollten. Karel kam aber nicht alleine er hatte noch jemanden im Schlepptau! Frau Birgden, sie war etwas ungehalten und meinte nur, „ und wer ist nun diese Trixi“…. Als sie mich dann sah schwenkte sie ein wenig um und wir begrüßten uns. Dennoch war sie der Meinung, wir stören die Veranstaltung und und und Karel war natürlich wie immer sehr nett und meinte“ na so schlimm ist das nun auch nicht“. Karel hat uns zwischen drin sehr nett begrüßt in dem uns mit einen Schmatz auf die Wange links und rechts gegeben hat, den Herrn natürlich nicht.. Wir sind gleich hinter die Bühne und Jutta meinte, wir können das nun alles hier
erledigen. Sie meinte wohl, wir geben Karel unser Geschenk und dann
verschwinden wir gleich wieder. Aber Karel und wir sagten gleichzeitig, nein das geht
nicht, wir gehen alle in die Gardarobe. Harald lag auf der Couch und als er uns sah ist er gleich aufgesprungen und war weg. Fr. Birgden saß an einem Tisch und bearbeitete Fanpost, währen wir uns sehr gut mit Karel unterhalten haben. Lidka und ich haben gleich ein paar Autogramme mit genommen.
Karel hatte wieder Probleme mit den Stimmbändern und es ging ihm gar nicht so gut, aber weg schicken wollte er uns auch nicht. Die Garderobe war aber auch total überhitzt, als Karel mal kurz lüften sollte, machte er das Fenster auf und zu und fragte grinsen, „ reicht das“… Er hat wohl das Wort kurz etwas zu wörtlich genommen. Ein Schelm eben.
Trixi hat Karel einen wirklich alten ausgezeichneten Whisky mit gebracht ( da leuchteten seine Augen wie immer ). Wir haben uns über Whisky
unterhalten, über Brennereien, so eine hat er nämlich schon besucht. Wir
haben tolle Fotos gemacht, wir haben über Weihnachtsbäckerei gesprochen
- und was er am Nachmittag verpasst hat –
Karel fragte wo denn die guten Plätzchen sind, tja die hat Trixi zu Hause vergessen…. „vergessen, meine Plätzchen vergessen….“so denkst du an mich…….“ Die Idee sie bei Trixi zu Hause am nächsten Tag abzuholen oder wir bringen sie ihm vorbei, passten dann doch nicht so ganz in seinem Terminkalender. Er bekomme eh so viele die kann er gar nicht alle essen, außerdem und da zeigte auf sein Bäuchlein. „ Wie wird man das nur wieder los“…. Ganz einfach sagte ich und schon wurden seine Augen größer, abends keine Kohlenhydrate,  „ja du kannst alles essen nur keine Beilagen“ Karel kannte sich aus und war sichtlich interessiert. Trixi stand gerade und meinte, „ schau nur“ und gleitete mit der Hand an ihren Körper entlang, „ ich habe in drei Monaten 6 Kg abgenommen….sieht man das nicht?“
Karel nicht auf dem Mund gefallen, „ doch doch das hab ich schon unten gesehen wo es dunkel ist, als wir uns begrüßt haben…“ Schelm -  alles lachte.
Wir waren sicher eine gute halbe Stunde oder auch noch länger bei ihm. Karel war total nett charmant und geduldig mit uns. Wir wollten natürlich auch Fotos haben und hier begann das Problem, Karel ist nie zufrieden zu stellen, nein noch mal und dann doch lieber so, Augen schauen, „ja genau, nein noch mal das war noch nicht gut,“ wir hatten sehr viel Spaß und Karel natürlich auch. Nach jedem Foto mussten wir ihm zeigen wie es geworden ist. Über die Tournee wurde gesprochen, der Tagesablauf, den er bei so einer Tournee hat, über die verschiedenen Städte in Österreich, wo sie schon waren.
Weiß nicht mehr genau wie er auf das kam, aber auf einmal waren wir bei der Walburga, erst schaute er mich an und grinste, dann Trixi. Trixi schaute ihn ganz
verdutzt an, Karel lächelte und sagte, Walpurga die Hexe! Genau unsere Hexe. Trixi meinte ich bin zwar nicht die Walpurga, aber Trixi Hexe klingt ja auch ganz gut. Wir hatten wirklich viele so kleine Plänkeleien und es war sehr lustig bis Jutta uns aufgefordert hat, nun schön langsam zu gehen, Karel muss sich nun vorbereiten.
Wir haben ihm dann noch einen guten Auftritt gewünscht. Karel wollte uns dann wieder runter begleiten, aber Jutta übernahm das um Karel zu schonen . Wir haben ihm
gesagt, wir warten dann noch beim Auto auf ihn um uns zu verabschieden.
„ oh ja gerne, ich freue mich“
Sein Auftritt war ganz schön, es war gut, dass alles in Halbplayback
gesungen wurde, denn seine Stimme war schon ganz schön angekratzt. Als
eingefleischte Fans merkt man so was. Einmal blieb ihm die Stimme sogar
kurz ganz weg. Bei"Nie mehr Bolero", er hat einige seiner Hits gesungen,
aber auch was von seiner neuem CD und zwar "Leben" und zum Schluß hat er
noch 3 Weihnachtslieder gesungen, "In dieser Nacht, dann das neue Lied
von Alphaville das auch auf der neuen CD drauf ist und dann noch "Gloria
excelsius" ( glaube ich jedenfalls ) Also ungefähr 20 Min. hat sein
Auftritt gedauert.
Danach haben wir schnell unsere Mäntel geholt und Karels Auto gesucht.
Wir mussten uns dann wirklich sehr beeilen, hinten am Parkplatz war Harald gerade dabei, das Auto zu wenden und direkt vor den Eingang zu fahren. Es war bitterkalt.
Er bat uns noch ganz nett, auf Karel in der Halle zu warten da ist es warm. Wir sind daraufhin zum Bühneneingang und haben dann drinnen auf ihn gewartet. Nicht allzu lange, da kam er schon. Einige Leute wollten noch ein Foto von ihm und dann kam er gleich zu uns rüber. Karel wollte natürlich wissen wie wir das Programm fanden, es war toll und nur gut das Halbplayback war, die Stimme hatte ganz schön Arbeit. „Ja? Habt ihr das gemerkt, das die Stimme weg war, hab ich absichtlich gemacht damit die Leute merkt ich singe live.“ Um eine Antwort nie verlegen..
dann verabschiedeten wir uns noch von ihm wünschten ihm gute Besserung und noch viel Erfolg.
Er sagte noch, „das nächste Mal komme ich ganz privat nach Salzburg“ und Trixi meinte prompt, „ich nehme dich beim Wort und dann feiern wir eine große Party.“
Wir sind dann gemeinsam zum Auto und man hatte wirklich den Eindruck, er
wollte gar nicht einsteigen, hat seine gespielten Tränen abgewischt und wir riefen immer,“ nun steig schon ein, es ist saukalt und wir bekommen dann geschimpft und du auch.“
Karel stieg ein und winkte uns als sie an uns vorbei fuhren.
Wir haben uns dann glücklich ein Taxi gerufen, sind nach Hause gefahren  
und haben noch lange über unsere Erlebnisse erzählt und ein bisschen was
getrunken und den Abend schön ausklingen lassen.
Nun haben wir wahrscheinlich eine lange Durststrecke vor uns, bis wir
ihn wieder treffen können. Leider!



 

 

Ellmau in Tirol 27.10.09 Aufzeichnung Marianne und Michael

Als Komparsen einmal eine TV Aufzeichnung mit zu erleben, das hat schon was. Um 09.45 Uhr sollten wir uns in der Ellmauer Alm einfinden. Bei strahlenden Sonnenschein und einen heißen Tee warteten wir vor der Alm bis wir geholt werden. Erst wurde unsere Kleidung begutachtet ob wir TV tauglich sind, alle kamen sie in einem eleganten Dirndl oder Tracht. Wir hatten so etwas natürlich nicht und Trixi wurde prompt gefragt, ob sie schon umgezogen ist, Marie Terese wurde gleich von uns weggesetzt und ich war grade so mit meiner Kiwifarbenen Lederjacke sprichwörtlich im grünen Bereich.
Wir setzten uns natürlich vorne hin, damit wir alles mit bekommen und vor allem damit uns Karel nicht aus den Augen kommt. Doch bis er dran war das dauerte……
Erst kam ein Kinderchor mit Sänger Rüdiger Wolff, bis da die Einstellung passte und die Lippen mit dem playbag  übereinstimmte war gar nicht so einfach. Zum Schluß konnten wir den Text auch mit singen….. sogar wir im Publikum sollten uns recht locker und fröhlich bewegen, na das ist uns ja gar nicht schwer gefallen. Der Tiroler Männerchor, Mara Kaiser, spannten uns schon sehr auf die Folter bis endlich alles im Kasten war.
Dann war Mittagspause angesagt, eigentlich sollte Karel schon da sein, er hatte ein Interwiev  und als wir nach draußen kamen stand er schon da und stellte sich für Fotoaufnahmen. Als er uns sah, begrüßte er uns gleich mit einem lächelnden „Hallo“ mehr war nicht drin, schon bedrängten ihn wieder die Leute. Einige Presseleute entführten ihn auf eine Wiese im Hintergrund Almhütten und leicht verschneite Berge. Ein Traum vom Panorama und Karel im Vordergrund – klasse. Die Pressefotografen waren in 4 Gruppen eingeteilt und jede Gruppe kam mal dran um ein paar tolle Fotos von Karel zu machen. Na und wer war da immer mitten drin???? Klaro, ich mit meiner Kamera und aufgefallen bin ich auch nicht und so konnte ich ein paar Traumfotos machen.
Nach dem Essen ging es dann weiter, Marianne und Michael waren angesagt. Wer Michael schon mal gesehen hat, der weiß, er ist ein ganz lustiger Mensch und so hat man ihn auch live erlebt.
Michael verpatzte immer wieder seinen Text, dann waren die Gedanken schneller als die Zunge und kaum meinte man jetzt passt es, gefiel es Michael nicht und es musste noch mal gedreht werden. Wir hatten viel zu lachen doch dann mussten wir wieder ernst sein, das Lachen durfte ja nicht mit aufgezeichnet werden. Nach langem „ noch einmal“ und technische Probleme war dann auch die Ansage im Kasten. Immer wieder wurden wir umgesetzt, aber nach einer kleinen Pause war es dann so weit, Karel sollte kommen.  Es ist schon interessant, da wird von hinten nach vorne und dann die Mitte aufgezeichnet, dann die Harfe alleine, die Trompeter bis dann endlich wir wieder Platz nehmen durften und Karel an der Reihe war. Schnell mogelten wir uns durch huschten auf die Plätze ganz weit vorne. Dann kam er, sah wie immer gut aus und wartete mit konzentrierter Miene was nun passiert. Karel wurde in Pose gestellt, wir mussten applaudieren und schon lief das Band. Karel machte seine Aufgabe sehr gut, nur der Chor verpasste ständig seinen Einsatz. Also das ganze noch mal von Vorne, Applaus, Karel, Chor…… nein schon wieder verpasst. Noch einmal….. Applaus, Karel und der Chor nur diesmal stand Karel von der Kamera abseits und gab dem Chor per Hand den Einsatz und siehe da es klappte. Hat aber wieder nicht geklappt, technische Probleme, noch einmal…. Applaus, Karel erst volle Konzentration, Kamera läuft, ein strahlender Karel, Schwenk auf den Chor und Karel gibt wieder Einsatz. Wir mussten uns so zamreißenn nicht zu lachen, weil das immer so lustig aussah. Karel fieberte richtig mit das der Chor den Einsatz nicht verpasst, aber es hat dann geklappt. Dann das zweite Lied und immer wieder haute was nicht hin, der Text wurde noch mal durch gegangen und bevor die Einstellung stimmte, sagte Karel immer den Text vor sich her, schaute zu uns hin und murmelte uns zu, hoffentlich haben’s die bald sonst hab ich den Text wieder vergessen…. Wir mussten natürlich lachen, Karel schmunzelte auch und schon hieß es wieder „ Kamera läuft“. Dann endlich war alles prima und die Aufnahme konnte genommen werden.
Wieder ein kleines Umsetzen und Karel setzte sich zu einem Gespräch zu Marianne und Michael. Alles war mausestill und hörte gespannt zu, wie bei Karel zu Hause Weihnachten abläuft. Der Karpfen, mit den Kindern zusammen sein und der Brauch an Weihnachten einen Schuh zur Tür zu schmeißen und wenn die Spitze zur Tür zeigt, heiratet ein Kind. Das war bei Karel auch, Lucie hat geheiratet und Karel wird Opa….herzlichen Glückwunsch Opa Karel…
Auf dem Tisch stand eine Schüssel mit Wasser und Michael erklärte einen Brauch, in einer Nussschale steckt eine Kerze, die muss man anzünden, in die Schale mit Wasser setzen und alle müssen pusten bis die Nussschale auf der anderen Seite ist und wer zu erst drüben ist hat im nächsten Jahr Glück. Bei Karel wollte die Kerze erst nicht brennen und Michael wollte ihm seine geben, aber Karel wollte das nicht, „ nein, nein, das muß ich selber machen sonst bringt das kein Glück“.
Werend die drei um die Wette pusteten, klickten die Fotoapparate was ja eigentlich nicht erlaubt war. Großer Applaus, alles war prima, dachten wir, denn das Klicken der Kameras war bei der Aufzeichnung zu hören. Die Fotografen bekamen einen Anschiss der sich gewaschen hat und alles müsse noch einmal gedreht werden. Karel wurde blaß um die Nase, „ noch einmal“?????
Anscheinend hörte man das Klicken doch nicht, denn es musste die Aufzeichnung nicht noch einmal wiederholt werden. Das hätte sicher nicht funktioniert, denn man merkte, das es sich hier nicht oder nur sehr wenig um gestellten Text handelte, das war alles frei von der Leber weg erzählt und das zu wiederholen ist kaum möglich. Karel war sichtlich erleichtert und somit Drehfertig.
Wir folgten ihm in die Garderobe um noch ein paar Worte mit ihm zu plaudern. Er begrüßte uns herzlich und als ich ihm sagte wie toll das heute war und interessant freute er sich. Noch mehr freute er sich das uns die CD so gut gefällt, wir gingen die einzelnen Lieder durch und welche nicht so schön sind und gerade die „ Bettler und König“ gefallen ihm besonders gut. Meine Idee die einzelnen Lieder als Videoclip zu machen weil man so richtig den Spaß und die Gesten der Sänger heraushört fand Karel interessant und gar nicht so abwegig. Ob was draus wird…… bleibt offen.
Trixi fragte noch ob er am 17.12. nach dem Konzert in Salzburg etwas Zeit für uns hat, ja das weis Karel heute noch nicht, aber Trixi darf Karel anrufen, „selbstverständlich darfst du mich immer anrufen…..“ kleine Pause, ein schelmisches Lächeln, „ das Handy ist sowieso ausgeschalten“ und Karel grinste frech. Natürlich war das wieder ein Scherz von ihm und wir sollen anrufen. Dann entschuldigte er sich, er muss noch was lernen. Wir verabschiedeten uns von ihm wünschten ihm eine gute Heimreise, bis Dezember in Salzburg.
Gott war das ein anstrengender Tag, noch total aufgebracht und voller Erlebnisse fuhren wir nach Salzburg zurück und freuen uns nun auf den 17.12.09.

 

01.09.09 Pobershau Silberscheune

Ein schöneres Geburtstagsgeschenk als das Karel ( für mich )singt  kann man sich gar nicht wünschen. Natürlich hat er nicht für mich alleine gesungen, sondern für ca. 300 Gäste in der Silberscheune auch.
Karel war super drauf und die Gäste begrüßten ihn mit einem tollen Applaus, welchen man bei uns schon lange nicht mehr gehört hat. Von „ einmal um die ganze Welt „ über „ Lady Carneval, zur Babicka „ nahm uns Karel mit auf die Reise in eine andere Welt, in seine musikalische Welt. Es wurde mit geklatscht und sogar ein wenig mit gesungen.
Von einem Fan bekam Karel Geschenke, ein kleines rosa Kleidchen, bei dem er bemerkte „ rosa steht mir wirklich gut, nur ob ich da rein passe“ und ein Stofftier, womit er besonders gern spielt….. der Fan meinte nur etwas pikiert, das ist für die Kinder nicht für dich…. Alles lachte über den Spaß den Karel machte nur anscheinend leider die ältere Dame aus dem sonst so lustigen Rheinland nicht.
Von mir bekam Karel seinen Lieblingstropfen eine Flasche Rotwein, wobei ich bemerkte, der ist nicht für die Kinder, der ist für dich… „ hm Brunello di Montalcino 2003 eine gute Rebe, nur Schade das ich nicht mehr trinke, er schaute mich an, lächelte und meinte, mmmm aber ich könnte ja eine Ausnahme machen.
Ca. eine Stunde hatte Karel für uns Zeit und natürlich begann er gleich am Anfang mit den Zugaben, weil die ja, wie man weiß, am liebsten gehört werden. 
Mit der „ Pretty Woman“ fegte er über die Bühne, für die Kleinen die heute nicht dabei waren ließ er die „Biene Maja“ fliegen und für alle anderen blieb Karel „für immer jung“.
Als er sich das erste Mal verabschiedete, raunte der ganze Saal und schon ging es los mit „nein, oh, Zugaben“. Auch wenn die Zugaben schon da waren, holte Karel noch einige Lieder aus der Tasche. Allen viel es schwer Karel gehen zu lassen und er bemerkte nur, „ ich will sie nicht länger belästigen“ der Applaus wurde stärker, Karel brachte seine Geschenke weg und rief aber unterm gehen, ich komme gleich wieder.
Doch einmal muss halt Schluss sein und Karel ging dann endgültig mit einem Lächeln und bleiben sie gesund, kommen sie gut nach Hause.
Die Fans und die es an diesem Nachmittag geworden sind, stürmten sofort nach draußen und warteten geduldig ob es noch Autogramme gibt.
Ich schlich mich mit Heidi und Brigitte in die Garderobe, wir wollten Karel für einen kurzen Moment für uns haben und ich hatte ja die neue Biographie dabei wo ich noch eine Widmung rein wollte. Wir warteten einen Augenblick als dann die Tür auf ging und Karel sofort auf mich zu kam und sagte, „ du hast heute Geburtstag „ ! ? Ich schaute ihn an und sagte überrascht ja. Er gratulierte mir von ganzen Herzen, wünschte mir Glück und Gesundheit, auch Harald ( Hr. Birgden ) gratulierte mir und weil ich die beiden so fragend anschaute, alberten sie, „ ja wir wissen das, wir haben die Geburtstage meiner Fans im Kopf. Ich musste lachen und sagte nur „ ja ja alles klar.“ Irgendjemand hat Karel gesteckt das ich heute Geburtstag habe, erst dachte ich Hr. Birgden, der weiß es eigentlich auch, aber später meinte Marianne nur „ und es geklappt, ich freue mich so für dich „ also wer steckt da hinter….?
Meine Widmung habe ich natürlich auch bekommen, eine sehr schöne zum Geburtstag, noch ein Foto und ich war der glücklichste Mensch an diesem Tag und strahlte mehr als die Sonne und die konnte es tüchtig an diesem Tag.
Wir packten alle unsere Fotoausrüstungen zusammen, verabschiedeten uns noch mit einer herzlichen Umarmung und machten uns auf dem Heimweg.

 

08.08.09 Musikfestival Cesky Krumlov

Es ist zwar schon ein paar Tage her, komme aber leider erst heute dazu euch zu schreiben, aber ich denke das Warten hat sich gelohnt.

Die Sonne lachte nur so vom Himmel, als hätte sie gewusst dass sie heute alles geben muss damit niemand von den vielen Besuchern und Fans nass werden.
Eigentlich lagen wir in der Zeit ganz gut, nur Frank und Sybille auf einen Campingplatz zu finden der nur in einer Richtung ausgeschildert ist aus der man gerade nicht kommt, kostete viel Zeit. Manfred und Marianne waren schon etwas nervös, da ich ja die Karten hatte. Endlich angekommen meinte das Schicksal es noch mal gut mit mir, ein schöner Nagel bohrte sich in meinen Reifen und ließ ihm die Luft aus. Ersatzreifen Fehlanzeige nur Flickset wir schafften es aber den Reifen wieder fit zu bekommen und kamen dann endlich mit etwas Verspätung, aber noch rechtzeitig am Geschehen an.
Hinter einer alten Burgmauer hörte man Karel und Eva schon kräftig proben. Das Tor der Burgmauer war noch verschlossen und die Fans tippelten schon ungeduldig hin und her wann man denn nun endlich rein darf. Um 19.00 Uhr war es dann soweit, die Plätze waren nicht nummeriert und so füllten sich die Reihen sehr schnell damit man noch einen schönen Platz bekommt. Leider war unser Block B der ursprünglich laut Plan rechts von der Mitte Block A sein sollte, einfach hinter Block A hin gebaut und so hatten wir natürlich keinen so guten Blick nach vorne zur Bühne . Wie der Deife es natürlich haben will, setzte sich wieder mal ein Riesen Lackl von Kerl vor meiner Nase, so dass ich noch weniger sah. Auf einer Leinwand konnte man aber das Geschehen ganz gut mit verfolgen. Pünktlich um 20.30 Uhr betraten die Musiker die Bühne und Eva Urbanova begann mit dem Programm. Nach drei Liedern betrat Karel die Bühne und die Leute tobten. Karel war gut drauf und riss die Fans nur so mit. Im Wechsel kamen Eva und Karel auf die Bühne, als Gast war noch Tereza Matlova mit dabei.
Gigantisch war der Auftritt von Eva Urbanova mit einem Musiker, total rockig, er mit einer rauchigen Stimme und Eva mit ihrer Operstimme, eine Kombination die man nicht alle Tage hört aber total ab ging. Eva die eigentlich eher ruhig auf der Bühne steht, rockte hier völlig ab. Klasse!!!!!
Erst im letzten Teil gaben sich die Damen mit Karel ein Duett, bei Eva die ja einen kräftige Stimme hat, musste Karel ganz schön Luft holen damit er nicht von der Gigantenstimme übertönt wird. Unglaublich, schade das so was nicht bei uns in Deutschland da geboten wird.
Bis 23 Uhr wurden wir ob solo oder im Duett musikalisch verwöhnt dann war auch dieses High Light leider zu Ende.
Glücklich und noch voll mit Musik fuhren wir dann zurück zum Campingplatz und im Anschluss nach Hause.

 

Prag 13.06.09 Treffen mit Karel im Blauen Hasen

Spannender kann ein Krimi nicht sein als das Hoffen und Bangen ob Karel für unsere Geburtstagüberraschung Zeit hat oder nicht. Einmal hieß es vielleicht, dann wieder doch keine Zeit und dann am Sa Mittag endlich die erlösende Nachricht, Karel kommt, um 16 Uhr im blauen Hasen. Die Sonne strahlte mit uns um die Wette und wir freuten uns riesig das es Karel doch noch geschafft hat uns in seinen Termin Kalender ein zu bauen. Wir waren 18 Fans, darunter natürlich einige die mitgegangen worden sind aus verschiedenen Bundesländern und Länder. Jeder von uns hatte sich eine Spezialität aus seiner Region ausgedacht und dazu wurde ein Gedicht geschrieben.
Karel kam kurz nach 16 Uhr, ich begrüßte ihn im Namen aller und bedankte mich ganz herzlich dass er doch noch kommen konnte. Dann übergab ich Trixi das Wort, denn sie laß das Gedicht vor und wir legten die Köstlichkeiten ins Körbchen. Karel wirkte müde, aber er ließ tapfer unsere kleine Überraschung über sich ergehen. Seine Mimik war zu schön, teils überrascht, neugierig, freudig und natürlich auch zweideutig. Wir hatten alle sehr viel Spaß zumal Karel sehr viel Schnaps und Liköre bekam die gut für die Potenz sind, meinte er, er brauche eher etwas dagegen…und als Trixi ihm verkündetet ihr mitgebrachte Schnaps mag sie gar nicht, wurde aus ein Lächeln von Karel eine ernste Mine und sagte trocken, aha, du schenkst mir also alles das was du nicht magst….. schon war wieder helles Lachen in der Runde.
Karel bedankte sich für die vielen Köstlichkeiten und lud uns zu Palatschinken und Kaffee ein, wäre wir es uns alle schmecken ließen erzählte er vom Konzert und wir wie toll das es war. Wer Karel kennt der weiß, wenn er einmal ins plaudern kommt, dann erzählt er gerne von der guten alten Zeit und somit Geschichte. Unglaublich interessant, denn Karel kann erzählen. Man merkt wie ihm die Geschichte und Politik interessiert und so kommt es auch rüber. 1 ½ Stunden hatte Karel für uns Zeit und es schien ihm bei uns zu gefallen, denn sonst wäre er sicher nicht so lange geblieben. Doch irgendwann ist halt auch die schönste Zeit zu Ende und Karel musste gehen. Wir begleiteten ihn noch zum Auto um die Geschenke zu verladen, noch ein paar Fotos und ein herzliches Danke schön. Karel lächelte uns noch einmal zu winkte und fuhr mit seinem Merzedes die Bertramka hoch. Glücklich und zufrieden mit dem gelungenen Nachmittag fuhren dann auch wir nach Hause.

Prag 11.06.09 Konzert 70. Geburtstag

Die O2 Arena fasst eine riesige Menschenmenge, doch sie hätte an diesem Abend fast nicht gereicht. Unzählige Fans strömten in die Arena um sich diesen Abend nicht entgehen zu lassen. Mit etwas Verspätung kamen erst die Musiker und kurz danach füllten 140 Kollegen und Freunde die Bühne. Im Rhythmus der MUSIKA begann erst jeder einzeln mit einer Strophe und dann erklang die MUSIKA von 140 Sängern durch die Arena. Es war ein gigantischer Augenblick, der einen das Blut in den Adern erstarren ließ vor Begeisterung.
Die Arena tobte.
Karel saß in der ersten Reihe und diesmal ließ er sich von seinen Liedern verzaubern.
Das Konzert war aufgeteilt in 7 Blöcke a je 10 Liedern, die Karel je gesungen hat, so dass sich eine 70 ergibt. Beim letzten Lied in jedem Block trat Karel mit auf die Bühne und sang mit und bedankte sich so bei seinen Musik-Freunden. Natürlich durften Gedichte nicht fehlen, Reime auf seinen 70. Geburtstag was er jetzt alles darf und kann oder nicht mehr kann……oder langsam nachlässt…… bei einer so jungen Frau nicht immer ganz einfach…..
Drei Stunden lang erklang ein Lied nach dem anderen, Felix Slovacek mit seiner Klarinette durfte natürlich nicht fehlen, 1000 Türme meiner Stadt, wer Felix kennt und schon mal gehört hat, den brauche ich nicht erzählen wie wunderschön dieses Lied geklungen hat. Irre!
Beim letzten Block war Karel mit dabei und sang mit den Kollegen ein Duett. Ganz zum Schluß kam Lucia Bila, diese beiden Stimmen waren der absolute Hammer. Unglaublich was da abging, die Fans hielt es nicht mehr auf den Stühlen und als sie nach vorne strömen wollten, hieß es nur durch den Lautsprecher, es ist noch nicht Schluß und alle gingen wieder auf ihre Plätze zurück. Lucia Bila bedankte sich bei den Fans wartete mit einem Brief in der Hand bis Ruhe eingekehrt ist und begann mit „ Lieber Karel“ ich habe leider nicht viel verstanden, nur so viel, es handelt sich um ein Dankes-Schreiben vom Präsidenten Klaus.
Alle 140 Freunde und Kollegen waren noch einmal auf die Bühne gekommen und verabschiedeten sich mit einem gemeinsamen Lied von Karel und mit Karel von seinen Fans.
Glücklich und voller Begeisterung machten wir uns dann auf dem Weg um unsere teilweise nicht mit gegangen Männer abzuholen.